Mittwoch, 31. März, 2010

Mittelpunkt von Waldtann

Neulich fragt mich meine Große, wo denn eigentlich die Mitte von Waldtann ist.
Und ich konnte es ihr nicht genau sagen!
Also habe ich Google Maps rausgezerrt und mit dem Gimp (der übrigens seit dem Einspielen des aktuellen X11 von MacOSForge nun auch wieder tut) mal ein Rechteck ringsrum gezogen wobei das jeweils letzte Haus in alle vier Himmelsrichtungen die jeweilige Kante bestimmt.
Anschließend kann man einen von mehreren möglichen Mittelpunkten bestimmen, indem man die Ecken diagonal miteinander verbindet.

Das Resultat:

mitte_von_waldtann.jpg

Konkret bedeutet das, dass der Bauwagen Waldtann verdammt nah dran ist …
:-)

Bei Gelegenheit ermittle ich mal noch den Flächenschwerpunkt des bebauten Areals.

Dienstag, 30. März, 2010

Super Update, Apple!

Heute früh habe ich das Sicherheitsupdate für Leopard eingespielt und seit ewig mal wieder neu gebootet.
Alles bestens.
Dachte ich.
Aber nun laufen Gimp und Inkscape nicht mehr, und alle paar Sekunden poppt dieser nervige Dialog auf:

x11_abgekackt.png

Das allerschönste dran:
weder Ignorieren noch Neu starten hält das Fenster davon ab, wieder zu erscheinen.
Jetzt muss ich meinen Mac wohl doch nochmal neu booten und eine Lösung suchen. :-(

Danke, Apple!

Update:
Laut der Apple-Mailingliste kann man das Problem beheben, indem man XQuartz neu installiert. Mal sehen.

Montag, 29. März, 2010

Umlautprobleme

umlautprobleme.jpg

Ich dachte wirklich, im Zeitalter von UTF-8 gibt es keine Umlautprobleme mehr.
Dass die eine oder andere Webseite keine Umlaute darstellt (beziehungsweise nicht in allen Browsern) kann man sich ja noch vorstellen.
Aber dass sich so ein Problem bis auf ein Produkt stiehlt, das hätte ich nicht gedacht… Und dann auch noch so prominent!

Wrstchen!
:-)

Wobei andere Leute in diese Richtung auch Aha-Erlebnisse haben: der Fefe hat herausgefunden, dass sich Mono 2.6.3 aktuell nur noch in einer UTF-8-Umgebung kompilieren lässt.

Dienstag, 23. März, 2010

Falsches System

Da schreibt mir mal wieder irgendein Mail-Administrator, dass irgendein Fehler aufgetreten ist.
Die Mail selber ist leer, und der Anhang nennt sich “letter.zip“.
Und entpacken lässt sich das Ding auch nicht; meine Entpacker behaupten, das wäre gar kein Zip.
Und der Hex-Editor zeigt mir “This program cannot be run in DOS mode”.

Wissen die denn nicht, dass ich gar kein Windows habe?!?

Die Leute, die meinen Webserver administrieren schreiben kurz darauf, dass mein Account zu viel Spam geschickt hat und deshalb dicht gemacht wird. Ich soll mich an die Anleitung im Anhang halten.
Aber da hängt auch nur ein Windows-Bildschirmschoner dran, der weder unter Linux noch unter Mac OS X laufen will…

:-)

Jaaaa, ich geb’s ja zu, ich hab mal wieder im Spamordner rumgewühlt…

Montag, 22. März, 2010

Emil aus Lönneberga

“Schon gewusst?”
So habe ich gerade eben eine neue Kategorie hier im Blog getauft. Und da kommen ab sofort lauter Sachen rein, bei denen zumindest ich die Augendeckel mehr oder weniger weit heben musste.

Wie es mir eben bei jenem Emil ging, den ich neulich beim Vorlesen entdeckt habe.
Denn was bei uns immer schon und unverrückbar der “Michel aus Lönneberga” war, heißt im Schwedischen Original tatsächlich “Emil”.

