MacBook Air abgestürzt



Schon seit einigen Jahren habe ich ein Dreizehnzoll-MacBook Air. Es hat mich bisher nie im Stich gelassen und war mir für alle rechnergestützten Schandtaten gut genug. Ob Web-Entwicklung oder Grußkarten designen, ob Programmieren oder Fotos bearbeiten. Akkulaufzeit bestens, alle Anschlüsse dran, die ich brauche. Alles gut, alles super.

Nun ist es mir zum ersten Mal so richtig abgestürzt:
mba_absturz.jpg

Zugegeben, im technischen Sinne ist es nicht wirklich defekt, denn es funktioniert immer noch einwandfrei (ich schreibe diesen Text gerade auf dem Gerät). Und diese Delle ist auch nicht die einzige Unfallfolge. Unter anderem hat eine Kaffeetasse ihr Leben gelassen und dabei irgendwie meinen Daumen böse aufgeschlitzt und es war auch sehr viel Blut aufzuputzen.

Aber irgendwie ärgere ich mich über die Delle am meisten …

Samstag, 16. Juli 2016 by Wolfram
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Tiefenunschärfe



Das Plüschkarnickel im Hintergrund muss mächtig schnell gewesen sein, sonst hätte ich es ja scharf knippsen können, oder?

Mitnichten, Offenblende, mal wieder. Und Gegenstandsweite (aka Pfoten-Linsenabstand) weit weit unterhalb der hyperfokalen Distanz.
babypfote_iii.jpg

Montag, 11. April 2016 by Wolfram
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Regenwurmkreuzung



Heute Nacht hat es in und um Waldtann herum teils heftig geregnet. Selbst am späten Vormittag standen noch Pfützen auf den Wiesen. Und am Wegesrand habe ich diese Regenwurmkreuzung entdeckt:
regenwurmkreuzung.jpg
Der Regenwurm heißt übrigens nicht Regenwurm, weil er den Regen mag, sondern weil er bei (längerem) Regen aus seinen überfluteten Gängen flüchtet.
Diese Kreuzung haben wohl drei Regenwürmer nacheinander passiert und ihre Spuren hinterlassen.

Donnerstag, 31. März 2016 by Wolfram
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Die Sonne lacht - Blende Zweikommaacht



Das hier ist keine Langzeitbelichtung. Das ist ein Bildstapel aus wasweißichvierzehn Fotos oder so.
wackelblume.jpg

Wir sehen hier der Tochter Solarwackelblume, geschossen mit meinem 90er Tamron und zusammengefrickelt mit Affinity Photo.

Dienstag, 29. März 2016 by Wolfram
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EOS Utility installieren



Ich wollte schon länger mal probieren, wie sich Fotos “tethered” schießen lassen. “Tethered” heißt so viel wie “per Kabel verbunden”, also steht das insgesamt für “Kabelgebundenes Fotografieren”, was wiederum ein Paradebeispiel für einen Begriff ist, der sich auf Deutsch einfach Kacke anhört …
Was mich am Tethered Shooting am meisten reizte, ist die Live-Darstellung auf dem größeren Bildschirm.
Zum Tethered Shooting braucht man eine Kamera, die das kann, ein Kabel sowie ein Programm.
Per Suchmaschine habe ich herausgefunden, dass meine gute alte EOS 1000D sowas schon grundsätzlich unterstützt.

Fangen wir mit der Software an: Von Canon gibt’s genau für den Zweck ein Programm, welches sich “EOS Utility” nennt. Aktuell für meine 1000D ist die Version 2.14.irgendwas (für neuere Kameras gibt’s auch eine neuere Version 3.x).
Nun, wie kommt man an dieses Programm ran? Der von Canon vorgesehene Weg ist, dass man das Programm von einer der CDs installiert, die der Kamera beilagen. Hier gab’s für mich gleich mehrere Probleme: mein Macbook hat kein CD-Laufwerk (okay, ich geb’s ja zu, ich hab ein externes), ich hab die CDs schlicht nicht mehr gefunden (die Kamera ist nun auch schon über sieben Jahre alt) und das, was man auf der Canon-Homepage herunterladen kann, ist “nur” ein Updater. Selbst wenn ich die CDs gefunden hätte, wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass ich das Programm nicht installieren hätte können, denn OS X hat seither schon ein paar Iterationen gemacht (2009 war ich noch mit OS X 10.4 “Tiger” unterwegs; inzwischen sind wir bei OS X 10.11 “El Capitan”). Und der Updater verweigert ohne Original-CD oder vorherige Installation konsequent den Dienst.
Aber das Netz ist beinahe unendlich, und Daniel Hamann aus Karlsruhe wusste Rat. Im Schweinsgalopp: Runterladen, DMG öffnen, App rausziehen, Paketinhalt modifizieren, App-Downloads von überall her erlauben, Installieren, App-Downloads wieder einschränken.

Hat man die Canon-typisch sperrige Installation überstanden, geht’s dann endlich ans “Schießen mit Schwanz”.
Das Kabel ist in meinem Fall ein “pupsnormales” Mini-USB-Kabel. Die Kamera wird mit dem Kabel an den Rechner angeschlossen, und dann poppt auch schon das EOS-Utility auf:

eos_utility.jpg

Man kann tatsächlich ziemlich viele Kamerafunktionen per Mausklick steuern. Obergenial ist (wie ich schon gehofft hatte) die Beurteilung der Schärfe auf dem großen Bildschirm. Ich glaube, damit kriege ich meine Makrofotos besser hin.

Ich werde auf jeden Fall mal damit weiterexperimentieren; wenn’s was zeigenswertes gibt, werdet ihr es hier anschauen können.

