Samstag, 18. Januar 2014

Umzingelt

Da bestelle ich was bei einem Laden 75km westsüdwestlich von hier.

Was macht das Paket?

Es fährt erstmal 50km nach Süden.
Dann fährt es 200km nach Nordnordosten.
Dann fährt es wieder 100km nach Süden, und kommt dann aus östlicher Richtung zu mir.
Damit hat es mich fast einmal umkreist und ist statt der 75km 350km unterwegs gewesen.

Irre, was die Paketdienstleister für einen Aufwand treiben, oder?

Montag, 13. Januar 2014

Nebelwald

nebelwald_20140112.jpg

Ich geb es ja zu, echter Nebelwald ist was anderes, aber auf diesem Farb(!)-Foto von gestern Nachmittag ist immerhin Nebel und Wald drauf …

Donnerstag, 9. Januar 2014

USA: Kältewelle verursacht Verbrühungen

Waldtann.
Wie dem Bloginhaber nun bekannt wurde, führt die (sich schon wieder entspannende) aktuelle Wetterlage in den USA dazu, dass immer mehr Menschen mit Verbrühungen in die Krankenhäuser eingeliefert werden. USA Today hat einen entsprechenden Artikel.

Die von der Kältewelle betroffenen Menschen versuchen es offenbar, dem im nachfolgenden Video gezeigten Russen gleich zu tun — und scheitern dabei mehr oder weniger kläglich.

Montag, 6. Januar 2014

Iced grass

Von heut früh:

eisgras_20140106.jpg

Fort is!

Mal wieder bahnbrechende Veränderungen aus Waldtann!
Neulich bin ich mit den Kids eine Runde gelatscht, und dabei sind wir durchs Brunnengässle gelaufen. Am Untere-Hirtenstraße-Ende war vor einiger Zeit noch eine große Scheune, da ist inzwischen eine Blumenwiese.
Auch war dort “die Gfriere”, eine Halle, in der die Waldtanner sich eine Kühltruhe mieten konnten. Diese wurde schon lange Zeit nur noch von der Feuerwehr und vom Sportverein als Lagerhalle genutzt.
In Google Maps sieht man noch beides: sowohl die Scheune als auch die “Gfriere”:

brunnengaessle_googlemaps.png

Bei Bing ist schon beides weg, aber man sieht noch den Umspann-Turm von der UJAG:

brunnengaessle_bing.png

Und der ist jetzt auch weg und stattdessen steht da ein kleines Was-Weiß-Ich:

brunnengaessle_foto.jpg

Was hab ich geschaut!

Image Credits: Screenshot 1 von Google Maps, Screenshot 2 von Bing Maps.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Den Dreh raus

Schonmal durch die Gegend geguckt beim Wandern?
Und ein paar Windkrafträder gesehen?
Warum drehen die sich eigentlich immer rechtsrum (wenn man auf die Nabe schaut)?

Technisch gibt es keinen tragfähigen Grund für eine bevorzugte Drehrichtung, denn (Kugel-)Lager können in aller Regel beide Richtungen. Generatoren liefern auch in beide Drehrichtungen Strom. Selbst wenn dem nicht so wäre, ließe sich problemlos auch ein “linker” Generator bauen. Dem Mast und dem Fundament ist es vollkommen egal, in welche Richtung sich der Rotor dreht. Die Tragflächenprofile haben zugegebenermaßen eine vorgegebene Richtung, aber auch Tragflächen lassen sich so und so herum bauen. Und der Starkstromelektriker von Welt kennt - anders als der Joghurtzüchter - keinen rechts- und linksdrehenden Strom.

Warum also drehen sich die Rotoren der Windfarmen alle in dieselbe Richtung?

In manchen Erklärungen liest man etwas von der Corioliskraft, aber das ist schlicht Nonsens. Schließlich ist es ja auch nicht so, dass die Rotoren auf der Südhalbkugel linksrum drehen würden. Die Corioliskraft hat nur in größeren Dimensionen eine technisch relevante Bedeutung, jedoch nicht bei Abfluss-Strudeln, nicht bei Nord-Süd-Bahnlinien und auch nicht bei Windkraftanlagen (obwohl sie durchaus messbar ist).

Der wahre Grund ist überaus profan:
In den 1970ern hat (laut dem verlinkten SWR-Artikel) die Frau des dänischen Windkraft-Pioniers Erik Grove-Nielsen festgelegt, dass sich die Dinger rechtsrum drehen sollten …

Dienstag, 31. Dezember 2013

Das Jahr 2013

spende_statt_boeller_2013.png

Wie schon die vergangenen Jahre lege ich auch dieses Silvester mein Geld lieber in sinnvollere Sachen als Böller an.

