Hechel-Was?!



Hau-Hechel-Bläuling.
So heißt dat Vieh.
Und Hauhechelbläulinge haben ganz offensichtlich schwarzweiß gestreifte Fühler:
hauhechelblaeuling.jpg

Geschossen gestern an der Ruhspitze mit meinem 90mm-Tamron.
Die Schafgarbe mag zur Größeneinordnung dienen; der Bläuling hier hatte eher 20ct- denn 2€-Größe (wie “normale” Schmetterlinge).

Montag, 28. September 2015 by Wolfram
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Blutmond, anyone?



Vorhin so, am Himmel über Waldtann:
blutmond_20150928_2.jpg
und
blutmond_20150928.jpg

Leider ist das untere Foto nicht scharf geworden. Lag höchstwahrscheinlich an der für 200mm Brennweite relativ langen Belichtungszeit von 6 Sekunden bei gleichzeitig schrottigem, alten Objektiv mit Offenblende f/5.6.

Das obere Bild habe ich mit meinem 50mm-Objektiv bei f/1.4 geschossen.

by Wolfram
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Nadelboden



Dieses Foto hier ist zwar fast schon einen Monat alt, trotzdem wollte ich es hier zeigen. Weil dass die Tannen/Fichten unten am Bach so viele Nadeln auf einmal verlieren (das graubraune Zeugs am Straßenrand), habe ich zuvor noch nie gesehen.

nadelbaumnadeln_20150901.jpg

Entweder hat die jemand durch unsachgemäßes Stutzen beim Wachsen gestört oder denen war es diesen Sommer tatsächlich zu heiß.

Samstag, 26. September 2015 by Wolfram
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Recht hat er



Recht hat er.
Mein Lieblingsschwager.
Mit der Erkenntnis, dass Kalkputze im Auge mächtig Aua machen.

Wobei ich jetzt auf den Krankenhausbesuch verzichtet habe, weil mein Kalkputz noch flüssig war und sich super aus dem Auge rausspülen hat lassen.

(aus der beliebten Kategorie “Was ich heute gelernt habe”).

by Wolfram
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Welcher Browser für den W700V?



Die Zeiten ändern sich!

Denn anno dunnemals hab ich geschrieben, dass man die Konfigurationswebseite vom W700V mit dem Chrome aufbringt, aber nicht mit Safari oder Firefox. Jedoch haben sich die Zeiten inzwischen geändert, denn 2013 gab es noch kein OS X Yosemite, noch keinen Safari 8.0.8, keinen Firefox 41 und keinen Chrome 46.

Der aktuelle Stand bei mir ist, dass der Login auf dem Router weder mit Firefox noch mit Chrome funktioniert (die Seite springt ständig wieder zurück auf die Passworteingabe); dafür tut aber der Safari wieder.
Zumindest fast.
Man kann sich einloggen und auch durchs Menü zappen.
Sobald man aber eine tatsächlich etwas tuende Funktion auswählt, ist wieder Ende der Fahnenstange.

Deshalb meine Frage an euch: gibt es vielleicht irgendwo da draußen jemanden mit einem W700V-Router und einem Mac? Und eventuell eine Lösung für das Problem? Dann bitte her damit!

Sonntag, 20. September 2015 by Wolfram
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Unwuchtig



Kein Wunder, wenn das Crailsheimer Volksfest nicht ganz rund läuft, denn die Mittelachse ist deutlich verbogen, wenn man sich das Ganze von Oben anschaut:
crailsheimer_volksfest_2015.jpg

Hier der Blick aus einer Gondel des 55er Willenborg-Riesenrades (55m hoch, 36 Gondeln).

Das Riesenrad gehört übrigens genau wie der Polyp (Bildmitte links) zu den echten Institutionen des Crailsheimer Volksfestes. Wenn’s die beiden mal nicht mehr gibt, dann gibt’s auch kein Volksfest mehr.
Bedrückend ging’s gestern Abend vor dem Eingang des Engel-Zeltes zu (das größere der beiden Festzelte, am rechten Bildrand). Wer da rein wollte, musste lange anstehen, was auch an der größeren Menschendichte vor den beiden Eingängen sichtbar ist.
Mich persönlich stört in den letzten Jahren auf dem Volksfest der deutlich zunehmende Dirndlwahn. Gefühlt jede/r zweite lief in Dirndl beziehungsweise Lederhosen herum. Dabei hat diese urbayerische Tracht bei uns in Hohenlohe-Franken nicht wirklich viel verloren.