Mittwoch, 9. März 2016 by Wolfram
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Linsensalat



Nein, wer gedacht hat, dass es hier ein Essay über gesunde Ernährung gibt, hat sich getäuscht. Ist ja schließlich Fastenzeit; da gibt’s nix
:-)
Späßle g’macht … Gleich vorab möchte ich mich für die unscharfen Fotos entschuldigen; abber isch war ebbi a bissi uffgreecht …

Diese Woche ist auf irgendeiner Foto-Newsseite ein Objektiv-Retroring an mir vorbeigescrollt. Mit solchen Dingern kann man sein “Normalobjektiv” falschherum an die Kamera montieren und dadurch insbesondere im Makrobereich verwenden. Danach bin ich wiederum in irgendein Forum geraten, in welchem behauptet wurde, dass sich das Canon-Standard-Kitobjektiv 18-55 mit sehr wenig Aufwand und sogar reversibel zu einem Makroobjektiv umbauen lässt.
Klarer Fall für einen Praxistest. Der Blick in den Strempfer’schen Objektivzoo verrät, dass ein 18-55 da ist; das Objektiv ganz rechts:
objektivzoo_20160213.jpg

Ein letzter Blick auf das oftmals unterschätzte Objektiv, bevor wir mit der Operation beginnen:
18-55_noch_ganz_20160213.jpg

Für den Umbau muss man den Aufkleber-Ring vorne drauf runterniffeln.
18-55_aufkleber_runter_20160213.jpg

Darunter verbergen sich drei Schrauben. Diese muss man mit einem feinen, stabilen Kreuzschlitzschraubendreher raus schrauben. Ich habe einen Schraubendreher von iFixit verwendet, der mal mit einem Telefonreparatursatz kam. Es ist sinnvoll, sich die Position der Schrauben in den Langlöchern irgendwie zu markieren; wer gute Augen hat, kann die Linse später beim Rückbau auch anhand der Druckstellen der Schraubenköpfe auf dem Kunststoff wieder ausrichten.
18-55_drei_schrauben_20160213.jpg

Hier steht das 18-55, einsam und verlassen, seiner vorderen Linsengruppe beraubt * schnüff *
18-55_linse_ab_20160213.jpg

Der Witz ist nun, dass man diese vordere Linsengruppe nun genau falschherum wieder fest machen kann. Also in der Lage wie auf dem obigen Foto. Dieser Umbau macht das 18-55 tatsächlich Makrofähig!

Zeit für ein paar Tests!

Wir nehmen uns ein Makrotestobjekt; in diesem Beispiel einen Anhänger von den Kids. Größe insgesamt etwa 5cm. Als Makrotestbereich wird der “Ellbogen” des vorderen linken Beins verwendet.
makrotestobjekt_20160213.jpg

So sieht das mit dem 18-55 geschossene Makro aus (freihand, Modus P, Zoom auf 55mm, Fokus manuell):
makrostestobjekt_18-55_vollansicht_20160213.jpg

Hier habe ich die Mitte aus dem Foto für euch in 1:1 rausgesäbelt:
makrostestobjekt_18-55_crop_20160213.jpg

Zum Vergleich, hier der Bildausschnitt, wie ihn meine EOS durch mein gutes Tamron 90mm sieht:
makrostestobjekt_tamron_vollansicht_20160213.jpg

Und auch hierzu ein 1:1-Crop:
makrostestobjekt_tamron_crop_20160213.jpg

Das Strempfer’sche Fazit:
Nach zwei, drei Fotos habe ich das 18-55 wieder zurückgebaut. Für Leute mit ohne Geld mag der Umbau eines 18-55 eine gute Möglichkeit sein, an ein Makroobjektiv zu kommen. Aber meiner Meinung nach fahre ich mit meinem vorhandenen 90mm-Tamron besser.

Samstag, 13. Februar 2016 by Wolfram
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Apfelrosen



Kam ich gestern Abend von der Arbeit nach Hause und meine liebe Frau hatte ein GIF (!) nachgebacken, nämlich Apfelrosen:
apfelrosen.jpg

Geil, ne?
Und die schmecken sogar noch vieeel besser, als sie aussehen!

Weil ich nicht direkt im Produktionsprozess dabei war, kann ich euch momentan kein genaues Rezept dazu liefern. Aber es sind Äpfel, Blätterteig, Zimtzucker und eine Muffins-Form beteiligt. Das GIF ist irgendwo auf Google+ an mir vorbeigescrollt und ich fand die Idee zum Sabbern interessant.

Es gibt ein paar passende englische Memes, die ich leider nicht in der selben Diktion übersetzt bekomme. Zum Einen wäre das “Food porn” und zum anderen “*heavy breathing*“. Letzteres ginge ja vielleicht noch als “schnauf” durch, aber “Essen-Porno” geht auf Deutsch einfach nicht. Und “Pornöses Futter” hört sich auch bescheuert an.

Freitag, 23. Oktober 2015 by Wolfram
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Gartenfunde



Vergangene Woche habe ich probiert, in Omas Garten mit dem Kit-Objektiv ein paar Sachen zu knippsen, aus Gründen.

Zum Einen hätten wir da eine Larve der Gattung Tenthredo Marginella an (ehemaliger) Pfefferminze zu bieten. Daraus wird übrigens kein Schmetterling, sondern eine Blattwespe.
tenthredo_marginella.jpg

Auch in Reichweite der Kamera fand sich (vermutlich) eine Keilfleckmosaikjungfer:
keilfleckmosaikjungfer.jpg

Kombifazit: Wenn man im Grünen mal rumguckt, findet sich so manches. Und: so ganz schlecht ist ein Kit-Objektiv gar nicht, wenn man genug Licht hat und die Motive schön stillhalten.

Samstag, 5. September 2015 by Wolfram
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