Klar, ein bisschen was muss trotzdem, vor allem wegen der Kids. Deswegen habe ich so ein paar Leuchtdinger beim Discounter mitgenommen. Aber mehr als das 10fache dieses Betrags hat gerade Unicef bekommen.

Zeit für einen kleinen persönlichen Blog-Jahresrückblick!

Das Jahr 2013 hat für uns mit einem dicken Schreck begonnen, der sich jedoch situationsbedingt in einen echten Erkenntnisgewinn gewandelt hat. Wir haben unseren Familienwagen vergrößert (nämlich den treuen Meriva durch einen gebrauchten Vivaro ersetzt), auch, weil wir dank Hund nun in Autoreichweite urlauben. Ich habe (auch für euch) einige Fotos mit meinem Tamron-Makroobjektiv gemacht (siehe dazu die Kategorie “Makrofoto”). Ich habe einige Fotos von diversen Kaffeetassen meiner Arbeitskollegen veröffentlicht.
Ein weiteres altes Haus in Waldtann ist abgerissen worden. Das neue Feuerwehrhaus in Waldtann ist fertig und eingeweiht; wer will, kann es sich ja mal bei den Google Maps Views zumindest von außen anschauen. Wir haben schön an der Nordsee geurlaubt, ich habe so meine Erfahrungen mit dem deutschen Abmahnwesen gemacht, unser Junior hatte so einige sehr dumme Ideen und ich bin inzwischen auf Platz 4 bei Google, wenn man nach “Marinespeck” sucht.

Ich wünsche all meinen Besuchern einen guten Rutsch nach 2014 rüber!
Macht was draus, man liest sich!

Sonntag, 22. Dezember 2013

Blitzkind

Grade, beim “Mittagsnacken”, klaut meine Große der Mama einen Fetzen Rührei vom Teller.
Aber nicht irgendeinen Fetzen Rührei.
Sondern DEN Fetzen Rührei.
Den mit dem Tabasco drauf.

Zuerst hat sie noch frech gelacht.
Auch als Mama schrie: “Nein, das nicht!”, hat sie noch gelächelt.
Dann hat sie nicht mehr gelächelt.
Dann hat sie das Gesicht verzogen, bevor sie im Galopp ab ins Bad ist und sich den Mund ausgeschwenkt hat.
Dann kam eine Weile gar nichts.
Dann kam irgendein vorwurfsvoller Spruch von ihr (mit weinerlicher Stimme), von wegen “wie könnt ihr sowas essen?!?”

Jetzt sitzt sie mit einem Brocken Butter(*) lutschenderweise auf dem Sofa und grinst wieder frech. Eventuell hat sie ja was dabei gelernt …
;-)

(*) Capsaicin ist lipophil, ya know?!

Samstag, 21. Dezember 2013

Kalt ischs!

Sogar der Gartenzaun trägt Eiskrone:

zaun_mit_eis.jpg

Sonntag, 15. Dezember 2013

Marinespeck

Marinespeck
Beim Metzger unseres Vertrauens gibt es Marinespeck in Dosen.
In niedrigen und in hohen Dosen.
200 Gramm und 400 Gramm.
„Marinespeck?!“, wird sich jetzt der eine oder andere meiner Besucher fragen, „was soll denn das sein??“
Es ist mir ja fast peinlich, aber ich kann selbst auch nicht genau sagen, was Marinespeck ist. Ich weiß, dass das Zeug super schmeckt, und dass es in Etwa so aussieht, wie eine extragrobe Bratwurst. Die Zutatenliste bringt auch keine absolute Erleuchtung:

marinespeck.jpg

Im digitalen Zeitalter fast schon undenkbar ist, dass selbst Google und Bing nicht wirklich erhellendes beitragen können; man findet lediglich eine handvoll Metzger, die den Stoff herstellen (darunter unseren ;-) ) und in der Mainpost einen Artikel, der soviel besagt, als dass Marinespeck „ein Brotaufstrich aus fettem Schweinebauch aus der Colmberger Gegend“ sei.
Keinen Hinweis, wo denn der Name herkommt, keinen Wikipedia-Artikel. Keine etymologische Abhandlung.
Wegen dem Namen ist meine persönliche Theorie, dass das ursprünglich vielleicht tatsächlich mal als energiereiche und lange haltbare Nahrung für Seeleute gedacht war. Wer weiß?

Alle Metzger, die laut Internet Marinespeck herstellen, sind aus dem hohenlohisch-Main-fränkischen, insofern gehe ich davon aus, dass das Zeugs tatsächlich auch nur hier in der Gegend so richtig bekannt ist.
Ich kann jeder Wurstliebhaberin und jedem Wurstliebhaber eigentlich nur raten, Marinespeck mal zu probieren, so sie oder er denn drüber stolpert — das wird sich auf jeden Fall lohnen.

Mahlzeit!

Archiv