September-Splitter



Shampooshopping
Fragt das große Kind neulich, ob ich noch Einkaufen gehe.
Frag ich: Warum?
Sagt Kind: Weil das Hundeshampoo so blöd rückfettend ist …
;-)

WLAN-Wanne
Komm ich vorgestern zu den Kids ins neulich erneuerte Bad. Liegt das Kind in der Wanne. Ohne Wasser. Aber mit Decke und Kissen. Und Handy und Powerbank in der Pfote.
Frag ich: „Hä?“
Sagt Kind: „Hier ist besseres WLAN“.
:-)

Krasse Käseküche
Ich habe ein bestehendes Rezept aus dem Internetz auf meine Belange angepasst. Mäc Änd Tschies à la Wolfram.
Und das geht so:
Man würfle eine Zwiebel und ein, zwei Knoblauchzehen. Die brät man in Olivenöl an. Dann kommen 500g Nudeln dazu, ein Liter Milch und 6 Esslöffel Butter (müsste grob 75g und 100g sein). Während die Nudeln ihre reguläre Kochzeit in der Milch vor sich hinsimmern (das wird in aller Regel zwischen 8 und 10 Minuten dauern), würfelt man (mindestens) 250g Käse. Eine Mischung aus Bergkäse und Emmentaler hat sich gut bewährt, experimentieren ist ausdrücklich erlaubt. Sobald die Nudeln durch sind, rührt man die Käsewürfel unter, auf dass sie schmelzen mögen. Zum Abschluss schmeckt man mit Pfeffer und Salz ab und streut großflächig frischen, kleingeschnittenen Schnittlauch drüber.
Guten Appetit!

Weckerbetrug
Mein gutes OnePlus One-Teflon hat neulich Lineage OS 15.1 bekommen. Beim Updaten ist nach meinem Ermessen schlicht überhaupt nichts schief gegangen, außer dass ich zuerst mal den TWRP updaten musste. Das neue Betriebssystem hat alle Einstellungen übernommen. Selbst die Weckzeiten, die Wochentage, und den Weck-Klingelton. Dafür verwende ich seit Jahren ein MIDI aus dem überaus fabelhaften Kyodai Mahjongg (das ich leider nicht mehr spielen kann, seit ich kein Windows mehr habe).
Nur: der Wecker von Lineage OS 15.1 spielt keine MIDI-Dateien mehr ab …
Da habe ich doch glatt satt verschlafen …
:-)

Montag, 24. September 2018 by Wolfram
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Grenzwertig



Hier, werte Damen und Herren, habe ich für euch die Grätsche gemacht.
Mein rechter Fuß steht in Deutschland und mein linker Fuß steht in Bayern. Die Achse der Kamera befindet sich ziemlich genau auf der Demarkationslinie.

20180911_die_grenze.jpg

Der hellere Strich hat übrigens nichts mit der Grenze zu tun; da hat jemand einen Baumstamm über den (komplett zu Baden-Württemberg gehörigen) Asphalt gezogen.
Migration ist bei uns in Grenznähe kein größeres Problem, da es in beide Richtungen geht. Und wohl auch, weil die Grenzkontrollen abgeschafft wurden. Von den Zollstationen gibt es nichteinmal mehr Ruinen. Einige meiner Arbeitskollegen pendeln aus dem Ausland und fahren jeden Tag zu uns rüber und wieder zurück. Der regelmäßige Umgang mit der Fremdsprache fördert und fordert die geistige Flexibilität.

Samstag, 15. September 2018 by Wolfram
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Aufgehorcht



Zur allgemeinen Information: Die Rüttelplatte auf der Industriehallenbaustelle ein paar hundert Meter weiter hört sich an wie ein Helikopterangriff.

Freitag, 7. September 2018 by Wolfram
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Wackelzahn



Wollte ich vorhin das Foto für den vorherigen Beitrag vom Teflon auf den Puter transferieren, per Bluetooth. Das geht normalerweise recht einfach: auf dem Händie das oder die Bilder markieren, dann auf das unsägliche Teilen-Icon tippen und “Bluetooth” als Empfänger auswählen. Dann in der Liste der verfügbaren Geräte den Computer auswählen und los geht’s.

Meistens.

Manchmal aber eben auch nicht.

Und dann hat man keinerlei Indiz, an welchem Gerät es wohl liegen mag. Letztlich habe ich beide Geräte einmal durchgebootet (ein alter Windows-Kampfschrei war ja immer: “Reboot tut goot”, das gilt leider inzwischen auch für andere Betriebssysteme), dann erst hat die Übertragung funktioniert.

