Die Lösung



Crailsheimerle hat DIE Lösung für Leute, die Wohngebiets-30-Schilder nicht beachten, frisch importiert aus der nächstbesten Großstadt.

Dienstag, 24. April 2018 by Wolfram
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Passt. Fast.



Das älteste Kind wird heuer noch 13, das jüngste ist zwei. Die großen Boxen, die ich mir damals™ selber gebaut habe (mit 30er Tieftönern, die leider ziemliche Kinderfingermagnete waren) sind entsorgt, der Harman-Kardon-AV-Receiver eingelagert und der Wunsch nach mehr als nur “Audio-Berieselung” kam auf.
Also habe ich mir neulich eine schicke kleine Denon D-M41 DAB gegönnt; das Mini-Anlagen-Set mitsamt der Boxen.
20180417_denon_d-m41dab.jpg
Was soll ich sagen?
Der Sound ist nach meinem Empfinden wirklich einwandfrei. Die Anlage wummst trotz der kleinen Boxen sehr gut und geht mehr als “laut genug”, ohne dass irgendwas scheppert oder verzerrt.
Zwei kleine Dinge gibt es dennoch, die mir nicht ganz gefallen:

  • den Ton von Youtube-Videos über Bluetooth zu streamen, geht zwar qualitativ einwandfrei, aber je nachdem wie viel man spult gibt es einen Lag zwischen Video und Tonausgabe - teils mehrere Sekunden. Dabei ist es egal welchen Zuspieler ich verwende (Rechner, Android, iOS). Der Denon-Support hat mir vorgeschlagen, ich soll die Option “S.Direct” einschalten. Zunächst meinte ich, das ändert was, aber nicht wirklich. Am Besten - besser gesagt “zeitsynchronsten” - funktioniert der Youtube-Audiostream zur kleinen Denon, wenn man das Video nicht spult. Oder wenn man nur horcht und nicht schaut. Nebenbei bemerkt: Unsere Bose Soundlink II macht das übrigens nicht.
  • wir haben ein Noname-DAB-Küchenradio. Wenn ich die Denon und das Küchenradio denselben Sender spielen lasse, ist die Denon (zugegeben erst nach Stunden) irgendwann hinterher. Das hört sich zuerst cool an, aber wenn der Lag größer wird, wird’s schlecht. Dann hilft nur, die Denon kurz aus- und wieder einzuschalten.

Wohlgemerkt: Das ist Jammern auf extrem hohem Niveau und ich kann die Denon D-M41 DAB trotzdem uneingeschränkt empfehlen.
Aber ich wollte es einfach mal festhalten. Vielleicht haben ja andere ähnliche Erfahrungen gemacht.

Dienstag, 17. April 2018 by Wolfram
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Falls



Falls ihr irgendwie, irgendwo, irgendwann die Gelegenheit habt, euch “El Mago Masin” anzuschauen:
Tut das.
Lohnt sich.

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Rät euch der Wolfram, der gestern Abend in Equarhofen in der Musikhalle war (danke nochmal, B&S!)

Sonntag, 25. März 2018 by Wolfram
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Haushaltshilfe



Überaus lesenswert: Frau Silberdistels Reportage zum Thema Vollzeit-Haushaltshilfen.

Samstag, 24. März 2018 by Wolfram
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Das Monaco-Mysterium



Die Serie „Hubert und Staller“ läuft ja leider ihrem Ende zu. Die Protagonisten haben irgendwie so langsam keine Lust mehr: Nachdem die Pathologin Anja Licht (Hubsis Ex) und die Sonja von der Zentrale bereits aufgehört haben, will auch Staller nicht mehr, hat er angekündigt. Da ist es eine schlaue Idee vom Bayerischen Rundfunk, nach „Hubsi und Staller“ noch eine Folge von „Monaco 110“ zu senden; das ist auf jeden Fall ähnlich witzig.

Nur: wo kommt der Titel „Monaco 110“ her? Und: gab’s da nicht auch mal einen „Monaco Franze“ in der Glotze?
Zeit für eine Recherche, ob “Monaco” wohl irgendwas mit Polizei zu tun hat. Die beiden Serien ja wohl, aber das ist dann doch nicht des Rätsels Lösung. Die kommt nämlich aus dem Süden.

