Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk



Heute haben wir ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bekommen, und zwar vom Olgäle in Stuttgart:
Der Herr Dr. Eberhardt sagte uns heute, dass Emmas Morbus Perthes mit dieser heutigen Nachkontrolle passé ist!

Jetzt kann kommen, was wolle; Weihnachten mit oder ohne Schnee, große oder keine Geschenke, vollkommen egal - wir freuen uns für und mit unserer Tochter! Endlich wieder Trampolin!

Nebenbei bemerkt: Unterdessen lässt die Frau Spätlese bei der Familienernährung einfach mal das Gemüse weg

:-)

Mittwoch, 21. Dezember 2011 by Wolfram
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Auch mal Glück gehabt!



… da hat mich gestern Abend doch glatt das Stilhäschen zum Gewinner des Freitagstexters erlost …

Hach, was bin ich aufgeregt … :-)

Zu unserem Nachkontrolle-Termin von gestern: Leider haben wir noch keine Trampolinfreigabe für unsere Große bekommen, aber Hoffnung auf “in einem halben Jahr”. Doktor Eberhardt meinte, dann sollte das Thema mit dem Schonen und der Krankengymnastik durch sein.

Donnerstag, 9. Juni 2011 by Wolfram
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Ab zur Nachkontrolle



Nachdem unsere Morbus-Perthes-Patientin im März ihr Metall aus dem Oberschenkel entfernt bekommen hat, gehen wir heute mal wieder nach Stuttgart zur Nachkontrolle.

Nach der Metallentnahme meinte der Arzt “Weiterhin Krankengymnastik und keinen Sport”; mal sehen, was er heute spricht. Ich hoffe ja inständigst für meine Emma, dass wir wenigstens eine Trampolinfreigabe kriegen.

Mittwoch, 8. Juni 2011 by Wolfram
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Metallentfernung!



emmas_metall3.jpgVor fast einem Jahr hatte unsere Emma als Teil der Behandlung ihres Morbus Perthes eine IVO - eine Operation, bei der der Oberschenkelknochen durchtrennt und mit einem Metallteil in Sollposition wieder fixiert wird.

Bei ausgewachsenen Menschen lässt man solche Metallteile je nach Fall auch mal drin im Körper; bei Kindern, die noch wachsen, ist das jedoch nicht denkbar.

Vergangenen Donnerstag mussten wir nun zur Metallentnahme in Stuttgart im Olgäle einrücken.

Dieses Mal waren wir lange nicht so aufgelöst wie vor der ersten OP; schließlich kannten wir ja inzwischen den Klinikalltag und den groben Ablauf.
Nach dem Check-In und der Stationsvorstellung (dieses Mal waren wir auf der Station O4) folgte das obligatorische Gespräch mit dem Anästhesisten, es wurde eine präoperative Röntgenaufnahme gemacht und schließlich gab es wieder die Vorstellung in der Ärzterunde.

Emma sollte gleich als zweites am Freitag drankommen.

Schluck.

Die erste echte Aufgabe war, Emma klarzumachen, dass sie ab Donnerstag, 23:59:59 nichts mehr essen durfte (das war kein Problem, schließlich schläft man ja auch im Krankenhaus mitunter), und dass es am Freitag vor der OP kein Frühstück und auch nix mehr zu trinken geben würde. Selbst das Zähneputzen hat uns die Schwester Anja verboten …

Gegen 9:00 Uhr sind wir dann mit unserer durch eine ordentliche Portion Dormicum fast schon lahmgelegten Emma samt Bett zum OP - trotz allem Vorwissen doch wieder ein Sch$&**-Gefühl.

Kurz vor 10:00 Uhr war sie dann auch schon wieder im Aufwachraum. Wir bekamen sie aber erst gegen halb 12 wieder zurück, weil sie noch ihren Narkoserausch ausgeschlafen hat. Ihr erstes Wort war dann: “Hunger!”, bevor sie nochmal weitergeschlafen hat bis halb 2.

Dann sollte endlich was gegen den leeren Bauch getan werden. Schokopudding sollte es sein - da war die Schwester Anja aber dagegen und hat Emma nach einer Alternative gefragt. Emma meinte, “Toast mit Nutella” sei eine solche mögliche Alternative, aber auch diesen Wunsch wollte die Schwester nicht erfüllen. Schließlich einigte man sich auf “Toast mit wenig Butter und einer Prise Salz”.

Das Foto mit dem noch etwas bleichen Grinsekind oben entstand nicht viel später - mit ordentlich Toast im Bauch.

