Lieblingswerkzeug (II)

Heute: der Akkuschrauber.
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Was man da nicht alles mit machen kann: Gipsfaserplatten an die Decke schrauben, Löcher in Holz größer fräsen, Übergangsleisten auf den Estrich bohren, Mörtel anrühren, …

Meiner hat sogar noch eine Bohrstellenbeleuchtung (der kleine Knubbel unten in der Gerätemitte, oberhalb des Akkus), sodass ich auch im Dunkeln akkuschrauben kann. Und das Ladegerät hat einen Ventilator, der den Akku beim Laden kühlt und deshalb schneller lädt. Tatsächlich war dieser Schrauber mein erstes Akkugerät, welches den Akku schneller wieder voll kriegt als ich ihn leer bekomme.

Persönliche Eindrücke

Beim Vergleich von ein paar europäischen Flughäfen, sagenwirmal Frankfurt, Paris Charles-de-Gaulle (dort insbesondere Terminal 2F) und den von Madrid, habe ich folgende Eindrücke gewonnen:

  • in Deutschland sieht es nach “Pfusch auf extrem hohem Niveau” aus
  • in Frankreich sieht es aus wie “gewollt und nicht gekonnt”
  • in Spanien sieht es aus wie “nicht gekonnt aber sehr viel Mühe gegeben”

Der Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle hat mich letzte Woche ja regelrecht betroffen gemacht. Seien es die dort “aufgebahrten” Concordes, die Rollfelder, die eben nicht eben sind sondern eher riesigen Bodenwellen gleichen oder die Absperrvorrichtungen, die lieblos irgendwo hin gestellt wurden. Oder der Dreck auf der an sich gar nicht so uninteressanten Betonarchitektur vom Terminal 2F.

Just my 2 Cents.

Der Himmelsjäger

Gestern Abend so: Einmal Orion in Weitwinkel, bitteschön!

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Es ist übrigens ganz gar unglaublich, wie derb meine EOS1000D rauscht, speziell, wenn man die ISO ein bissel hochdreht. Dieses Foto sieht nur deshalb (nach dem Draufklicken) gut aus, weil ich es fürs Blog ganz derb runterskaliert habe.

Scharfe Nachtfotos

… na, haben wir uns verlesen?!
;-)

Denn es geht hier um was ganz anderes: Ich habe ein neues Spielzeug für meine Kamera. Ein Weitwinkelobjektiv. Mit Brennweite 10-18. Die ersten Gehversuche damit waren durchaus nicht vielversprechend, aber das wird schon noch werden.

Was mit einem Weitwinkelobjektiv eigentlich super funktionieren sollte, sind Fotos vom Nachthimmel. Denn bei Nachtfotos gilt die 500er-Regel. Die besagt nichts anderes als dass man die Sterne am Nachthimmel genau dann noch nicht als Streifen auf den Chip bekommt, wenn man maximal 500 geteilt durch Brennweite Sekunden lang belichtet. Mir deucht, dass ich für meine APS-C Kamera da noch den Cropfaktor mit einbauen muss, sodass es tatsächlich eine kürzere Belichtungszeit werden dürfte, aber mit einer 10er Brennweite kann man trotzdem schonmal deutlich länger belichten als mit sagenwirmal einer 200er (denn das wären 50s für die 10er Brennweite beziehungsweise 2,5s für die 200er).

Hier mal mein erster Versuch von heute früh: der östliche Nachthimmel kurz vor Sonnenaufgang (bitte aufs Bild draufklicken; dann sieht man auch die Sternchen):
nachthimmel_20150113.jpg

Nicht ganz schlecht, so für mich als fotografischen Dilettanten, oder?

Ein großes Thema beim Sternenhimmelknippsen ist auf jeden Fall der Fokus. Bei einer 10er Brennweite ist es auch im Sucher unglaublich schwierig, die Schärfe zu beurteilen. Bessere Möglichkeiten hat man (so man sich nicht auf den Autofokus verlassen möchte oder - im Fall vom Nachthimmel - kann), wenn man auf Live-View stellt, sich einen Bildausschnitt herzoomt und dann manuell fokussiert. Dummerweise sieht man im Live-View recht wenig bis gar nichts, wenn es duster ist. Zudem ist das 10-18 ist auch noch eins der neuen STM-Objektive. Es stellt über einen Schrittmotor scharf. Deshalb gibt es an diesem Objektiv auch keine mechanische Verbindung zum Fokusring und somit auch keine Entferungsmarkierungen. Sonst könnte man ja auch darüber manuell auf “Unendlich” fokussieren.
Meine persönliche Lösung war, einmal quer durch die Wohnung per Autofokus scharf zu stellen, und dann beide Schalter am Objektiv auszuschalten; sowohl den Autofokus als auch den Entwackler. Erst dann ging das Bildergebnis so halbwegs in die Richtung, in die ich wollte.

Lieblingswerkzeug (I)

Heute: die Verlängerungslampe

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Ziemlich praktisch, muss ich sagen!

Keine Chance

Meines Erachtens hat die Band Clean Bandit keinerlei Chance, mit ihrem aktuellen Titel “Real Love” den Erfolg von letztem Jahr (das war der Song “Rather be”, Anm. d. Red.) zu wiederholen.
Das einzig coole an dem neuen Lied sind die 8-Bit-Sounds.
Aber die sind zugegebenermaßen wirklich gut, im oben verlinkten Youtube-Video das erste Mal bei 0:38.

Mal auf die Suche machen

Immer wieder lustig: Suchmaschine anschmeißen, ein nicht allzu allgemeines Wort als Suchbegriff eingeben und einfach mal die Treffer durchzappen.

Heute: die Seite 6 von Google für den Suchbegriff “Kreßberg”, die mir weismachen will, dass es in Kreßberg Golfplätze gibt:
kressberg_golfland.png

Da muss ich mich doch glatt mal auf die Suche machen, wo denn die versteckt sein sollen … denn außer dem reichlich zersausten Minigolfplatz in Tempelhof kenne ich da nichts …

Im falschen Film

Heute spätnachmittags haben wir uns noch mit den Kids ins Kino gewagt, “Bibi & Tina - Voll verhext”.

Das war für mich persönlich eindeutig der falsche Film, obwohl er trotz dem ganzen Gereite und Gehexe und Gesinge doch so ein paar coole Stellen enthalten hat. Zum Beispiel den Spruch “Dich haben sie wohl mit dem Hammer gekämmt”. Oder den Opel Diplomat der ermittelnden Kommissarin. Oder die Stelle, wo der Drahtzieher mit seinem Mustang wegfährt, aber der Pferdehänger mit Bibi drin stehen bleibt, weil Tarik den schlicht los gemacht hat. Oder die Outtakes im Abspann.

Ich kann den Schinken auf jeden Fall guten Gewissens keinem Vater in meinem Alter empfehlen …

Aber die Kids hatten ihren Spaß!