Auge vs. Kippse



Über Gizmodo habe ich diesen klasse Artikel auf pixiq.com gefunden, der die Unterschiede zwischen dem menschlichen Auge und einer Digitalkamera aufzeigt.

Viele Dinge sind sehr ähnlich, einiges aber auch heftigst unterschiedlich. Nehmen wir mal das Dingens, das da bei der Kamera die Blende genannt wird. Wir haben im Auge eine direkte Entsprechung, die Iris, die ganz genauso funktioniert.
Etwas ganz anderes ist beispielsweise das Objektiv (welches viele Fotografen auch grausam aus dem Englischen entlehnen und “Linse” nennen). Die Bildschärfe wird bei der Kamera durch laterales Verschieben der Linsen zueinander im Objektiv eingestellt; beim Auge wird die einzige vorhandene Linse plastisch verformt.

Klasse finde ich in dem Artikel auch den Link zu 100fps.com: die haben probiert, herauszufinden, wie viele Bilder pro Sekunde der Mensch mit seinem Auge voneinander unterscheiden kann. Die klare Antwort lautet: es gibt keine klare Antwort!

Zum Absatz nach dem dritten Test passt sehr gut das Video von Paper-Plane, einer französischen Marketingagentur, die das angesprochene Nachbild-Phänomen für eine alleine schon gute Werbung benutzt haben:

(Youtube-Link, n.b. mit dem Video funktioniert der Effekt NICHT)

Wie würde Commander Spock sagen: “Faszinierend!”

Montag, 31. Januar 2011 by Wolfram
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Testsieger: Zwergenwiese!



Heute gabs Weißwurst zum Abendessen.

Jaaaaa, ich weiß, dass man Weißwurst nur vor 12 Uhr essen darf, aber immerhin ist ja 19:00 Uhr auch irgendwie wieder vor 12:00 Uhr - halt vom nächsten Tag …

Aber weiter im Takt. Was gehört standesgemäß zu einer Weißwurst dazu?
Richtig, Brezen und süßer Senf.

Und vom süßen Senf haben wir heut dreierlei getestet. Einmal den Händlmaier’s (mit Ökotest “Sehr gut”), dann einen byodo und dann noch einen Zwergenwiese.
zwergenwiese_testsieger.jpg

Der Händlmaier war uns beiden zu süß. Der byodo ist geschmacklich etwas zu senfig. Und der Zwergenwiese trifft genau die Mitte zwischen süß und scharf — soooo muss das schmecken!

Klarer Testsieger bei Strempfers: Zwergenwiese Senf Süß.

Und: nein, ich krieg hierfür kein Geld.

Freitag, 28. Januar 2011 by Wolfram
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SO muss 3D funktionieren!



Geht latürnich in echt nur mit zwei Klimaanlagenfernbedienungen und einer Mac-Tastatur … :-)

Dienstag, 25. Januar 2011 by Wolfram
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Was war gleich nochmal “thixotrop”?



Kurze Antwort: zum Beispiel Ketchup.

Längere Antwort: kraftabhängige Viskosität. Thixotrop nennt man also irgendeine Art Flüssigkeit, die nicht wirklich flüssig aber auch nicht fest ist, und flüssiger wird, sobald man Kraft draufgibt.

Beispielsweise kommt Ketchup bekanntlich nie so aus der Flasche, wie es eigentlich beabsichtigt hatte. Erst nach kräftigem Schütteln stellt sich überhaupt so etwas wie Flussfähigkeit ein.
Die Ketchuphersteller probieren im Zeitalter der Plastikpullen, das Problem durch verschiedenste Dosiereinrichtungen einzudämmen oder zu umgehen, die jedoch führen meiner persönlichen Erfahrung nach neben diversen Mankos bei der Restentleerbarkeit meist zum vollständigen Verlust der Dosierbarkeit, zumindest was kleine Portionen angeht.

Selbstverständlich weiß auch die Wikipedia was zur Thixotropie, zum Beispiel, dass das Gegenteil davon die Rheopexie ist.

Dieses Video hier demonstriert das Problem anhand einer alltäglichen Anwendung:

:-)

by Wolfram
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Adlerauge



scharfer_blick.jpg

(Anm. d. Red.: das Foto entstand nach der Nahrungsaufnahme auf der Suche nach weiterem Futter)

Montag, 24. Januar 2011 by Wolfram
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Spanisch: zumo gegen jugo



Schaut man im Spanisch-Lexikon nach, so bedeutet sowohl “zumo” (gesprochen “sumo”) als auch “jugo” (gesprochen “chugo”) dasselbe: Saft.
Den Googlefight gewinnt der “zumo” schonmal sehr eindeutig, denn in Spanien trinkt man in den allermeisten Fällen einen “zumo”, wohingegen das was aus einem Brocken Fleisch rauskommt, “jugo” genannt wird.

In Mittelamerika aber gucken einen die Kellner meist etwas fragend an, wenn man einen “zumo” zum Trinken bestellt, denn dort trinkt man überwiegend “jugos”.

In den Foren vom LEO gibt es zum Thema so einige Diskussionen, zum Beispiel diese hier

Des Rätsels Lösung ist (zumindest für Mittelamerika), dass ein “jugo” qualitativ hochwertiger ist, weil frisch aus dem Obst gepresst. Der “zumo” ist dort das, was man in Deutschland in Tüten kriegt; aus irgendeinem Konzentrat und mit Wasser oder wasauchimmer verdünnt und deshalb durchaus unbeliebt.

Sonntag, 23. Januar 2011 by Wolfram
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Uuuuund ab …



… zum stundenlangen Schmökern im Wikipedia-Kuriositätenkabinett

Montag, 17. Januar 2011 by Wolfram
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Farbe an der Wand



Heute nachmittag, auf der rot angemalten Rauhfasertapete hinter unserem Holzofen:
farbmuster_wand.jpg

Und auf der Suche nach der Ursache dann dieser Fund:
glaskristall.jpg

(beide Fotos sind bis auf den Zuschnitt unbearbeitet)

Schee, gell?!

Sonntag, 16. Januar 2011 by Wolfram
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