Mal ein richtiger Verkehrsbericht!
Grade im Radio sagt Michael Reufsteck, der Moderator:
“So, jetzt kommt der Verkehrsbericht, das dauert heute ein bisschen länger.”
Dann die üblichen Meldungen bei Schneewetter, von wegen querstehende LKW hier und dort und Sperrungen.
Fünf Minuten später ein tiefer Atemzug von ihm und dann:
“so, das war schon die erste Hälfte…”
Dann ging’s weiter mit Unfällen und und und…
Und das, wo bei SWR3 normalerweise schon drei Minuten nach den Nachrichten wieder Musik am Start ist.
Rätselbild
Was ist das?

Ja, genau, ein Karnickel.
Eventuell vielleicht ein bissel unförmig und irgendwie seltsam, aber man kann es gut erkennen.
Und wenn man sich das Bild in größer anschaut, wird auch klar, warum das so seltsam aussieht…
Es gibt tatsächlich Leute auf dieser Welt, die Kaffee nicht einfach nur so in ihren blöden Schädel reinschütten, wie ich das tue, sondern die dafür sorgen, dass das auch noch gut aussieht.
Latte Art heißt das Ganze dann, und in den Niederlanden gibt es eine Webseite mit gleich zwei richtig tollen Galerien von der Niederländischen Meisterschaft: Galerie 1 und Galerie 2.
Interessant fand ich, dass die für Latte Art verwendete Technik im Prinzip dieselbe ist, wie die für Sandmandalas: hauptsächlich wird geschüttet.
Und in beiden Fällen steht am Ende die Zerstörung des Kunstwerks, der Kaffeefreund genießt’s und der Tibetaner macht’s kaputt, um die Vergänglichkeit des Seins zu demonstrieren…
Gekauft!

Der Michael Göbel ist Inhaber einer kleinen aber feinen Softwareschmiede (und wasweißichnochvielmehr). Eine seiner letzten Kreationen ist ein Programm namens myPhotoEdit.
Das ist ein Programm für Leute, die Fotos zum Beispiel fürs Web aufbereiten wollen.
Ich gestehe, dass ich hierzu bislang immer den Gimp verwendet habe; einfach auch weil ich den mag. Aber wegen jedem kleinen Furzbild so ein Riesenprogramm starten?
Eigentlich ätzend. Unter Windows habe ich für solche Aufgaben immer den Irfanview verwendet; den gibt es aber leider nicht für OS X.
Und genau in diese Bresche springt myPhotoEdit.
Netter Nebeneffekt dabei ist, dass das Programm außer Resize, Croppen und Drehen noch so einiges mehr kann, vor allem die vielen Effekte sind sehr lustig.
=> Dicke Kaufempfehlung für alle, die kurz mal eben was mit Fotos machen wollen ohne extra dafür Photoshop oder ähnliches starten zu müssen, zumal der aktuelle Noch-Beta-Preis von 10€ quasi geschenkt ist.
So isses!
Ich habe das Bild geklaut bei aptgetupdate.de. Es wurde dort auch auf Deutsch übersetzt und gegenüber dem Original noch weiter verfeinert (”lila”).
Das Original ist von http://www.thedoghousediaries.com.
Das Bild wird hier verwendet mit freundlicher Genehmigung vom Slith76! Meinen herzlichen Dank nochmal!
Gegensätze
…der Martin Gommel von kwerfeldein.de meinte diese Woche, dass man als Fotograf auch mal ohne Display fotografieren sollte.
Er nennt das Projekt “Kill Your LCD”.
Und ich bin dagegen grad anderer Meinung und schreibe wie man das Schutzglas von einem LCD repariert…
Apple und die PowerPC-Prozessoren
Mac OS X unterstützte ja bis zur Version 10.5 (Leopard) auch PowerPC-Prozessoren ab dem G4-667 aufwärts.
Mit der aktuellen Version 10.6 (Snow Leopard) ist nun diese Unterstützung weggefallen und es werden nur noch Intel-Prozessoren unterstützt. Naja, dann wird Apple den Leopard als letzte Möglichkeit für die PowerPC-User erhalten und weiter pflegen und unterstützen, habe ich mir gedacht.
Falsch gedacht!
Denn ein Bekannter von mir wollte neulich einen schicken und eigentlich hinreichend schnellen G5-iMac auf Leopard hochziehen. Hierfür bietet sich ja das Leopard-Mac Box Set förmlich an.
Aber: das kriegt man im Handel nur noch sehr sehr selten und von Apple direkt gar nicht mehr!
Somit muss seit dem Schneeleoparden jeder upgradewillige PowerPC-Mac-Eigentümer entweder zu nicht ganz legalen Sicherungskopien greifen oder sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen.
In dem Zusammenhang vielleicht auch noch interessant:
Silber-graue OS-X-DVDs (wie sie allen Intel-Macs beiliegen) haben nur die Intel-Variante des Betriebssystems drauf. Wer an einem PowerPC installieren will, braucht eine schwarze DVD (wie sie beispielsweise besagtem Mac Box Set beilag).
Und nach der erfolgreichen Installation gibt es sicher auch Leute, die sich das grandiose Startup-Video nochmal anschauen wollen…
Farbe im OS-X-Terminal
Wer wie ich viel mit Linux arbeitet, weiß die Möglichkeiten eines Terminalfensters zu schätzen.
Klar, auch unter Mac OS X gibt es ein Programm namens Terminal, was grundsätzlich mal ähnliches erlaubt wie eine Konsole unter Ubuntu. Aber so ganz Linux-like ist das dann doch noch nicht.
Um das OS-X-Terminal für mich persönlich etwas mehr an Linux anzugleichen, habe ich mir in meinem Benutzerordner eine Datei namens “.bash_profile” angelegt, der ich folgenden Inhalt mitgegeben habe:
# dem ls Farben beibringen: export CLICOLOR=1 # Aliase zwecks Vereinfachung: alias ll='ls -l' alias ..='cd ..'
Die Datei wird beim Starten des Terminals eingelesen (gesourced).
…und schon fluppt das mit dem Terminal viel besser…