Zwecks besserer Verdeutlichung der Größenverhältnisse nochmal zwei Fotos von dem Metallwinkel, zusammen mit einen (latürnich nicht der Emma entnommenen) 2-€uro-Stück.
Die Draufsicht:
emmas_metall2.jpg

…und leicht von der Seite draufgepeilt:
emmas_metall1.jpg

Montag, 14. März 2011 by Wolfram
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Erster OP-Kontrolltermin



Am Mittwoch wurden wir mal wieder im Olgäle zwecks Nachkontrolle vorstellig.
Um so früh wie möglich fertig zu sein, wollten wir so früh wie möglich los; es wurde dann halt doch 8 Uhr, bis wir auf der Piste waren. Am Krankenhaus angekommen, haben wir schon das Schlimmste befürchtet, weil am Eingang ein dickes Schild vom Marburger Bund hing, von wegen “diese Klinik wird bestreikt”.
Tatsächlich sind wir richtig schnell durchgerutscht, denn wir waren schon um halb 12 wieder raus.
Aber der Reihe nach:
Nach dem obligatorischen Röntgenbild hat uns Herr Dr. Eberhardt gesagt, dass der Hüftkopf genau da liegt, wo er auch sein sollte und dass der Knochen wieder sehr gut zusammen gewachsen ist. Emma darf also ab sofort wieder wie vor der OP rumfetzen (und endlich auch wieder in den Kindergarten…).
Sie darf alles machen, was eine Vierjährige auch sonst machen würde, mit den bekannten Ausnahmen. Wir sollen sie also nicht dazu zwingen, aus größerer Höhe herunterzuhüpfen und sie sollte auch keine großen Wanderungen machen. Auch meinte Herr Eberhardt, dass Laufrad besser sei als Fahrrad. Und Schwimmen ist auch gut.
Zum weiteren Verlauf des Morbus Perthes (nota bene: der Zweck der OP war immerhin nur, den Verlauf zu verbessern) konnte uns Herr Eberhardt - und auch kein anderer Arzt auf dieser Welt - genauere Prognosen verraten, aber auf den Röntgenbildern sah man, dass schon wieder einiges mehr an Knochen vorhanden ist als noch zum Zeitpunkt der OP.

Somit konnten wir heute den Rollstuhl und den Krankenkassen-Rollator abgeben.

Donnerstag, 10. Juni 2010 by Wolfram
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Nach-IVO-Schonphase-Halbzeitbericht



Inzwischen ist Emmas IVO schon über einen Monat her, es wird also Zeit, dass ich mal wieder etwas über den Delinquenten hören lasse …
Auf jeden Fall ist Emma ein Ausnahmetalent in Bezug auf ihre Rekonvaleszenz.

Direkt nach der OP hat sie ihr Bein schon wegen der Schmerzen geschont. Schon seit Wochen gibt es aber die Schmerzen nicht mehr, und sie schon das Bein trotzdem. Unser Physiotherapeut trainiert mit ihr weiter die Beweglichkeit der Hüfte und zusätzlich belastet er ihren Oberschenkel leicht.
Die Fäden - halt, DER Faden (es war nur einer) wurde schon 5 Tage nachdem wir heim gekommen sind gezogen.
Die Narbe ist etwa 8 Zentimeter lang; wir cremen sie öfters mal ein, damit sie noch besser heilt.
Draußen fetzt unsere Große mit dem geliehenen Rollstuhl herum, dass mir stellenweise richtig schlecht wird. Vollgas den Berg runter und solche Sachen, um im letzten Moment zu bremsen.
Dabei sind die schmalen Reifen des Rollstuhls nicht wirklich von Vorteil, weil sie ziemlich schnell blockieren und dann nicht sehr viel bremsen. Die schmalen Reifen waren bei dem Rollstuhl schon von Anfang an ein Problem, denn einer der Schläuche hatte schon “ab Sanitätshaus” ein Loch. Zum Montieren und Flicken sind die Dinger aber komplett obersch***e …

Drinnen nimmt die Emma manchmal den Rollator, um von A nach B zu kommen; in letzter Zeit aber hauptsächlich den Hosenboden. Den verordneten Rollator, den wir 1,5 Wochen nach der Heimkunft bekommen haben, schaut Emma so gut wie nicht an.

Wir werden nun versuchen, so nah wie möglich an den “6 Wochen nach OP” einen Termin in Stuttgart zu bekommen, damit wir bald wieder mit dem Laufen anfangen können.

Sonntag, 16. Mai 2010 by Wolfram
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Emmas IVO



roentgenbild_von_der_klammer.jpgWir hatten uns bereits vor Emmas IVO-Operation aus verschiedenen Beiträgen im Perthes-Forum recht gut informiert. Auch eine Bekannte von uns, die mit ihrer Tochter wegen Hüftluxation im Olgäle war, hat uns viele kleine Details verraten.
Das Röntgenbild hier zeigt übrigens, wie Emmas Oberschenkel heute aussieht. Der Oberschenkelknochen wurde durchtrennt, nach innen gekippt und mit einem Metallwinkel stabilisiert.

Trotz (oder vielleicht sogar wegen) der vielen Vorabinfos wuchs unsere Panik mit jeder Minute, mit der die OP näher kam.

