Halloween …

… war das nicht diese irisch-amerikanische Unsitte, bei der Kinder durch die Straßen ziehen und alle möglichen Leute mit Bonbons bewerfen?

Oder war Halloween das Ding, bei dem die Menschen die klingelnden Kinder mit “Ey Süßes, du kriegst gleich Saures” beschimpfen?

Mal sehen, nach heute Abend weiß ich mehr, denn der Trend hat’s auch nach Kreßberg geschafft.

Auf jeden Fall lautet meine persönliche (übelst schlechte) Eselsbrücke: Den TAg schreibt man mit A, die “BEnd” mit E.
Siehe hierzu und dazu auch die Wikipedia.

Zauberwald

Bei schönem Herbstwetter lohnt ein Ausflug in den Zauberwald immer.

Seht selbst!
zauberwald_20141026.jpg

Wenn die Sonne zwischen den Baumstämmen durchlinst, macht der Zauberwald seinem Namen alle Ehre:
zauberwald_20141026_2.jpg

Ein ganz eigenes Thema zum Fotografieren sind Reflexionen auf Wasser. So langsam muss ich mich glaubich mit den Möglichkeiten der Rohbilddatenverarbeitung anfreunden; auf ein JPEG kriegt man die Dynamik speziell in der Golden Hour einfach nicht drauf.
zauberwald_20141026_3.jpg
Wie man sieht, habe ich mich mit Blende und Belichtungszeit auf das Spiegelbild konzentriert. Deshalb ist der Himmel über dem Original auch etwas ausgefressen.

Schön war’s trotzdem!

Marienkäfer

Schon letzten Sonntag habe ich außer der Biene auch einen Marienkäfer auf den Chip gebannt:
marienkaefer_20141019.jpg

Das obige Bild ist ein 100%-Crop. Ich habe also aus den vollen 10 Mexapixeln meiner Kamera einen Fetzen in der Größe 800×600 herausgeschnitten.
Damit kommt freilich der Käfer gut raus, allerdings wirkt das helle Blatt, auf dem er sitzt, irgendwie seltsam.

Das wird besser, wenn ich einen größeren Ausschnitt verwende. Dann bekommt der Marienkäfer etwas mehr optische Konkurrenz.
marienkaefer_20141019_groesser.jpg

Nur zwecks Referenz: hier nochmal das ganze Bild.
marienkaefer_20141019_voll.jpg

Aus drei mach zwei

Beim Elektronikversand meines Vertrauens habe ich mir schon vor einiger Zeit ein paar Modell-Hubschrauber mit Infrarotfernsteuerung bestellt. Natürlich erwiesen diese sich - insbesondere in Kinderhand - als nicht sonderlich haltbar, zumal bei dem geringen Preis von unter 20€.
Lange dauerte es nicht, und bei einem war die Steuerstange zum Stabilisator-Rotor hinüber; leider ein recht wichtiges Teil bei Modellhubschraubern mit Koaxialrotor. Beim anderen hat sich ein Zahnrad verflüchtigt. Und beim Dritten war die Steuerstange zwar noch da, aber der Kugelkopf am Stabi ist abgebrochen.

Zeit also, sich mal hinzusetzen, einen der Helis zum Ersatzteillager zu erklären und zu zerlegen.
schrobschrob-zerlegt-repariert.jpg

Mit den Teilen konnte ich die anderen beiden Modellhubschrauber wieder zum Leben erwecken.
Jetzt habe ich noch so ein paar Dinge übrig; braucht jemand was?
schrobschrob-teile.jpg

Wenn einer eine Reise tut

Mist. Ich habe das Foto vergessen zu machen.
Weil der Mietwagen, den ich diese Woche fahren durfte, hatte an den Scheiben Aufkleber à la “Vor Diebstahl durch Satelliten geschützt”.

Ich wollte davon wirklich ein Foto machen, weil so richtig häufig scheint das ja nicht zu sein, dass Autos von Satelliten geklaut werden… Zumindest findet Google nichts dergleichen. Aber ich hab’s mit Pauken und Trompeten verkackt. Sorry.

Sei’s drum, vielleicht findet ihr es trotzdem lustig, auch ohne fotografischen Nachweis.

Auch diese Woche war ich in einem Hotel mit recht offensichtlicher Identitätskrise untergebracht. Und zwar hat das zu einer niederländischen Hotelkette gehört. Die anderen Hotels der Kette sind in den Niederlanden, aber dieses eine eben nicht. Das ist in Deutschland. Und das führt zu der grotesken Situation, dass zwar alles auf Niederländisch und auf Englisch beschriftet ist, aber de facto landeshalber eben Deutsch gesprochen wird.
Wobei die Abends-Bedienung offenbar auch noch Polnisch drauf hatte, das machte so manche Situation dann so richtig schön bizarr.

