Bop it again, Baby!



Der Bop It! wollte trotz voller Batterien nicht mehr.

Ein Fall für Papa!

Die Challenge fängt mit dem Zerlegen an. Außer den offen sichtbaren Schrauben (die übrigens alle gleich lang sind) versteckt sich noch eine etwas größere in dem Dreh-Ding drin (rot eingekringelt) - die muss raus und das Dreh-Ding runter, ansonsten kriegt man das Gehäuse nicht auseinander.
20210206_bopit_versteckte_schraube.jpg

Am Besten legt man das Ding auf den Lautsprecher, bevor man den Deckel runterlupft. Dann sieht es zum Beispiel so aus:
20210206_bopit_offen2.jpg

Das Fehlerbild bei uns war, dass sich das Gerät nicht mehr einschalten ließ. Das geht normalerweise mit dem türkisfarbenen “Zieh-Ding”, aber bei uns eben nicht mehr. Das Gerät hat sich aber direkt eingeschaltet, wenn ich den Taster mit dem Fingernagel betätigt habe, also habe ich erstmal wieder zu geschraubt. Aber wenn der Mikrotaster sich über die Umlenkhebelei nicht betätigen lassen mag, schraubt man eben auch gleich wieder auf …
Was tun? Solche Taster zu zerlegen ist kein Job für Normalsterbliche. Aber meistens sind die Kontaktflächen einfach nur verschmutzt, und dem kann man abhelfen, indem man den Taster für eine halbe Minute in Spiritus badet und schwenkt und dann wieder trocken pustet.

Wo ich schonmal dabei war, habe ich auch den zweiten Mikroschalter - den für’s Drehen - gereinigt. Diese Platine ist seltsamerweise einiges größer, aber das liegt daran, dass es hier eine zusätzliche Kontaktfläche gibt:
20210206_bopit_klopfsensor_platine.jpg

Aha! Das ist für den Klopf-Sensor! Also habe ich den auch noch gleich mit Spiritus geputzt.
20210206_bopit_klopfsensor.jpg

Und nach dem zweiten Zusammenschrauben geht das Gerät nun wieder.

Chakka!

Sonntag, 7. Februar 2021 by Wolfram
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Schaschlikspieße



So, nun können wir schön Schaschlik machen!
20201210_schaschlikspiesse.jpg
Nein, Spaß, das sind die “Drähte”, die die Hüfte vom Kind zusammen gehalten haben. Meine Pfote als Maßstab dazu.
Diesmal waren wir nur eine Nacht im Olgäle, ein erfreulich kurzer Aufenthalt.
Aber auch zur Metallentnahme ist eine Vollnarkose mit dem vollen Vorprogramm fällig: Arztgespräch, Anästhesievorgespräch, Voruntersuchung, gegebenenfalls Röntgen, …
Der Patient ist wohlauf; wir konnten nach der OP am Donnerstag und einer Übernachtung am Freitag direkt wieder heim.

Die Story vom letzten Mal geht übrigens noch weiter: ich hätte mir die Chose eigentlich komplett sparen können. Denn seit Juni 2020 dürfen e-Autos in Stuttgart auf den markierten Parkplätzen unbefristet und für umme stehen … Und mein Leaf fällt da ja voll rein … Again what learned …

Sonntag, 13. Dezember 2020 by Wolfram
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Wenn einer eine Reise tut



Ich war mit dem Kind mal wieder im Ogäle in Stuttgart, zwecks der Hüftgeschichte.
Nun ist Parken in Stuttgart ja so eine Sache. Nicht alles, was aussieht, wie ein Parkplatz, funktioniert auch so, und für mich als Landei ist ja sowieso alles mit mehr als einer Spur zutiefst suspekt. Die sichere Wahl ist für mich eins der Parkhäuser; das kann ich, da kenne ich mich aus.
Beim letzten Besuch habe ich im „Parkhaus Hauptbahnhof“ eingecheckt. Alles okay so weit, bis zu dem Moment, als wir wieder heimwärts wollten, was den Startpunkt für diese Geschichte darstellt.

Am Automat hängt schon ein mysteriöser Zettel: „Nur mit Münzen zahlen!“. Karte rein: Siebenfuffzich. Geldbeutel raus - nur noch 7 Euro drin. Uuups.
Puh, Glück gehabt, gegenüber ist ein zweiter (!) Automat, der nimmt auch Scheine.
Aber er nimmt keine Fuffziger, und dreimal dürft ihr raten was ich noch im Geldbeutel hatte.
Ich schicke das Kind hoch zum Auto. Eigentlich müsste es noch Kleingeld geben, welches ich zum Beispiel für den Einkaufswagen horte. Aber dreißig Cent reichen einfach nicht.
Kein Problem, fragen wir halt den Parkhauswärter, den es vermutlich geben müsste, denn es gibt ein Kabuff, in dem ein paar Monitore für die Überwachungskameras stehen und das Radio läuft. „Bei Ticketverlust oder Automatenstörung bitte läuten“ steht dran. Ich werte meinen Fall als läutenswert und drücke beherzt drauf. Eine blökende Hupe schallt quer durchs Parkhaus, aber es kommt niemand, auch nach dem zweiten und dritten Versuch.
Zeit für Plan B: Geld “irgendwo außerhalb” wechseln. Nochmal raus aus dem Parkhaus, rüber zum Bahnhof und zwei Käsebrezeln eintüten lassen. Dass der Brezelbäcker aber auch keine kleineren Scheine hat, erkennst du daran, dass er dich inständig darum bittet, die drei Euro mit Karte zu zahlen … Also habe ich einen Teil meiner 7 Euro geopfert, um dem Mann seinen Umsatz nicht weiter zu zerstören.
Plan C. Wir kaufen noch einen Pott Kaffee beim Starbucks. Und auch die erste Frage dieser Verkäuferin war, ob ich’s nicht kleiner hätte … Aber sie hat mir dann doch noch meinen Fuffi klein machen können.
Also zurück zum Parkhaus. Fuuuuu … Wo ist die Karte hin???