by Wolfram
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Energiesparmärchen



Vor langer langer Zeit, als “Bio” noch ein Schulfach war, das Erdöl billig und das Volk sich unter einem “Blauen Engel” im besten Falle eine angesäuselte Dame vorstellte, da saß in einer Kammer ein Männchen. Es war außerdem zu der Zeit, als die wenigsten Menschen das Wort “diffusionsoffen” kannten, geschweige denn buchstabieren konnten.
Das Männchen saß also da und lächelte in sich hinein. Und meinte es wahrscheinlich gut, als es unglaublich viel Styroporkleber verwendete und mit 2 Millimeter dünnen Styroporplatten die Wand beklebte. Diese Wärmedämmung sollte dann die Heizkosten in ungeahnte Tiefen sinken lassen. Dabei dachte sich das Männlein vielleicht auch noch: “wenn das mal jemand weg machen will, der muss schon die Wand einreißen”.
styroporwand.jpg
Das Männchen hatte aber nicht mit Winkelschleifern, Schleifscheiben der Körnung 24 und einem (in seiner eigenen Vorstellung) jung gebliebenen Recken mit eisernem Durchhaltevermögen gerechnet.

Und so kommt es, dass ich heute, ungefähr 25 Jahre später, dem Männchen die GEZ und das Finanzamt an den Hals wünsche.


Styroporkleber härtet übrigens fast wie Fliesenkleber aus. Wo aber Fliesenkleber sich wunderschön abklopfen lässt, bleibt Styroporkleber noch ein wenig Honigartig. Was dazu führt, dass beim Abkratzen von Styroporkleber jegliches Schleifmittel innerhalb kürzester Zeit nicht mehr so viel schleift beziehungsweise eher noch der Untergrund, auf den der Styroporkleber aufgebracht wurde, nachgibt.
Auch das Zeugs, welches ich hier noch als Fliesenkleber beschimpft habe, dürfte Styroporkleber gewesen sein.
Merke: nur wer selbst baut, kann auch seine Bausünden selbst machen. Alle anderen, insbesondere Renovierer, müssen die Bausünden anderer ausbaden.

by Wolfram
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Fatale Entdeckung



Gestern haben wir eine fatale Entdeckung gemacht.
Wenn man nämlich folgendes zur Hand hat:

  • 1 Becher kalte Sahne (200g)
  • 1 Tütchen Sahnesteif (nur zur Sicherheit)
  • 50g Zartbitterschokolade
  • 50g Vollmilchschokolade

Alternativ funktionieren auch 100g Zartbitterschokolade. Und selbstverständlich lässt sich die Zutatenliste beliebig multiplizieren; Faktor 2 ist durchaus ratsam.

Wenn man also all das hat, dann kann man das hier machen:

  • die Schokolade im Wasserbad schmelzen (also gaaaanz langsam, in einem Behältnis, welches in köchelndem Wasser schwimmt)
  • die Sahne “anschlagen”, das Sahnesteif dazu kippen und dann vollends steif schlagen
  • wenn die Schokolade dann flüssig ist, diese unter ständigem Rühren mit in die Sahne rein
  • den Pott für eine Viertelstunde ins Gefrierfach, danach in den Kühlschrank

Das ist dann quasi eine Mousse au Chocolat für Arme oder so.

Und das Fatale daran ist, dass das Zeugs so gut schmeckt, dass man so viel davon isst, dass einem davon schlecht wird. Der Effekt hält jedoch nur weniger als einen Tag an. Die Mindesthaltbarkeit der Mischung ist je nach Anzahl der anwesenden Kinder kürzer als die Zeit, die man bräuchte, überhaupt ein Datum aufzuschreiben.


Inspiriert wurde das Ganze übrigens von einem Rezept für den Wunderkessel vom Staubsaugerhersteller, vermittels welchem man innerhalb von weniger als 60 Sekunden (!) eine auch sehr gut essbare Schokocreme hinbekommt. Dafür braucht man aber eine pseudo-leichte Spezialsahne mit Palmöl, die gestern eben nicht greifbar war.

Montag, 14. September 2015 by Wolfram
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