Wasserhahn und Propellerbanane



Hier zeige ich den allerersten Einhebel-Mischer, der mir in England über den Weg gelaufen ist:
erster_einarmmischer.jpg
Und auch sonst scheint mein Hotel der englischen Zeit um gut 20 Jahre voraus zu sein, denn das Fenster ist schon doppelt verglast und aus Kunststoff.
Da passt gut dazu, dass bei der Anreise im obligatorischen Heftchen der Airline stand, dass das allererste Passivhaus in England erst kürzlich im August 2010 aufgerichtet wurde — von einer deutschen Firma…

Nachfolgende Bilder zeigen dasselbe Motiv, nämlich den rechten Propeller einer Bombardier Dash 8 - Q400.
Und sie zeigen sehr deutlich, dass mein Viewty seinen Sensorchip zeilenweise nacheinander ausliest. In alle billigen Consumergeräte wandert nämlich üblicherweise ein günstiger Rolling-Shutter-Sensor.
rolling_shutter_propeller1.jpg

Wenigstens löst sich das Teil im Querformat nicht so auf, wie im Hochformat…
rolling_shutter_propeller2.jpg

Donnerstag, 30. September 2010 by Wolfram
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Steinlinge oder Pfifferpilze?



Der SWR will ja also öffentlich-rechtlicher Sender die Menschheit davor bewahren, giftige Pilze zu vespern (das geht ja direkt auf die GEZ-Einkünfte) und hat deshalb eine entsprechende Artikelserie ins Internet gestellt.

Unter anderem ist dabei ein Artikel vom Giftinformationszentrum Mainz, der mit “Vorsicht Giftpilz!” betitelt ist.
Stutzig bin ich beim dritten Bild geworden, weil ich da drauf irgendwie keinen Giftpilz erkennen konnte.

Und tatsächlich: da lässt der SWR (der immerhin einen öffentlichen Bildungsauftrag hat) offenbar jemand Bildunterschriften schreiben der selbst keinen Plan hat, wie man auf diesem Screenshot erkennen kann:
swr_verwechselt_pilze.png

Oder sind neuerdings Pfifferlinge und Steinpilze wirklich dasselbe?!??

:-)


(Der Screenshot ist aus dem Originalartikel)

Mittwoch, 29. September 2010 by Wolfram
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Sprache als Mittel zur Verwirrung



Die FAZ hat heute ein Interview mit Guy Deutscher parat.
Darin beschreibt der Linguist, wie unterschiedlich verschiedene Sprachen dasselbe ausdrücken können beziehungsweise wie unmöglich es zuweilen ist, Sachen zu übersetzen.
Besonders interessant fand ich, dass die Guugu Yimithirr in Australien kein rechts, links, vorne und hinten kennen sondern dass sie über eine Art eingebauten Kompass stets über die Angabe von Himmelsrichtungen kommunizieren. Dass also ihre Art, Richtungen anzugeben, statt egozentrisch geozentrisch ist.

Kann dann aber auch wohl zu Problemen führen: “Dein nördlicher Schuhbändel ist auf…”

Schon Ende August gab es einen ähnlich gelagerten aber deutlich längeren Artikel von Guy Deutscher in der New York Times, in dem er die These aufstellt, dass die Sprache und die Art zu denken zusammenhängen.

Recht interessant, das alles, und macht mich neugierig auf das Buch.

Sonntag, 26. September 2010 by Wolfram
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Wo kommen denn die Flecken her, Oskar?



kaffee_und_rotwein.jpg
Kaffee und Rotwein. Wieso?!

:-)

Mittwoch, 22. September 2010 by Wolfram
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Crailsheimer Volksfest-Umzug-Sprechchöre



volksfest_umzug.jpg
Gestern, beim Anschauen vom Volksfestumzug in Crailsheim, standen wir in der Nähe einer Gruppe, die offensichtlichen richtig viel Spaß daran hatte, die Umziehenden ordentlich anzufeuern:

(Kommt der Wagen mit der Belagerung der Stadtmauer daher)
=> Sprechchor von hinten rechts: “Kämpfen, Kämpfen, Kämpfen!”

(Kommt eine große Katapult-Schleuder daher)
=> Sprechchor von hinten rechts: “Schleudern, Schleudern, Schleudern!”