Nach einem Moment des „Ruhig Brauner, die kann nicht soo weit weg sein“, habe ich sie in ihrem Versteck zwischen den frisch gewechselten Scheinen entdeckt. Wir stehen immer noch bei 7,50€ Gebühren (wäre ja noch besser gewesen, wenn die nächste Stunde angefangen hätte!).
Zehner dazu rein, Karte und Wechselgeld raus, hoch zum Auto und raus aus der Stadt.

Zuhause angekommen fasse ich mir an die Gesäßtasche, weil da irgendwas drückt.
Es war … Trommelwirbel … der Einkaufseuro, den ich mir wohl auf der Anfahrt eingesteckt hatte …

Aber wenn ich den rechtzeitig gefunden hätte, hätte er ganze Story zerstört …

Mittwoch, 9. Dezember 2020 by Wolfram
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Zu spät



… aber besser spät als nie!
Wenn man die Kids mit Messer auf Kürbisse loslässt, dann kommt auch mal sowas raus:
20201102_kuerbis.jpg

Super geworden!

Montag, 2. November 2020 by Wolfram
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Kindermund



Gerade gelernt:
des jüngsten Kindes Füße sind heute Kohlrabi-schwarz

(nicht etwa Kohlrabenschwarz)

;-)

Donnerstag, 30. April 2020 by Wolfram
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Läuft bei uns!



Das große Kind ist heute zum ersten Mal seit 20. November 2019 wieder ohne Hilfsmittel gelaufen!

:-)

Donnerstag, 20. Februar 2020 by Wolfram
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Zweigesperrt



Kids probieren sich ja immer am Steigern, am “immer nochmal eins drauf”, bis es nicht mehr geht. Das ist unabdinglicher Teil der Entwicklung, und die Erfahrung zu machen, ab wann es nicht mehr geht, ist durchaus sehr wichtig für das kindliche Gemüt.

Das jüngste Kind war neulich so wütend auf mich (ich weiß gar nicht mehr wegen was), dass es mir allerlei Schimpfworte an den Kopf geworfen hat. Als das nicht den erwünschten Effekt hatte (den Papa aus dem Tran zu locken), kam der Spruch, dass dann eben die Polizei ran muss, und dann werde ich zweigesperrt.

Nicht einfach nur eingesperrt, sondern zweigesperrt.

Nach einigen Nachdenksekunden meinerseits ist aber auch diese Drohkulisse laut polternd zusammengefallen (und ich vor Lachen beinahe um) …

;-)

Dienstag, 7. Januar 2020 by Wolfram
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Schöne Feiertage euch allen!



Leider war es heuer wieder nix mit weißen Weihnachten, zumindest in Kreßberg. Gestern habe ich vereinzelt noch ein paar Häufchen Schnee gesehen, dort, wo man das “Schneechaos” von vor zwei Wochen (am Freitag, den 13.) zusammen geschoben hatte. Heute waren aber auch die letzten Reste geschmolzen. Immerhin soll es bei uns temperaturmäßig nun relativ konstant bleiben - in Werchoyansk wird’s (wenn die Prognosen wahr sind) übernächste Woche kurz mal 20 Grad wärmer werden.
Als ich vorhin mit den Wautzis eine Runde gelatscht bin und ich mir den gegen den Wind strullenden Hund so angeschaut habe, stiegen in mir leichte Zweifel an der dieser Spezies mitunter nachgesagten Intelligenz auf. Seltsame Dinge, die einem da immer durch den Kopf gehen …

Die Rekonvaleszenz des großen Kindes schreitet derweil voran - nachdem unser Orthopäde im Frühjahr meinte, wir sollten nochmal zum Experten (vulgo: nach Stuttgart ins Olgäle), war nun eine Triple-Osteotomie fällig, die wir alle Gottseidank bislang sehr gut überstanden haben. Das jetzt fällige angeordnete Herumliegen kommt dem Pubertier natürlich nicht wirklich ungelegen.

Zum Essen hatten wir gestern Abend lecker Leberkäse vom Metzger um die Ecke mit Omas Kartoffelsalat und Feldsalat. Zum Dessert haben wir Schoko-Muffins mit flüssigem Kern gebacken (dieses Rezept in Muffinförmchen), die jeweils noch eine Vanilleeiskugel drauf bekamen. Quasi frei von Kalorienfrei
;-)

Der Weihnachtsmann war auch dieses Jahr wieder sehr fleißig und hat lauter schöne Sachen gebracht. Die besten Geschenke sind freilich diejenigen, die die Kinder nicht alleine zusammen gebaut bekommen …
;-)

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

Mittwoch, 25. Dezember 2019 by Wolfram
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