Samstag, 1. September 2018 by Wolfram
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Zibberle zopft



Komm ich gestern heim, hat meine Familie einen ganzen Korb vom Mirabellenbaum geerntet - “gezupft” oder eben “zopft”. (wusstet ihr übrigens, dass ich jemanden kenne, der behauptet, dass ein Bekannter von ihm einen Großonkel hat, der angeblich eine Dame namens Mira Bellenbaum kennt?)
20180814_zipperle.jpg
Mirabellen heißen bei uns nicht so, die werden bei uns “Zibberle” genannt. Ich habe eine ganze Weile googeln müssen, bis ich an den Ursprung dieses Worts geraten bin, und zwar heißt das auf Hochdeutsch “Zibarte”, und “Zibberle” ist offenbar eine Slang-Variante davon. Und wenn ich ehrlich bin, dann sehen die Bilder auf der zugehörigen WIkipediaseite doch eher nach unserem Zeugs aus als die bei der Mirabelle … Vielleicht sind das ja gar keine Mirabellen bei uns im Garten?
Auf jeden Fall haben wir überlegt, was wir nun mit den Früchten tun sollen. Wenn sie geerntet sind, funktionieren sie ja nicht mehr als Wespen- und Bienenfutter. Resultat: man kann Marmelade (”Xelz”) daraus kochen oder Kuchen damit backen - oder Schnaps daraus brennen.

Nuja, da müssen wir jetzt halt durch
;-)

Dienstag, 14. August 2018 by Wolfram
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Wespenvesper



Werte Leserschaft, war euch eigentlich schon bekannt, dass Wespen - so sie denn die Wahl haben - sich für Schinken statt Marmelade entscheiden?

20180807_wespenvesper.jpg

Bei mir ist es eher umgekehrt, deshalb wird es wahrscheinlich auch nie was mit der Wespentaille …
;-)
Das mit der Bikinifigur wird bei mir übrigens schon deshalb nix, weil ich keinen Bikini habe.

Das Tierchen auf dem Handyfoto oben hat sich im weiteren Verlauf “eine gute Scheibe” abgebissen und hatte dann deutlich sichtbare Startprobleme.

by Wolfram
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Unersäuflich



Der Profitipp am frühen Morgen:

Der Schimmel von Zitronen im Netz lässt sich NICHT unter dem Wasserhahn ersäufen. Der ist nämlich hydrophob und fliegt beim Versuch in der ganzen Küche herum.

Dienstag, 24. Juli 2018 by Wolfram
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Splitter



Diese Woche schreib ich euch einfach mal ein paar zusammenhanglose Dinger auf, die mir durch den Kopf gegangen sind.

Zum Einen war da die Erkenntnis, dass ja geschnitten Brot gegenüber einem Laib den Vorteil hat, dass alle Scheiben gleichmäßiger hart werden. Eine andere Erkenntnis (Anm. d. Red.: nicht meine!) war, dass sich Käse auf dem Toaster prima schmelzen lässt, aber man kriegt ihn nicht mehr so einfach raus.

Die Klassenlehrerin unseres ältesten Kinds hat mitgeteilt, dass sie die Klasse nächstes Jahr gesundheitshalber nicht mehr übernimmt. Eine Woche vor Schuljahresende (in BaWü sind ja noch keine Sommerferien). Wird auf jeden Fall spannend, ob und wie es nach den Sommerferien weiter geht.

Am Freitag ist ein Arbeitskollege von mir beerdigt worden; er ist gerade erst Mitte 50 gewesen. Kein Krebs, Herzinfarkt. Die Einschläge kommen auch bei mir näher …

Gestern Abend hatten wir Live-Feuerwerk vor unserem Fenster. Trotz strömendem Regen. Das fand ich sehr beachtlich; ich hätte bei dem Wetter wahrscheinlich nichteinmal ein Streichholz anbekommen.
20180721_feuerwerk.jpg

Dem strömenden Regen ist leider auch unser Besuch auf dem Kulturwochenende in Crailsheim zum Opfer gefallen. Den Gedanken, fünfzehn Kilometer zu fahren, um dann mit quengelnden Kids in der Nässe zu stehen, fanden wir nicht sonderlich erbauend. Die Crailsheimer Webcam hat uns gezeigt, dass es auch vielen Crailsheimern so ging.

Sonntag, 22. Juli 2018 by Wolfram
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