Ich zumindest hab das noch nicht gewusst…

Donnerstag, 11. März, 2010

Ver(w)irrte Gewürze

gewuerz_chili.jpg

Schon länger haben wir irgendwo eine Chilimühle mitgenommen, die wirklich leckeres Zeugs enthält.
Als ich mir die Mühle mal genauer angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass auf dem Ding “Bio-Feinschmecker Asien” draufsteht.

Klar, Chili und Asien, so dachte ich, das passt schon zusammen.

Aber dann kam das Kleingedruckte: aus Uganda.

Uganda…
Uganda…
Spontan hätte ich das jetzt nicht wirklich nach Asien gesteckt.

Und die allwissende Müllhalde Wikipedia bestätigte meinen Verdacht. Uganda gehört nämlich schön brav dorthin, wo es schon immer war, nämlich nach Afrika.

Na gut, dachte ich mir, das kann ja ein Einzelfall sein.

Kann ja auch sein, dass die Asiaten das Höllenzeugs (die Dinger sind wirklich heftig scharf!) gar nicht selber anbauen, sondern das selber aus Afrika importieren.

Dann kam aber das nächste Gewürz…

gewuerz_griechenlandmischung.jpg

Die Griechenland-Gewürzmischung.

Natürlich war die auch nicht aus Griechenland, sondern aus der Türkei…

Gut, dachte ich mir, kann ja auch sein, dass die Griechen ihre Gewürze von den Türken holen…

Obwohl… der Türke und der Grieche an sich können ja nicht wirklich miteinander, obwohl sie Nachbarn an der Ägäis sind.

Und sowohl die Griechen als auch die Türken können beide sehr gut mit Gewürzen umgehen, was eigentlich zu der Annahme verleitet, dass es viele einheimische Gewürze gibt.



Dann besteht doch eigentlich eine Chance, dachte ich mir, dass ein türkisches Gewürz auch aus der Türkei kommen könnte.

gewuerz_turkish_coffee.jpg

Falsch gedacht.

Denn unser “Turkish Coffee”-Gewürz kommt aus Kapstadt in Südafrika…

Wie man sieht, hat der Name bei Gewürzen heutzutage rein gar nix mehr mit der Herkunft zu tun.

Deshalb: Augen auf beim Chilikauf!

Samstag, 6. März, 2010

Mal ein richtiger Verkehrsbericht!

Grade im Radio sagt Michael Reufsteck, der Moderator:
“So, jetzt kommt der Verkehrsbericht, das dauert heute ein bisschen länger.”
Dann die üblichen Meldungen bei Schneewetter, von wegen querstehende LKW hier und dort und Sperrungen.

Fünf Minuten später ein tiefer Atemzug von ihm und dann:
“so, das war schon die erste Hälfte…”

Dann ging’s weiter mit Unfällen und und und…
:-)

Und das, wo bei SWR3 normalerweise schon drei Minuten nach den Nachrichten wieder Musik am Start ist.

Freitag, 5. März, 2010

Rätselbild

Was ist das?

raetselbild.jpg

Ja, genau, ein Karnickel.
Eventuell vielleicht ein bissel unförmig und irgendwie seltsam, aber man kann es gut erkennen.

Und wenn man sich das Bild in größer anschaut, wird auch klar, warum das so seltsam aussieht…

Es gibt tatsächlich Leute auf dieser Welt, die Kaffee nicht einfach nur so in ihren blöden Schädel reinschütten, wie ich das tue, sondern die dafür sorgen, dass das auch noch gut aussieht.

Latte Art heißt das Ganze dann, und in den Niederlanden gibt es eine Webseite mit gleich zwei richtig tollen Galerien von der Niederländischen Meisterschaft: Galerie 1 und Galerie 2.

Interessant fand ich, dass die für Latte Art verwendete Technik im Prinzip dieselbe ist, wie die für Sandmandalas: hauptsächlich wird geschüttet.

Und in beiden Fällen steht am Ende die Zerstörung des Kunstwerks, der Kaffeefreund genießt’s und der Tibetaner macht’s kaputt, um die Vergänglichkeit des Seins zu demonstrieren…