Sonntag, 4. Februar, 2024

Warum es hier gerade anders ausschaut

Werte Damen und Herren,
ich bin derzeit am Basteln an meinem Webspace - deshalb sieht’s hier komisch aus.

Ich bitte um Geduld!

Es werde Licht!

Die meisten Auto-Scheinwerfer sind heutzutage aus Kunststoff. Und Kunststoff altert. Er wird mit der Zeit matt und brüchig.

Das hat zum Einen die Folge, dass der Fahrer des Fahrzeugs umso weniger sieht je matter die Scheibe wird - und dem Gegenverkehr geht es genauso. Der wird nämlich geblendet.

Nun gibt es im Internetz viele Anleitungen, wie man älteren Scheinwerfern wieder zu mehr Durchblick verhelfen kann.
Das geht von der Reinigung mit Spezialmitteln über Anschleifen und Polieren bis hin zu einer satten Schicht Klarlack. Problem vor allem bei den letzten beiden Ideen: die Prüfingenieure wollen sowas bei Hauptuntersuchungen nicht sehen.
Eine saubere Lösung ist hingegen, solche erblindeten Scheinwerfer gegen neue Exemplare zu tauschen. Zusätzlich zur reinen Scheibensanierung bekommt man dabei auch noch frische Reflektoren.

Warum nun dieser ganze Exkurs?
Weil die Augen unseres Familienautos nach über 15 Jahren ordentlich grauen Star gezeigt haben.

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Nun hat der Wagen frische Valeo-Scheinwerfer in Erstausrüsterqualität. Und weil ich bei der Gelegenheit auch Marken-H4-Glühlampen eingebaut habe, sieht man nun Nachts wieder vorzüglich.

Sonntag, 28. Januar, 2024

Von Bergen und Retten

Ein Gutes und Gesundes Neues Jahr wünsche euch allen noch auf diesem Wege!
Zumindest hier auf dem Land darf man das ja wünschen, solange der Hafer noch nicht ausgesät ist - und das geschieht üblicherweise Anfang März.

Anfang März haben wir noch nicht, also darf ich ;-)

Was wir allerdings in letzter Zeit wieder vermehrt haben, sind Unfallberichte, die in der Form sicherlich nicht von erfahrenen Rettungskräften kommen.
Für Rettungskräfte handelt es sich nämlich bei den Begrifflichkeiten “Trage” und “Bahre” sowie “retten” und “bergen” nicht um äquivalente Worte; für die Berichteschreiber aber offenbar schon.

Wenn Rettungskräfte jemanden retten, dann lebt der Verletzte (noch). Wenn es aber heißt, dass jemand geborgen werden muss, dann kommt der Retter leider zu spät. Dieselbe Unterscheidung erfolgt beim Transportgerät: auf der Trage wird jemand zum Rettungsdienst gebracht. Auf der Bahre aber eher zum Bestatter.

Besonders blöd für Rettungskräfte ist es übrigens, wenn sie per Einsatzbefehl mit der Trage zur Rettung loslaufen, und der Verunfallte dann auf dem Rückweg verstirbt. Dann wird die Trage zu Bahre und die Rettung zur Bergung.

Falls ihr also mit jemanden von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr mal über so was reden müsst (was ich niemandem wünsche), dann achtet darauf, das jeweils passende Wort zu verwenden.

Ausreden gibt’s jetzt ja keine mehr - ich hab’s euch ja erklärt …

Sonntag, 31. Dezember, 2023

Spenden statt Böller Edition 2023

The same procedure as every year!

Statt viel Geld für Einweg-Lärmeffekte zu auszugeben, finde ich es schon seit ewigen Zeiten besser, noch viel mehr Geld dahin zu tun, wo es gebraucht wird: Spenden statt Böller!

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Ich nehme dafür den Betrag, für den ich mir persönlich maximal Feuerwerk gegönnt hätte und und spende mindestens das Doppelte davon.

Seit 2010 mache ich das regelmäßig, zu lesen gibt’s das beispielsweise auch in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018, 2019, 2020, 2021/22 und 2022/23

Donnerstag, 28. Dezember, 2023

Nett in Weidelbach

Wenn ihr mal nach Weidelbach kommt und den Spielplatz nördlich von der Kirche besucht, dann seht ihr vielleicht auch diesen Aufkleber:

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Anmerkung der Redaktion: Weidelbach ist von der Deutsch-Bayerischen Landesgrenze ungefähr genauso weit weg wie Marktlustenau.

Fazit: man muss nicht nach Südafrika oder ans Nordkap reisen, um solche Aufkleber zu entdecken!

😃

Ich wünsche mir

Vieles hat sich in den vergangenen Jahren verändert, und viele der Veränderungen waren nicht so toll.
Zeit für ein paar Wünsche:

Ich wünsche mir mehr Empathie und Verständnis.
Ich wünsche mir weniger Neid, Hass und Hetze.

