Abeschätzt

Im Mobilfunk-Netz wird man mit dem 5G-Standard nochmal deutlich schneller vorankommen als heute schon mit LTE. In Korea wurde neulich demonstriert, dass 7,5GBit/s tatsächlich möglich sind (ZDNet-Artikel).
Gigabit.
Pro Sekunde.
Nicht Kilobit, nicht Megabit sondern Gigabit.

Das Freivolumen meiner mobilen so genannten “Flatrate” wäre bei so einer Geschwindigkeit innerhalb von etwas mehr als einer halben Sekunde verbraten, denn 7,5GBit/s sind etwas über 900 Megabyte/s.

Dabei kommen uns solche Datenübertragungsgeschwindigkeiten nur schnell vor, denn praktisch gesehen befinden wir uns immer noch auf irgendwelchen digitalen Feldwegen.

Denn schaut mal her:
Festplatten mit einer Kapazität von 4 TB sind heute nichts unnormales mehr. Sie passen in Schachteln mit 10×5x20cm Größe rein. Wenn man einen handelsüblichen Lieferwagen mit solchen Schachteln voll macht, braucht man dafür so einige.
Überschlagsmäßig etwa 14000 Stück.
Damit hat der Sprinter dann eine Kapazität von 56000 Terabyte an Bord.
Gehen wir weiterhin davon aus, dass unser Lieferwagen von Füssen nach Flensburg fährt.
Das sind knappe 1000km. Geht man von einer Schnittgeschwindigkeit von 100km/h aus, dann braucht unser Sprinter dafür 10 Stunden.

Damit überträgt er grob überschlagen 1,5 Terabyte — pro Sekunde.
Das sind 1500 GigaByte oder 1,5 Millionen Megabyte.
Oder ein über 2,5m hoher Stapel aus über 2000 CDs.

Zum Vergleich: mein DSL16000 hier schafft im Upstream etwa 125kB/s. Damit kriege ich in 10 Stunden immerhin etwa 4,3 GB hochgeladen.

Der Sprinter hingegen schafft schon in einer einzigen Sekunde 350 mal mehr als mein “High-Speed-Internet” — in zehn Stunden (!!!)

Letztlich ist also meine ganz brauchbare Internetleitung verglichen mit dem Lieferwagen noch nicht mal ein digitaler Feldweg; das ist eigentlich sowas wie Tunnelbau. Den man von Hand mit Meißel und Hammer vorantreibt. Mit Vorschubgeschwindigkeiten, die man in Millimetern oder Zentimetern pro Tag misst.

Und es ist eine absolute Frechheit, wenn der Tele-Kommunikations-Marktführer in weiten Teilen Kreßbergs (und auch des sonstigen ländlichen Deutschlands) nur DSL-384 anbietet. Und das trotzdem “High-Speed-Internet” nennt.

Ölfelder in Kreßberg entdeckt

Ich habe in Kreßberg einige Ölfelder entdeckt:
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Meine liebe Frau sagt, das sind Omega-3-Felder. Auf jeden Fall stehen da Sonnenblumen, Raps und wasweißichwasnoch für Ölpflanzen.

Basilikum blüht übrigens weiß

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Der Rechenmacher

Ein Film von Hans-Martin Falk, MHM-Photoart.

Macht nachdenklich, wie der Erwin da erzählt.

Today is the day!

Heute ist der Tag, an dem Philae auf 67P/Churyumov–Gerasimenko landen möchte.

Pilze

Hier eine kleine Auswahl an Pilzen, die wir die Tage im Wald getroffen haben. Wohlgemerkt, das hier sind die mit Z, nicht die mit S, weil die kommen mit Wald drumrum und nicht mit Braun- oder Grün- oder Weißglas.

Das hier könnte eine Bauchweh-Koralle sein.
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Das hier müsste eigentlich irgendeine Bovist-Art sein. Solche habe ich aber noch nie vorher gesehen, so mit Kopf und einem Kamm oben drauf.
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Der hier sieht stark nach einem Klebrigen Hörnling aus.
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Die hier würde ich jetzt einfach auch als Boviste bezeichnen, die Wikipedia meint aber, das seien Stäublinge
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Und zu guter Letzt eine Horde von irgendwelchen kleinen Holzpilzen auf einem zugemoosten Baumstumpf.
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Schönen Wald-Herbst, allerseits!

Will mit!

Simons Katze hat mal wieder Hunger und will heute mit ins Bad:

:-)

Wech is

Wieso zum Henker zeigt iTunes 12 beim Updaten der Apps eigentlich nicht mehr an, was verändert wurde?
itunes_12_update-beschreibung.png

Sonst kam da zwar auch nichts wirklich erhellendes, aber man hatte wenigstens den Hauch einer Ahnung, ob eine App jetzt fürs neue iPhone 17 plusplus optimiert wurde oder neue Level bekommen oder irgendwelche Bugfixes erfahren hat.

Diese Info kriegt man jetzt nur noch per Rechtsklick und “im iTunes Store anzeigen” — was bei vielen aktualisierten Apps einfach nur elend Zeit frisst.

Update vom 06. November: NATÜRLICH hat Apple meinen Eintrag gelesen und zeigt seit heute die Versionsinfos wieder in iTunes an … Grummel …