Kurz zusammengefasst war der Ablauf für uns so:

  • Anreise am Tag vor der OP, nochmal Röntgen, Blut untersuchen, Besprechung in der Ärzterunde
  • Kind wird vor der OP abgeholt und narkotisiert (ein extrem verstörender Moment!)
  • Nach der OP kommt ein komplett verpeiltes Kind auf Station
  • Ein paar Stunden später kann man wieder zusammen lachen
  • Die folgende Zeit im Krankenhaus steht im Zeichen von Pflasterwechsel, Krankengymnastik, Nachtschwesterrandale und Arztvisiten

Herr Doktor Eberhardt hat uns vorher erklärt, dass der Klinikaufenthalt im Normalfall etwa 7 bis 10 Tage betragen wird. Wir hätten das beinahe auf 6 Tage drücken können; aber leider hatte der Chefarzt Professor Wirth wegen verschiedener Notfälle am Tag 6 keine Zeit für die Visite.

emma_nach_op.jpgDie Ärzterunde ist eine Sache, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Im Olgäle wird man vor einer OP zu dieser Runde eingeladen. In einem Untersuchungsraum wird die bevorstehende OP besprochen — mit bei uns geschätzten 15 Leuten in weißem Kittel und Emma und Mama mittendrin.
Man hat die Gelegenheit, Fragen zu stellen und bekommt diese soweit als möglich beantwortet. Im Fall von Emma haben uns die Ärzte erklärt, dass vor der OP nochmal Röntgenaufnahmen gemacht werden, bei denen Kontrastmittel in die Lücke zwischen Knorpel und Pfanne eingebracht wird, weil man den neu gebildeten Knorpel auf Röntgenbildern nur sehr schlecht sieht.

Tags darauf wurde Emma abgeholt und operiert.

Nach der OP kam sie aufs Zimmer und hing an Tropf und PCA. PCA ist eine Abkürzung für “Patient Controlled Analgesia”; eine Möglichkeit, dem Patienten per Knopfdruck einen Schmerzmittel-Schuss zu verabreichen.

Für mich erstaunlich schnell war unsere Tochter wieder ziemlich voll da und hat sogar mit mir gelacht.

Bereits am Tag nach der OP haben wir Krankengymnastik gemacht und mit dem Rollator das Hopsen auf dem “guten” Bein geübt. Diese Art Rollator hat nichts mit den Dingern gemein, die die alten Leute durch die Stadt schieben. Es handelt sich vielmehr um eine Art “Stop-and-Go”-Gestell (siehe Foto unten).

Hart waren für mich die Nächte, denn mein Begleitpersonenbett hat immer mal wieder beschlossen, zusammenzuklappen. Auch der stündliche Besuch einer Nachtschwester will erst mal ignoriert sein - Emma hat das nicht sonderlich interessiert, sie hat gut durchgeschlafen.

Fünf Tage nach der OP hat Emma ihren letzten planmäßigen Schmerzsaft erhalten.

rollator.jpg Aktuell folgt nun die vermutlich härteste Zeit für uns alle, denn Emma darf ihren Fuß nun für sechs Wochen nicht belasten, ist aber super gut drauf. Deshalb haben wir vom Krankenhaus je ein Rezept für einen Rollstuhl (der ist gut für draußen, aber wir tragen lassen ihn unten, weil wir ihn nicht ständig drei Stockwerke rauf und runter tragen wollen) und einen Kinder-Rollator bekommen.

Genau letzterer ist bei uns in der Region (und auch wohl generell, wie uns die Physiotherapeutin versichert hat) nur sehr schwer zu haben; die Sanitätshäuser, die wir kontaktiert haben, sprachen von mehreren Wochen Lieferzeit. Deshalb habe ich mich gestern nachmittag in der Werkstatt verkrochen und habe einen Rollator für Emma selbergebaut. Auf dem Foto sieht man den Rohbau, ich muss die Schweißnähte noch verschleifen und etwas Lack draufklatschen.

Wer einen groben Plan braucht, darf sich gerne bei mir melden; in sechs Wochen gebe ich das Ding auch gerne an Bedürftige ab.

Freitag, 23. April 2010 by Wolfram
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Wieder daheim



Nachdem ich nun fast eine Woche im Krankenhaus übernachtet habe, durften wir gestern wieder heim mit unserer Emma.

Der Patientin geht es sehr gut (meines Erachtens sogar “viel zu”); hart werden auf jeden Fall die kommenden sechs Wochen, in denen Emma ihren linken Fuß nicht belasten darf.
Die Operation ist laut den Ärzten sehr gut gelaufen, und Emmas Hüfte hat nun Beste Voraussetzungen für eine “normale” Entwicklung.

Ich werde bei Gelegenheit noch ein wenig ausführlicher berichten.

Donnerstag, 22. April 2010 by Wolfram
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