Für kleinere Ortschaften (wie zum Beispiel Kreßberg und seine Teilorte) gibt es in Fremdsprachen keine eigenen Worte. Für größere, insbesondere dank Umlauten schlecht auszusprechende aber sehr wohl.
Nehmen wir mal Nürnberg.
Da ist ja ein „ü“ drin. Damit tun sich Amis und Co. meist recht hart, folgerichtig gibt es einen englischen (und auch französischen) Namen für Nürnberg: Nuremberg. Der Italiener macht gar ein „Norimberga“ daraus, die Polen sprechen von Norymberga”.
Und auf diese Weise geschieht es auch der Stadt München. Die macht der Ami und der Franzose zu „Munich“, der Spanier platziert mit „Múnich“ gleich noch einen Accent drauf - und der Italiener sagt „Monaco di Baviera“.

Und genau daher kommt das mit den Serien, die spielen nämlich in München.

Sonntag, 11. März 2018 by Wolfram
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Schockstarre



Wisst ihr eigentlich, wie die privaten Fernsehsender auf ihre Einschaltquoten kommen? Ich weiß es jetzt, die lösen bei den Zuschauern eine Schockstarre aus!

Und zwar ist mir das neulich aufgefallen, als ich versehentlich in eine Autosendung reingezappt habe. Da ging es um die Vorstellung eines neuen Automodells und die Zuschauer konnten per F4cebook fragen stellen. Der Moderator vor Ort hat dann probiert, jemanden zu finden, der die Fragen beantwortet.
Was bei mir die Schockstarre ausgelöst hat, war die orthografische Qualität der Fragen. Da treten Leute öffentlich mit ihrem Namen im Internet auf und denen ist ernsthaft komplett egal, für wie bescheuert man sie hält? Einer hat es gar geschafft, in zwei kurze Sätze vier Fehler einzubauen.
Ob meines blitzartig eingesetzten Schocks sehe ich mich nicht in der Lage, euch den genauen Wortlaut mitzuteilen, aber da waren so Perlen dabei wie “kan mann die Lene asimetrisch teilen?” und “wiviel Hubraum und wiviel Leistung?”

Ich bin mir nicht sicher, nach welchem System der Sender diese Beiträge ausgesucht hat. Wollen die den Eindruck erwecken, ihre Zuschauer können tatsächlich keine Rechtschreibung? Immerhin gab es zur Frage auch den vollen Namen des Fragestellenden.
Haben die vielleicht gar noch die besseren Kommentare ausgesucht? Ich habe keinen Account bei F4cebook und kann deshalb nicht nachschauen. Ist die Menschheit tatsächlich inzwischen so rechtschreiberisch-schmerzfrei am Kommunizieren?
Wie haben die Fragesteller ihre Führerscheinprüfung bestanden? Haben sie sie überhaupt bestanden oder schauen sie die Autosendung nur zwecks der Sehnsucht, so wie ich zum Beispiel Dokus aus fernen Ländern?

Auf jeden Fall hat das mit der Schockstarre in meinem Fall wunderbar funktioniert. Ich sah mich für einige Minuten außerstande, weiter zu zappen …

Montag, 12. Februar 2018 by Wolfram
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Mieser Zwerg



Nachdem gestern Abend um 7 dann auch der letzte Geburtstagsgast verabschiedet war, wollte ich mich nur noch mit einem Feierabendbierchen aufs Sofa verziehen und dümmlich in die Glotze starren. Hierfür habe ich mir einen Löschzwerg hergenommen. Das sind kleine praktische Biere, die sich auch ohne irgendwelches Werkzeug öffnen lassen.

Also hingesetzt, einen beherzten Zug am Ring, die Pulle angesetzt und einen großen Schluck genommen.
Zisch-aaaaah!
Aber …
Warum ist denn der Deckel so schwer?!?!?

20180203_schnittig.jpg

Weil die Flasche einen tätlichen Angriff versucht hat! Zeter! Mordio! Glücklicherweise ist mir nichts großartiges passiert, die scharfen Kanten am Flaschenhals hätten auch üble Verletzungen verursachen können.

Ergo: Augen auf beim Feierabendbiersauf!

Sonntag, 4. Februar 2018 by Wolfram
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Des Dachrenovierers Klagelied



Wer einmal sein Dach gedämmt,
sicherlich den Umgang mit Glaswolle kennt.
Fluffig-Gelb, so sieht es aus,
das Material für’s Dach vom Haus.
Doch kommt es an die freie Haut,
dann flucht der Renovierer laut.
Zwar später erst, nicht sofort,
wenn das Zeugs verweilt’ an einem Ort.
Genau an den Stellen juckt es dann,
so gut es eben jucken kann.
Abhilfe gibt es leider kaum,
nichteinmal Duschen hält den Reiz im Zaum.

Wer nun aber meint, dass Steinwolle da besser wär -
so irrt sich der …

(W) W. Strempfer, im Dezember 2017, aus aktuellem Anlass.

Donnerstag, 28. Dezember 2017 by Wolfram
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