Ich wünsche mir, dass Menschen mehr probieren, sich in andere hineinzuversetzen. Dass sie versuchen, Verständnis für anderer Leute Ansichten zu haben. Weniger offen zur Schau gestellte Feindseligkeit. Weniger „Halt’s Maul“ und „Das muss weg“ und mehr „erklär mir mal“ und „das finde ich nicht gut, weil“. Weniger Missgunst, wenn jemand scheinbar mehr hat als man selbst. Platzende Filterblasen und Blicke über den eigenen Tellerrand. Vertrauen in die eigenen Sinne und nicht irgendwelchen Dingen, die ihnen irgendwer irgendwo erzählt.

Ich habe mich in den letzten Jahren über einige Menschen in meinem Umfeld gewundert. Über offenen Antisemitismus und Rassismus von „ganz normalen“ Leuten. Über Menschen mit (so dachte ich) guter Schulbildung, die auf einmal an sehr wilde Dinge glauben. Darüber, wie Menschen aus aufgeschnappten Gerüchten falsche Tatsachen konstruieren. Wie sich ganze Menschengruppen auf einer solchen Basis zusammen tun. Wie Menschen ganz offensichtliche Unwahrheiten zum Besten geben und sich nicht dafür schämen.
Ich habe mich über Menschen gewundert, die angesichts eines neueren Autos mit ukrainischem Kennzeichen in Hasstiraden ausgebrochen sind. Sie waren unfähig, sich vorzustellen, was dazu gehört, aus dem eigenen Heim flüchten zu müssen. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass, falls sie selbst flüchten müssten, natürlich auch den besten verfügbaren Wagen verwenden würden.

Wenn Menschen sich nur eine Seite eines Sachverhaltes oder gar nur einen Ausschnitt davon anschauen, ist es leicht, sie damit auf falsche Gedanken zu bringen. Aber nichts in der Welt hat nur eine einzige Seite, und es rentiert sich immer, mehr als nur einen Aspekt anzusehen.
Solange die Menschen tun und lassen konnten, nach was auch immer ihnen war, hat niemand einen Gedanken daran verschwendet, wie er oder sie damit zurecht kommen würde, falls dieser Zustand einmal enden würde. Corona hat dafür gesorgt, dass die Menschen nicht mehr alles selbst unter Kontrolle hatten. Damit sind manche nicht gut zurecht gekommen, und die Nachwehen davon werden uns als Gesellschaft wohl leider erhalten bleiben.
Irgendjemand hat ein mal gesagt, dass es für jedes komplexe Problem eine vollkommen einleuchtende und einfache Antwort gibt - die komplett falsch ist. Die Probleme in unserer heutigen Welt sind leider nicht mehr so einfach gestrickt, dass es einfache Erklärungen oder Lösungen gibt.
So wie es in Deutschland zur Fußball-WM immer auf einmal Millionen von Trainern gibt, die alle erklären können, warum ein Schuss daneben ging, gab es auf einmal Millionen Virologen und Pandemiefachleuten. Die mit einer unbegreiflichen Selbstverständlichkeit davon überzeugt waren, dass sie mehr Ahnung haben als renommierte Wissenschaftler und Fachleute. Es ist sehr schwierig, zuzugeben, dass das eigene Wissen nicht ausreicht, um eine Situation zu beurteilen. Aber es ist für den eigenen Seelenfrieden natürlich einfacher, davon auszugehen, dass alle anderen falsch liegen. Und das Internet macht es heute leider umso einfacher, solche Positionen auch noch zu stärken.

Ich wünsche mir, dass wir nachfolgenden Generationen eine Welt hinterlassen, in der man gut leben kann. Mit Krieg und Neid und Hass und Hetze und Rechtsextremismus am Steuerruder kann das nicht gelingen. Ich wünsche mir eine Welt, in der soziales Miteinander nicht die Ausnahme sondern die Regel ist.

Deshalb nochmal:

Ich wünsche mir mehr Empathie.
Ich wünsche mir mehr Verständnis.
Ich wünsche mir mehr Offenheit.
Ich wünsche mir weniger Neid.
Ich wünsche mir weniger Hass.
Ich wünsche mir weniger Hetze.

Danke.

Freitag, 1. Dezember, 2023

We hat den besten Adventskalender?

Ich natürlich …
:-)

Ich hab den besten Adventskalender.
Von meiner Frau bekommen 🥰

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Der von meinem Junior ist aber auch nicht ganz schlecht; der hat nämlich den Hydraulik-Bagger-Bausatz.

Dienstag, 14. November, 2023

Profil zeigen

Irgendwo habe ich neulich erst gelesen, dass es wichtig sei, Profil zu zeigen.
Das vom Familienauto war aber nicht wirklich vorzeigbar.
Seit gestern kann ich damit wieder an die Öffentlichkeit gehen; puh!

Hier der Vorher-Nachher-Vergleich; auf der rechten Seite seht ihr einen der “Frischlinge”:

20231113_winterreifen.jpg

Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr, dass auch bei dem Reifen auf der linken Seite noch mehr als die Mindestprofiltiefe drauf ist - für Winterreifen sind die 1,6mm aber eher ein Witz als eine gute Empfehlung. Nebenbei bemerkt: Die Montage von C-Reifen mit Lastzahl 102/104 ist auch mit professionellem Werkzeug recht schweißtreibend.