Was mich auch immer wieder wundert in niederländischen Hotels (und zwar egal ob in den Niederlanden oder in Deutschland), ist, dass es am Frühstücksbuffet meist “jungen” und “alten” Käse gibt. Da arbeiten die Niederländer jahrzehntelang am Image des Käsekenners (ich sag’ nur “Frau Antje”), und in der morgendlichen Praxis kriegen die grade mal zwei Sorten hin. Da hat jeder deutsche Gasthof mehr drauf, wage ich zu behaupten.

Auch lustig war die Geschichte mit dem “Cajun Chicken”, welches ich mir eines Abends einverleibt habe.
Louisiana-Kenner wissen, dass “Cajun” in etwa wie “Këi-tschen” gesprochen wird. Lecker war’s zwar, und reichhaltig auch, aber oben schon erwähnte Abends-Bedienung hat mir den Teller hingestellt und dazu rotzelotte-deutsch “Bitteschön, ihr Ka-Juhn Hühnchen” gesagt… Das geht ja mal gar nicht!

Die Hopfentee-Auswahl war gleichermaßen dürftig; ein bekanntes Bier aus grünen Flaschen (wahlweise vegetarisch - äh - alkfrei), eine Sorte Weizen und eine Sorte Altbier-Massenware. Ich habe mich dann um die Reduktion des Bestandes der letzteren Sorte gekümmert.

Ansonsten kann ich das Hotel durchaus empfehlen.

Biene

biene_20141019.jpg
Und weil’s so schön ist, heute bei Klick nicht mit 800 sondern mit 1600 Pixeln.

Ubuntu und die Blauzähne

In der Arbeit haben wir uns für Präsentationszwecke einen Intel NUC zugelegt.
Das ist ein vollwertiger Rechner in der Größe von einem 5-CD-Hüllen-Stapel, und es ist eigentlich alles drin, was man so zum Computern braucht (Ein brauchbarer Prozessor, eine SSD, genügend RAM, USB3-Anschlüsse, Bluetooth, WLAN, …). Weil das Teilchen auch gleich mit einer VESA-Halterung kam, haben wir es hinter dem Bildschirm montiert. Und weil Bluetooth drin ist und Kabel meistens nur im Weg rumliegen, musste auch eine Bluetooth-Tastatur dazu her. Das wurde eine von HP, nämlich das Bluetooth-Keyboard K4000.

Nach dem Aufbau haben wir ein ordentliches Betriebssystem draufgespielt (Ubuntu 14.04), noch mit USB-Tastatur, das Ganze mal ordentlich durchaktualisiert und dann gingen die Bluetooth-Abenteuer los.

Unter Ubuntu gibt’s in den Systemeinstellungen einen netten Assistent, der das Paaren eigentlich recht einfach macht. Für die meisten Geräte mag das auch super funktionieren, aber eben nicht im Fall der K4000.
Hier wirft man die Bluetooth-Einstellungen an, dann schaltet man die Tastatur per Knopf in die Paarungsbereitschaft, dann meldet der Rechner, er habe ein HP Keyboard gefunden. Das wählt man dann aus und klickt auf “Weiter”. Nun zeigt der Rechner einen Code an, den man auf der Tastatur eingeben und dann Return drücken soll, z.B. 123456.

Kann man machen.

Wird aber zu nichts führen, denn das Ergebnis wird immer “Verbindung fehlgeschlagen” sein.

Woher ich das weiß? Ich hab’s oft genug selbst probiert! ;-)

Es gibt dafür aber auch eine Lösung, und die geht folgendermaßen:
Man installiert das Paket “hcidump”. Dann schmeißt man ein Terminal an. Dort gibt man dann sudo hcidump -at ein und sein Passwort.
Nun startet man den Bluetooth-Assistenten (wie gewohnt und schon zigmal zuvor). Im Terminalfenster rauscht derweil der gesamte Bluetooth-Datenverkehr in entschlüsselter Form runter. Der Profitipp an der Stelle wäre entsprechend, alle anderen Bluetooth-Geräte, insbesondere Bluetooth-Mäuse, für den Moment in Ruhe zu lassen, weil ansonsten bei all dem Vorbeigerausche nichts im Terminalfenster zu erkennen ist. Und bei dem Schritt, in dem der Assistent die Eingabe des Codes verlangt, schielt man unauffällig zum Terminalfenster rüber; dort steht irgendwo etwas von “PIN-Code” und die Zahl, die man tatsächlich eingeben muss.

Und wenn man diese Zahl dann auf der Bluetooth-Tastatur eingibt (und eben nicht die, die einem der Assistent sagt), dann klappt’s auch mit dem Keyboard.

Sowas!

Nur noch kurz ein paar Schnaken erschlagen

Grade eben habe ich mir irgendein Kinderbuch geschnappt und noch ein paar Schnaken erschlagen, die sich trotz Fliegengitter ins Schlafzimmer verirrt hatten.
Nach der erfolgreichen Jagd hab ich das Büchlein hingelegt und umgedreht. Das letzte, was die Viecher von dieser Welt gesehen haben, war das hier:
mist_verloren.jpg