Türöffnertag



Obwohl es vielleicht eher nach dem Rattenfänger zu Hameln aussieht: Dieses Foto habe ich am vergangenen Mittwoch im Limeseum bei Ruffenhofen aufgenommen und es zeigt, wie die Kids in den Katakomben verschwinden.
20181003_limeseum.jpg
Jedes Jahr am dritten Oktober sind in ganz Deutschland (außer großflächig um Kreßberg herum) Aktionen in Firmen und Museen in Zusammenarbeit mit dem WDR und der Sendung mit der Maus. Dabei öffnen sich - exklusiv für Kinder - normalerweise verschlossene Türen und erlauben ungeahnte Einblicke. In Ruffenhofen konnte ich durch einen glücklichen Zufall vier sehr begeisterte Kids unterbringen.
Das Limeseum behandelt hauptsächlich das Ruffenhofener Römerkastell am Limes und wurde erst 2011 eröffnet. Architektonisch ist es auch sehr interessant: äußerlich kreisrund und innen geht es spiralförmig nach oben.

Wenn es euch aus welchem Grund auch immer in diese Gegend verschlägt, geht ins Limeseum, das lohnt sich!
Und nehmt Bargeld mit, weil da gibt’s keinen Kartenleser … (Insiderwitz)

Update: Ich habe ja ganz vergessen, zu erwähnen, was der Museumsleiter den Kids gezeigt hat! Liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich ja nicht mitdurfte (schnüff), aber auch daran, dass mir die Kids längst nicht alles erzählt haben. Was sie mir erzählt haben, ist, dass es dort einige Exponate gibt, die bislang nicht öffentlich gezeigt wurden und dass schon die nächste Sonderausstellung (derzeit ist das noch “Vom Schaf zur Tunika”) vorbereitet wird.

Sonntag, 7. Oktober 2018 by Wolfram
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Five to go



fünf sind noch da, nach viermal Milchreis, einmal Grießbrei, einmal Frischkäse sowie einigen Kabas und Milchkaffees …
20181007_noch5.jpg

… der Countdown läuft …
;-)

by Wolfram
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Im Prinzip ja



Also, im Prinzip funktioniert das mit dem Frischkäse tatsächlich, schaut her:
20181006_frischkaese.jpg

Uuuuund zwar hab ich das so gemacht:

  • Milch in einen Topf und warm machen. Warm heißt, dass die Milch nicht kochen darf; sie darf dampfen, aber eben nicht kochen.
  • Den Pott von der Kochstelle hieven
  • langsam umrühren, dabei Zitronensaft reintröpfeln. Für einen Liter Milch sollte der Saft einer Zitrone locker ausreichen; ich habe eine nicht näher bemessene Menge Limettensaft aus einer Flasche verwendet
  •  beim Tröpfeln immer schön (und langsam) weiter rühren; die Milch beginnt auszuflocken
  •  ab einer bestimmten Menge Zitronensaft wird die “Suppe” auf einmal klar
  • nun ist gut mit umrühren.
  • Ein Sieb auf ein Auffanggefäß platzieren, sauberes Tuch einlegen
  • den Topf reinleeren und die Brocken abseihen (das dauert je nach Tuch eine ganze Weile)
  • wenn die Molke (das ist der klare Teil der Suppe) durch ist, den Rest im Tuch nochmal ausdrücken und in ein Gefäß umfüllen
  • wenn der Frischkäse (und nichts anderes haben wir da) etwas abgekühlt ist (10 Minuten reichen schon) nach Belieben würzen. Salz und Kräuter haben sich bei mir bewährt.

Der einzige Pferdefuß in meinem Fall: Ich habe als “Grünanteil” Kräuter der Provence reingeleert. Aber unser Kräuter-der-Provence-Päckchen ist ziemlich leer, und unten drin hat sich offenbar hauptsächlich Lavendel abgesetzt - und danach schmeckt der Frischkäse jetzt …

Chakka - wieder ein Liter Milch weg
:-)

Samstag, 6. Oktober 2018 by Wolfram
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Fast schiefgegangen



Neulich wochenendabends stelle ich fest, dass ja gar kein Brot mehr für das Kids-Schul-Vesper da ist. Kein Ding, denke ich, backe ich halt selber was. Mehl und Hefe sind ja da. Und ich hatte doch da mal was im Blog.
Leider aber habe ich das Rezept von der Frau Spätlese nur verlinkt und nicht kopiert (so soll das ja eigentlich sein im Internetz), und Frau Spätlese hat zwischenzeitlich keine Lust mehr zum Bloggen.
Also habe ich mir in der Not anderswo™ ein Sonntagsbrötchen-Rezept ausgeborgt.

Das Ergebnis war freilich nicht ganz so, aber immerhin hatten die Kids was zum Beißen.

Nachtrag: Ich habe Frau Spätleses ultimatives Sonntagsbrötchenrezept “hintenrum” per e-Müll erhalten. Wenn die Frischmilch mal weg ist, werde ich die backen.

Freitag, 5. Oktober 2018 by Wolfram
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Aufgeschaut



Gestern Abend gab es ein paar Dinge, die zusammen gekommen sind: Es war kurz vor Neumond (der ist am Sonntag) mit ohne sichtbarer Mondsichel, es war sternenklar (sic!) und ich durfte eins meiner Kids recht spät abholen. So kam ich auf die irre Idee, dem Kind noch den wunderschönen Nachthimmel zu zeigen, was dann in Folge dazu führte, dass wir daheim noch die Knippse und das Stativ geholt haben und ein weiteres Mal auf Tour gegangen sind.

