Noch ein bisschen Augenfutter



Heute gibt’s für euch den Rest von den ausgewählten Korsikafotos.
Dieses hier gehört eigentlich noch zum vorherigen Korsika-Post, denn es zeigt das wunderbare klare Wasser im Gumpen von U Gaglioli.
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Wenn man an der Ostküste von Korsika runter fährt, an der Costa Serena entlang, dann sieht man kurz vor Porto Vecchio einen wunderschön gelegenen Genuesenturm. Der heißt “Tour de Fautea”, und unterhalb des Turms liegt eine wunderschöne Bucht, in der man sehr schön baden kann. Der Weg zur Bucht wurde offenbar frisch gemacht und erinnert beinahe an die Wege zwischen Ostseedünen.
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Einmal haben wir einen Ausflug zum Étang d’Urbino gemacht. Eigentlich ist “Étang” das Wort für ein “Stillgewässer, das nicht als See gilt”; für uns war das Wort aber eher lautmalerisch, denn wie man in dem Bild links und rechts des Steges sieht: “Eh, Tang!”
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Viel Spaß hatte unser Wau immer am Strand; er hat ganz tief in sich gegraben und seinen Beschützerinstinkt hervorgeholt. Immer wenn er was hat schwimmen sehen, ist er selber hingeschwommen und wollte retten - auch Bojen :-)
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Dieses Foto ist wiederum mehr technischer Natur. Es zeigt, dass man beim Tamron 24-70 die Blende nicht weit genug zu machen kann, um bei Tageslicht eine Langzeitbelichtung von zum Beispiel fließendem Wasser zu machen. Da hätte ich mal besser noch einen ND-Filter mitgenommen …
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Wer gut urlaubt, der muss auch gut essen. Hier eine Pizza Corse (mit korsischem Prosciutto und Ziegenkäse)
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Man kann sich auf Korsika auch wunderbar gesund ernähren, denn es gibt im Supermarkt auch Biotomaten im Glas.
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Die einsame kleine Nixe haben wir im Hafen von L’Île Rousse getroffen
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Noch ein Genuesenturm (die Wikipedia schreibt die Türme mit “r”), hier der von Erbalunga, mit einer ganz anderen Art Strand.
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Zurück ging es zeitlich planmäßig, mit einer Fähre, bei der man durch den Bug einfahren musste. Auch sehr spannend!
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Der nächste Morgen zeigte uns nochmal schönste Farben, bevor wir in Savona angelegt haben.
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Schee woars!

Freitag, 13. Juli 2018 by Wolfram
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Vielen Dank!



Herzlichen Dank auf diesem Wege auch noch für die zahlreichen (0) Zuschriften und Kommentare anlässlich meines zehnten Bloggeburtstags gestern!

;-)

Schade finde ich in dem Kontext, dass die meisten einstigen Weggefährten (ein paar Links finden sich unterhalb der Überschrift “Lieblingsblogs”) nicht mehr mitspielen. Frau Spätlese war der DSGVO-Quatsch das Tröpfchen, das das Fass zum Überlaufen brachte, der Wortmischer hat (hoffentlich temporäre) Blog-Blockade und Stilhäschen betreibt zwar noch ihr Blog, aber kommt dank ihrer Kids nicht mehr viel zum Bloggen. Vom Crailsheimerle sehe ich nur noch eine leere Webseite.
In meinem RSS-Reader gibt es noch ein paar andere abonnierte Feeds, aber nur der Fefe schreibt noch regelmäßig.

Ich bleibe auf jeden Fall noch eine Weile dabei.

Edit: ursprünglich schrub ich bei Frau Spätlese “das Tröpfchen auf den heißen Stein” - das ist freilich Quatsch und ich habe es korrigiert.

Dienstag, 10. Juli 2018 by Wolfram
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Murmel



Murmel hat ihren Namen bekommen, als sie zu uns kam. Sie hat damals, als kleines Kätzchen, so viel gefressen, dass ihr Bauch richtig rund war.
Nie hat sie uns “angeschrien”, wie ihre Schwester Tiger es heute noch tut. Denn Murmel hat uns immer nur angeschaut und ihren Mund aufgemacht, ohne dass man viel davon gehört hat.
Frech war sie immer.
Sie ist auf alle Menschen zugegangen (insbesondere auf Leute, die Katzen eigentlich nicht mögen) und hat sich streicheln lassen.
Schnurren konnte sie wie ein Löwe.

Der blöde Krebs hat dazu geführt, dass sie nicht mehr schlucken konnte und nur noch mit enormen Anstrengungen atmen. Von “Murmel” konnte man in letzter Zeit nicht mehr sprechen.

Jetzt hat sie keine Schmerzen mehr.
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Warum tut so ein Abschied immer so weh?