(Kommt die Gruppe der Waldorf-Schule vorbei, oben im Bild)
=> Sprechchor von hinten rechts: “Tanzt euren Namen, Tanzt euren Namen, Tanzt euren Namen!”

:-)

Sonntag, 19. September 2010 by Wolfram
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Mister Trouble asking for even more



Heute haben wir einen kleinen Abendspaziergang gemacht.

Bevor es losging, wollte mein Junior mit seinem brandneuen Laster (fährt sich bei hochgeklappter Ladefläche so ungefähr wie ein Bobbycar ohne Lenker) unbedingt auf die Hauptstraße fahren. Ich wollte das nicht, also hatten wir an dieser Stelle einen klassischen Interessenskonflikt, den er wiederum mit wildem Geheule quittierte.

Den Laster hat er nach ein paar Metern stehen lassen. Dafür wollte er nun in unser Zickentaxi (a.k.a Weber-Fahrradhänger) einsteigen. Gut, hab ich ihn gelassen, aber Anschnallen ist speziell bei ihm absolute Pflicht. Er wollte nicht angeschnallt werden, wie er mir lautmalerisch klar machte. Konflikt Nummer zwei, den ich einfach bis zum Spielplatz ignoriert habe.
Fahrtwind ist manchmal doch für was gut …

Auf dem Spielplatz war der Oskar dann zuerst mal auf der Rutsche. Natürlich hat er nicht auf meinen Ruf “Warte kurz, bis ich die Pfütze weggewischt habe” reagiert. Also wurde die Pfütze durch den Popo des gnädigen Herrn eliminiert beziehungsweise die noch fast frische Hose einen Schritt weiter nach vorn in Richtung Waschmaschine gebracht.
Gut, kann ja bei Anderthalbjährigen Raufbolden schon mal passieren.

Dann wollte der Junior zur Schaukel. Hier war es dann Mamas Ruf “Nein, Oskar, tritt nicht in den Matsch!”, der ungehört verhallte. Obwohl - gehört hat er das wahrscheinlich schon, aber Reaktion hat er keine gezeigt.
Wozu auch, mit einem Ziel vor Augen!

Nachdem ihn dann eine Weile später eine der Schaukel am Kopf erwischt hatte, kam er heulend auf uns zu, hat sich dann aber an uns vorbei in den Sandkasten verzogen und dort ganz schnell wieder Ruhe gegeben. Ich wollte ein Foto von seinem noch tränennassen Gesicht machen, weil ihn grade die Abendsonne so schön anstrahlte. Dummerweise hatte ich die Festbrennweite daheim und das Kit-Objektiv drauf, sodass ich immer weiter rauszoomen konnte, als er immer näher an mich ran kam.

Und schwupps — hatte ich Sand in der Mechanik.

Manchmal meine ich echt, der Kollege hat einen Kurs in “Wie bringe ich meine Eltern zur Weißglut” gemacht …

Freitag, 17. September 2010 by Wolfram
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Häbbi Börschdei!



angeblich hat Pippi heute ihren 65. Sieht man ihr gar nicht an …

Montag, 13. September 2010 by Wolfram
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Man darf neugierig bleiben



Schon seit einiger Zeit steht in Kreßberg mit Tempelhof ein ganzes Dorf quasi leer, seit die Beschützenden Werkstätten herausgefunden hatten, dass eine den aktuellen Regularien entsprechende Sanierung hinsichtlich Brandschutz und so weiter sehr viel teuerer käme als ein Neubau.
Deshalb wurde in Crailsheim neu gebaut und die bisherigen Bewohner sind an den Volksfestplatz umgezogen.

Neulich in einer Gemeinderatssitzung waren ein paar Leute aus der Region München da, die dort ein Gemeinschaftsleben-Projekt aufziehen möchten. Die haben mit der Treuhand Schwaben, die die Gebäude im Auftrag der Beschützenden Werkstätten verkauft, quasi fertigverhandelt, und morgen, am 12.9. ist der Tag der Entscheidung.

So wie das aktuell alles aussieht, wird damit der Tempelhof zu “In Gemeinschaft Leben” - ich bin auf jeden Fall gespannt…

Samstag, 11. September 2010 by Wolfram
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