Das hat sich auf jeden Fall gelohnt:

Ein Stück Milchstraße, Blick nahezu senkrecht nach oben. Man kann den helleren Streifen senkrecht durchs Bild erkennen.
20180907_stueck_milchstrasse.jpg

Hier nochmal ein Stück Milchstraße, mit Horizont, am nordöstlichen Ende. Unten rechts seht ihr die Plejaden sowie die Lichtverschmutzung durch die Stadt Feuchtwangen. Kreßberg macht ja den Himmel nicht mehr hell.
20180907_stueck_milchstrasse_mit_plejaden.jpg

Hier in der Bildmitte der große Wagen am nordwestlichen Himmel, mit Deichsel nach links, wieder samt Lichtverschmutzung; in diesem Fall durch Schnelldorf:
20180907_grosser_wagen.jpg

Und hier schauen wir von Marktlustenau nach Westen, Richtung Waldtann. Der gelbe Schein in diesem Bild stammt von der Stadt Crailsheim.
20180907_blick_nach_westen.jpg

Technische Info für den interessierten Besucher:
Ich habe meine EOS1000D auf M geschaltet, mein 24-70 montiert und auf 24mm gestellt und den Schalter für den Wackeldackel sowie den Autofokus auf Stellung “aus” geschoben (wir knippsen ja mit Stativ, nüschwoar?). Ich habe die Blende ganz auf gemacht (f/2.8) und manuell auf ein Licht am Horizont fokussiert (das geht entweder mit einmalig Autofokus oder manuell per Ring in der Live-View mit Vergrößerung). Der Kabel-Fernauslöser wird angestöpselt (ich habe so ein 5-Euro-Teil) und die Belichtungszeit wird so weit hochgedreht, bis BULB dran steht. Der Rest ist dann “Experimentieren mit der Belichtungszeit”, vulgo verschieden langes Drücken des Fernauslösers (15 Sekunden, 20 Sekunden, 30 Sekunden, …).
Es lohnt sich, in RAW zu fotografieren, auch wenn die In-Kamera-JPEGs schon ziemlich gut aussehen.
Wie es aussieht, hatte ich die ISO wohl nicht auf Auto sondern fest auf 400; allerdings wäre es bei höherer ISO und kleinerer Belichtungszeit vermutlich zu mehr Rauschen gekommen. Meine Kamera ist inzwischen 10 Jahre alt, und die Technik hat sich in dieser Zeit einklitzekleinwenig weiterentwickelt. das darf man nicht vergessen.

Samstag, 8. September 2018 by Wolfram
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Was ist “d”?



Für was bitte soll das “d” in “(m/w/d)” stehen? Für “Drittes Geschlecht”?
20180824_stellenanzeige.jpg
Und warum zum Geier muss man überhaupt ein Geschlecht in so eine Stellenanzeige rein schreiben?

Freitag, 24. August 2018 by Wolfram
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Drei - Zwei - Eins …



schlecht!

20180823_schokocreme.jpg

Heute kommt für euch das Rezept für die Pampe aus dem Foto oben.
Man nehme:

  • drei Tafeln Zartbitterschokolade à 100g
  • zwei Becher Sahne à 200g
  • ein Tütchen Vanillezucker

Die Schokolade macht man klein und schmilzt sie ein. Ich hab für die beiden Arbeitsschritte unseren Wunderkessel genommen; das Kleinmachen geht innerhalb von 5 Sekunden auf Stufe 8 und das Schmelzen innerhalb von 5 Minuten auf 50 oder 60 Grad. Ein Wasserbad geht freilich ganz genauso.
Die beiden Becher Sahne schlägt man derweil steif und leert den Vanillezucker dazu. Dann rührt man die flüssige Schokolade rein. Und dann stellt man den Pott für wenigstens eine Stunde in den Kühlschrank.
Im Originalrezept steht weniger Schokolade (240g), aber zusätzlich noch 120ml Milch. Weil 60g Schokolade aber blöd ist zum Rumliegen, hab ich einfach die ganzen drei Tafeln rein. Die Milch habe ich tatsächlich vergessen, das ändert aber aber Endergebnis überhaupt nichts:

Drei (Tafeln) - Zwei (Becher) - Eins (Tütchen) - und schon ist dir schlecht … versprochen!

;-)

Donnerstag, 23. August 2018 by Wolfram
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Bestellt



Mein Schmartfoun ist immer noch ein OnePlus One. Ich habe das offenbar schon seit Herbst 2014 im Einsatz. Nun, nach fast vier Jahren, lässt sich das Dingens nicht mehr zuverlässig laden, weil (meines Erachtens) die Mikro-USB-Buchse ausgeleiert ist.
Außerdem scheint mir der Akku innerhalb der letzten vier Jahre einen guten Teil seiner 3100 mAh Kapazität eingebüßt zu haben. Ansonsten bin ich mit dem Gerät - LineageOS - immer noch vollkommen zufrieden.
Zeit für eine kleine Auffrischung der Hardware … ich habe mir einen neuen USB-Port samt Flexkabel bestellt und einen neuen Akku.

Mal sehen, wann das Material kommt und wie ich es eingebaut bekomme - Youtube sagt, das ist kein Hexenwerk.
Ich werde berichten.

Addendum: in vier Jahren habe ich das Ladekabel grob 1500 Mal ein- und ausgesteckt. Dem Internetz entnehme ich, dass Mikro-USB für etwa 10000 Steckzyklen designt wurde - allerdings unter gleichbleibenden Laborbedingungen. Insofern ist der Verschleiß bei meinem Telefon noch normal.

Dienstag, 21. August 2018 by Wolfram
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