Dienstag, 3. Juli 2018 by Wolfram
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Mehr Eindrücke



Das hier sah mir nach echtem Optimismus aus: das Gaslager unseres Campingplatzes. Da werden auf der einen Seite die vollen Gasflaschen gestapelt und auf der anderen Seite die leeren. (Anmerkung der Redaktion: Warmwasser und Kochen im Mobilehome funktionieren mit Gas)
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Und sicherheitshalber muss da auch ein 1.5-Kilo-Feuerlöscher hängen … Der bringt sicherlich was, wenn es den halben Campingplatz nicht mehr gibt …

Das Wetter war heuer leider nicht sooo gut; wir hatten öfters Wolken am Himmel :-)
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Das hier ist der Strand am Campingplatz.

Ein “Muss” in Korsika ist Gumpenbaden. Dabei handelt es sich quasi um “Verdickungen” im Flusslauf.
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Und weil die Flüsse in Korsika zwangsläufig kurz und steil sind (weil die Insel nicht groß aber hoch ist), ist das Wasser wunderbar klar:
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(und mir persönlich war’s auch ein bissel zu kalt zum Baden).

Sonntag, 1. Juli 2018 by Wolfram
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Mobile Home FTW



Wenn man mit Corsica Ferries fährt, kriegt man “auf magische Weise” während der Überfahrt einen Aufkleber verpasst. Es lohnt sich also, die Heckscheibe im Fährhafen noch ein bisschen zu putzen, wenn man möglichst lange Freude an dem Kleber haben möchte.
Ich hatte mich ja insgeheim schon auf einen “Corsica Ferries 18”-Kleber gefreut, aber nichts da:
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Dieses Jahr gab’s einen Jubiläumsaufkleber :-)

Von der Fähre runter sind wir dann gen Süden gefahren, zu unserem Campingplatz. Wegen unserer guten Erfahrungen haben wir wieder auf dem Marina d’Erba Rossa gebucht. So ein Campingplatz hat gegenüber einer Ferienwohnung in erster Linie infrastrukturielle Vorteile. Neben einer Ferienwohnung gibt es eben meist keinen Laden, keinen Bäcker und keinen großen Pool. Und man kriegt in der Ferienwohnung auch kein Bändele, mit dem man daheim angeben könnte …
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So sieht so ein so genanntes Mobile Home aus. Genau das hier haben wir gebucht.
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Es hat innen drin drei Schlafzimmer, zwei mit zwei Betten, eins mit Doppelbett, ein Klo, ein Bad und eine Wohnküche. Definitiv genug für zum Übernachten und als Basisstation für Ausflüge. “Mobile” heißt es, weil man es theoretisch bewegen könnte. Rechts im Bild ist eine Deichsel mit Kugelpfanne und wenn man die Holzterrasse wegreißt, dann sieht man auch Räder. Praktisch werden die Dinger vermutlich nur ein einziges Mal bewegt: vom Transporter herunter an den finalen Stellplatz. Dort bekommen sie dann einen festen Wasserzu- und Abfluss sowie Strom.
Den Grill (er versteckt sich etwas zwischen zwei Pappeln) mussten wir natürlich direkt am ersten Abend einweihen. Das Ergebnis spricht für sich:
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So viel wie wir dort gegrillt haben, grille ich daheim in zwei Jahren nicht.

Ein (in meinen Augen) großer Pluspunkt vom Campingplatz Marina d’Erba Rossa ist der umliegende Mini-Zoo-Bereich. Auf dem Platz laufen (und fliegen!) einige Pfauen frei rum, die während der Pfingstferien in Hochstimmung sind. So schön die Jungs aussehen, so grauslich klingen sie leider - auch schon morgens bei Sonnenaufgang …
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Außerdem gab’s noch eine kleine Herde (?) Vogel Strauße (?) (deren Rufen geht unter die Haut!), Ziegen, Känguruhs, eine Rotte Wildschweine, einiges an Schwanen- und Entengetier, Buckelrinder und Wasserschildkröten. Man kann also wirklich schon von einem Zoo sprechen.

Sonntag, 24. Juni 2018 by Wolfram
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Erste Rate



Ich habe es ja neulich schon versprochen, dass ich euch ein paar Fotos von Korsika zeigen werde. Und natürlich kann ich dann auch noch was dazu erzählen.
Also, drauf los!

Wir sind am ersten Pfingst-Ferientag (Samstag) direkt losgefahren, um unsere Nachtfähre in Savona (das ist ein bisschen links von Genua) zu erwischen. Dummerweise hat just am Vortag ein Bus aus Westheim (bei Aalen, nicht weit von hier) im San Bernardino-Tunnel gebrannt. Deshalb war der Tunnel gesperrt, und wir mussten über den Pass fahren. In den Nachrichten wurde geraten, die Ausweichroute über den Gotthard zu nehmen - dort gab es in der Folge einen der längsten Staus seit Menschengedenken. Wir sind da mit ein wenig über zwei Stunden Verzögerung noch ganz gut weg gekommen.

