Babysprech, Ausgabe Oktober 17



Aktuelle Momentaufnahme aus dem Vokabular unseres jüngsten Kindes:

  • Gagaii => Eier (Gaggali auf Hohenlohisch)
  • Maiima => Malen (mit dem Stift, auf Tisch, Polster, usw.)
  • Lotti => Laster (LKW, im Bilderbuch)
  • Gagaus => nix mehr da, leer (auf Hohenlohisch ebenso)
  • Lumlum => Luftballon
  • Luppo => Anhängerkupplung (Herleitung komplett unklar)
  • Freibad => Badewanne, See, Freibad (alles was mit offenem Gewässer zu tun hat)
  • Eis => heiß (Essen zum Beispiel)
Dienstag, 17. Oktober 2017 by Wolfram
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Stärkeprüfung



Des Juniors Experimente mit Nicht-Newtonschem Fluid haben sich als Stärkeprüfung (sic!) für die ganze Familie erwiesen …
20170830_staerkeexperimente.jpg
Dafür hat er sämtliche verfügbaren Stärkereserven mit etwas Wasser vermengt und probiert, das Resultat auf verschiedenste Art zu verwenden. Zum Beispiel in der abgebildeten flachen Wanne. Oder in einem Becher. Oder in einem Luftballon als Stressball.

Ein Nicht-Newtonsches Fluid ist eine Flüssigkeit, die sich nicht so verhält, wie wir das von Flüssigkeiten gewohnt sind. Zum Beispiel wird das oben erwähnte Zeugs fest, wenn man draufschlägt, es reißt ab, wenn man es umfüllt und lauter so Sachen. Wenn ein Stressball platzt, kann man die Lache auf dem Boden recht einfach und schwungvoll mit einem Pfannenwender aufkratzen (dabei wird das Fluid fest) und die Brocken in eine Schüssel werfen, wo sie wieder flüssig werden.

Auf jeden Fall mussten wir nach den Versuchen auch so einiges putzen …

Mittwoch, 30. August 2017 by Wolfram
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Was auch dazugehört



Zum Papa-Dasein gehört auch, dass man wieder flickt, was die Kids zerstören. Zum Beispiel ist das Jüngste gerade ein wahrer Vandale, was Kinderbücher mit so neckischen Türen zum Aufklappen angeht:
20170826_buch-kleben.jpg

Den größeren Kids muss man dann neue Reifen aufs Mountainbike draufziehen. Oder abgerissene Schaltzüge durch neue ersetzen. Oder verbogene Cantileverbremsklötze wieder richtig einstellen. Oder verkackte Ladekabel per Not-Lötung retten.

Samstag, 26. August 2017 by Wolfram
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Des Babys undeutliche Aussprache



… führt (fälschlicherweise) dazu, dass sich auch die größeren den Wortschatz zu Eigen machen …
“Bretzel” heißt deshalb bei uns aktuell “Petra”, “Schnuller” heißt “Nulli” und jegliche Münze heißt “Oiro” …

Mittwoch, 23. August 2017 by Wolfram
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Stolz oder nicht stolz



Darf ich eigentlich stolz auf mich sein, wenn mein Kind mir sagt, dass das Vesperbrot dem Klassenkameraden sehr gut geschmeckt hat?

Mittwoch, 24. Mai 2017 by Wolfram
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Obdachlos



> “Papa, was ist das vor uns für ein Auto?”
< "Ein Käfer."
> “Ich wusste ja gar nicht, dass es die auch Obdachlos gibt!”

#KindHatCabrioGesehen

Montag, 22. Mai 2017 by Wolfram
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1,5 Tage



Die Große hat zu ihrem Geburtstag Mamas altes Smartphone bekommen. Dazu haben wir ihr eine Prepaid-Karte besorgt. Die habe ich so hingetüdelt, dass das Kind im Monat 100 Minuten für umme Telefonieren kann (ist ja schließlich ein Telefon, nüschwoar?!) und dazu auch noch 100MB ohne WLAN versurfen kann.
1,5 Tage später kam dann schon die SMS vom Provider: “Sie surfen ab sofort mit reduzierter Geschwindigkeit” …

Also entweder hab ich da beim Einrichten des Telefons irgendwas verbockt (Stichwort “Wifi Assist”) oder ich muss ihr das mit dem mobilen Internet doch nochmal erklären …

;-)

Sonntag, 11. September 2016 by Wolfram
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Was fehlt



Als wir unser erstes Kind begrüßen durften, war die Unsicherheit groß. Bei jedem noch so kleinen Schrei fragten wir uns, was wohl los ist. Bauchweh? Hunger? Windel voll? Richtig krank? Das sind die überaus dringlichen Fragen, die sich wohl alle frisch gebackenen Eltern stellen.
Genial war es dann mit Kind Nummer Zwei, als wir Nummer Eins fragen konnten, was denn grade ansteht. Mit erstaunlicher, geradezu traumwandlerischer Sicherheit bekamen wir angesagt, um was wir uns bei Nummer Zwei bitteschön zu kümmern hätten.
Freilich blieb das Füttern und Wickeln nach wie vor unser Job, aber so ein „Baby-nach-Deutsch“-Übersetzer ist wirklich was wert. Oft dachten wir uns aber trotzdem: „was wäre das schön, wenn das größere Geschwisterchen auch das Wickeln übernehmen könnte!“.

Und mit dem jüngsten Nachwuchs haben wir das jetzt tatsächlich so: unser zweitgrößtes Kind (interessanterweise nicht Nummer Eins) ist dermaßen versessen darauf, dem Baby eine neue Windel hinzuschrauben, dass wir gerne gewähren lassen.
Aber was nun fehlt, ist der Übersetzer. Die anderen Kinder haben die Babysprache inzwischen verlernt und können uns leider nicht mehr sagen, weshalb das Jüngste nun schreit.

Man kann wohl einfach nicht alles haben …

Montag, 8. August 2016 by Wolfram
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