Die Anreise nach Korsika ist insbesondere auch für die Kinder spannend, denn man fährt durch fünf Länder. In Deutschland geht’s bis Lindau, dort kauft man das Österreicher und das Schweizer Pickerl. Dann geht’s weiter durch den Pfändertunnel (Österreich), bei Mäder wechseln wir auf die andere Seite des Rheins (und ins nächste Land, in die Schweiz). An Liechtenstein vorbei werden die Berge dann immer größer. Dann kommt der San Bernardino-Pass, der heuer grau-regnerisch verhangen und noch gut voll mit Schnee war. Auf der anderen Seite des Berges geht’s dann wieder runter, ins Tessin (dort sprechen die Schweizer Italienisch) und dann in Como über die Grenze nach Italien.
In der Po-Ebene hat uns dann auf Höhe von Mailand ein Platzregen erwischt:
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Kurz, heftig, erfrischend!
Weiter geht es dann an Reisfeldern vorbei bis zur Überquerung des Küstengebirges (mit welchem ich bei unserer ersten Fahrt nach Korsika überhaupt nicht gerechnet hatte). Dieses mal haben wir nicht Moby Lines sondern Corsica Ferries gebucht. Deshalb mussten wir nicht nach Genua sondern nach Savona fahren; dort ist der Heimathafen von Corsica Ferries.
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Fährhäfen sind mir übrigens ein vollkommenes Gräuel, was die Anfahrt angeht. Denn Fährhäfen haben ob ihrer Größe keine Navi-taugliche Adresse, und Hafenstädte haben oftmals mehrere Häfen: einen für Passagierschiffe, einen für Yachten, einen für Fracht, einen für Fähren, und und und.
Aber wir haben den Fährhafen (Profitipp: das heißt auf Englisch “Terminal Traghetti”) von Savona nach ein paar Irrungen doch noch (und durchaus rechtzeitig) gefunden. Nun war Warten angesagt, auch für den Wau.
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Aber: Unsere Fähre kam einfach nicht.
Sie war um 23:00 Uhr noch nicht da.
Und sie war auch um 23:50 nicht da (als wir eigentlich hätten abfahren sollen).
Und um 0:30 auch noch nicht.
Aber dann kam eine Fähre um die Ecke, hat kurz mal eben rückwärts eingeparkt (Foto), ihren Inhalt aufs Kai entladen und wir mussten schnellschnell reinparken.
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Das Parken in Fähren ist nebenbei bemerkt nichts für ängstliche Naturen, denn die Betreiber legen sehr viel Wert auf maximale Platzausnutzung (also minimale Parklücken).
Wir haben dann erst um 1:38 abgelegt.

Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass sich die fast zwei Stunden Verspätung auch als entsprechende Verzögerung bei der Ankunft zeigen würden, aber da hatte ich mich zu früh gefreut. Unser Kapitän hat über Nacht offenbar mächtig Gas (oder Diesel oder Schweröl) gegeben, so dass wir zur normalen Uhrzeit (etwa 6:30 Uhr morgens) in den Hafen von Bastia sind. Die Kapitäne wecken die Passagiere übrigens äußerst rechtzeitig (in unserem Fall um kurz nach 5 Uhr), sodass die Kabine (sofern gebucht) noch geräumt sowie das (nicht gerade preiswerte) Bordcatering beehrt werden kann. Das Plus daran ist freilich, dass man den Sonnenaufgang mitbekommt:
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Das Inselchen auf dem Foto links von der Sonne ist übrigens nicht Korsika (das liegt ja beim Sonnenaufgang grade in der anderen Richtung) sondern eine Insel mit dem Namen Capraia, die zu Italien gehört.

Und wer den Text vom Anfang noch im Ohr hat: Korsika ist dann das fünfte Land der Reise, formell zu Frankreich gehörig.

Samstag, 23. Juni 2018 by Wolfram
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Sichelmondsichel



Am Freitag Abend so, der Blick aus dem Wohnzimmerfenster:
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(zugegeben: ich hab da per Bildbearbeitungsprogramm ein paar Stromleitungen rausdiskutiert)

Sonntag, 17. Juni 2018 by Wolfram
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Wenn einer eine Reise tut …



… dann kann er was erzählen.
Da fährste hunderte von Kilometern, über Berg, durch Tal und über’s Meer, durch fünf Länder, dann gehst dort in den Supermarkt und kaufst dir einen Brotaufstrich, den es in Deutschland nicht gibt:
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Und dann schaust dir das Gefäß genauer an und entdeckst das hier:
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“Conditionée en Allemagne”. “Abgefüllt in Deutschland”.
Muss ich direkt mal schauen, ob’s das Zeugs auch hier zu kaufen gibt, denn es schmeckt tatsächlich besser als das vom Marktführer.

Exakt dasselbe ist mir übrigens mit dem Pulver zur Herstellung eines kakaohaltigen Getränks auf Milchbasis passiert. Das war auch aus Good Old Germany.

Sonntag, 10. Juni 2018 by Wolfram
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