Empathie



Unser Kleinstes (Baby darf ich ja fast nicht mehr sagen) hat sich einen Magen-Darm-Infekt gefangen und sich viele Sachen einfach nochmal durch den Kopf gehen lassen. Natürlich überwiegt bei akuten Erkrankungen die Sorge, aber im Nachhinein - so meinte meine liebe Frau - hätten wir vielleicht doch das inbrünstige Würgen aufnehmen sollen, weil es so überaus herzerweichend war …

#Rabeneltern-und-Spaß-dabei

Mittwoch, 15. November 2017 by Wolfram
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Chillaxing



Der überaus komische Christoph Sonntag tourt aktuell mit seinem Programm “Bloß kein’ Trend verpennt”. Auch im Radio gibt’s daraus immer mal wieder Schnippsel zu hören.
So zum Beispiel neulich über “Piloxing”. Das soll eine Mischung aus “Pilates” und “Boxen” sein. Hat er ausprobiert, fand er zu heftig, deshalb hat er kurzerhand einen neuen Trend kreiert, und ich bin mir sicher: dabei hat er hundertprozentig bei meiner Großen gespickt. Er schwärmte nämlich von “Chillaxing”, das sei eine Mischung aus “Chillen” und “Relaxen”.

Das will ich mir auch unbedingt mal anschauen …
;-)

by Wolfram
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Quasimakrorätsel



Dieses Foto ist auch von Ende Oktober, und es zeigt die Blüten einer Pflanze, die man eigentlich eher selten sieht:
20171029_basilikumbluete.jpg

Ich will euch nicht weiters auf die Folter spannen. Aber kennt einer von Euch die Blüten vom Basilikum?

Sonntag, 12. November 2017 by Wolfram
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Bastelwetter



Heute ist mal wieder Bastelwetter. Das heißt so, weil man eigentlich nicht wirklich viel anderes machen kann, als zuhause zu bleiben und zu basteln. Rauszugehen ist nicht wirklich eine Alternative, auch der Wau freut sich eher weniger, wenn man ihn vor die Türe zerrt. Der einzige, der das Wetter in vollen Zügen genießt, ist mein Großer. Der ist irgendwie immer draußen und kommt nur kurz zum Essen fassen rein.
20171029_bastelwetter.jpg
Das Archivbild ist von Ende Oktober, aktuell verwünsche ich den niederträchtigen Zeitgenossen, der sich Schneeregen von den Wettergöttern gewünscht hatte.
Auch dieses Bild ist ein Beispiel dafür, dass man auch mit einem defekten 90mm-Tamron noch Fotos machen kann.

by Wolfram
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Wer lesen kann …



… ist klar im Vorteil …
Frau Spätlese schrub bereits Erleuchtendes zu meiner Frage, und ich habe inzwischen auch selbst die Antwort auf der Verpackung gefunden:

Transskript:
“Dank unserem patentierten Mini-Zapfsystem können Sie Qualität wie frisch gezapft aus dem Kühlschrank genießen. Eine in der Dose befindliche Kunststoff-Kartusche sorgt beim Eingießen ins Glas für die Verwirbelung von Guinness und Stickstoff, wodurch die charakteristische Schaumkrone entsteht.”

20171029_guinneskuchl_erklaerung.jpg

Ich wäre nicht ich, wenn ich dazu nicht ein paar Punkte anzumerken hätte:

  • Guinness wird mit zwei N und zwei S geschrieben, fällt mir auf …
  • Gezapft wird da gar nix. Das bollert nur seltsam in der Dose, und beim Aufmachen hat man heftig Schiss, dass die Stimmung - äh - das Bier überkocht.
  • @ Frau Spätlese: beim Metallrecycling wird mit ziemlich viel Hitze gearbeitet. Die Kugel wird ergo thermisch verwertet.
  • Ich hab das Zeugs direkt aus der Dose konsumiert, ohne “Eingießen ins Glas”. Bin ich jetzt ein Banause?

P.S.: im Hintergrund rechts sehen Sie eine Wettergerechte Strempfersche Kartoffelsubb.

Montag, 30. Oktober 2017 by Wolfram
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Kann mal jemand bitte?



Kann mir mal jemand bitte erklären, warum in meinem Dosenguinnes (“brewed in Dublin”) so seltsame Kugeln drin sind?
20171029_dosenguinneskuchl.jpg

Sonntag, 29. Oktober 2017 by Wolfram
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Der Baatz



Werte BesucherInnen, heute möchte ich mal wieder ein - nuja - Rezept kann man es fast nicht nennen - eine Zubereitungsempfehlung abgeben.
Und zwar präsentiere ich: den „Baatz“, eine Art Bircher für Küchendeppen wie mich.
Zur Zubereitung braucht man: einen Apfel (je nicht-mehlig desto besser), eine Zitrone, grobe Haferflocken, 1-2 kleine Becher Naturjoghurt, Milch und Honig.

Zuerst schneiden wir den Apfel klein. Vierteln, Kerngehäuse raus, die Viertel nochmal längs drei- bis fünfteilen und dann quer zu kleinen Stiften abschnipfeln. Natürlich kann man auch die Reibe nehmen, aber mir persönlich ist das immer zu viel zum Sauber machen. Die Apfelstückchen in eine Schüssel geben. Nun die Zitrone auspressen und den Saft (ruhig mit Fruchtfleisch, aber ohne Kerne) drüber leeren. Die Säure verhindert, dass der Apfel unansehnlich dunkel wird. Nun geben wir den Joghurt drüber. Wer nur einen Becher hat, braucht später eben mehr Milch. Dann kommen Haferflocken drauf. Vorzugsweise grobe Haferflocken. Im Volumen etwa so viel wie Apfelschnitzel in der Schüssel sind. Dann noch ein mehr oder weniger gut gehäufter Löffel Honig. Wenn wir jetzt rumrühren, dann klebt das Ganze deutlich am Löffel, deshalb geben wir (je nach Joghurtmenge weniger oder mehr, ein Anhaltspunkt sind etwa 100ml) Milch hinzu, bis sich ein, ja gut, wir Hohenloher sagen dazu „Baatz“ ergibt. Der muss zwar noch zähflüssig sein, aber auch vom Löffel runtertropfen. Die Konsistenz ist wichtig, weil wir wollen keinen Beton und auch keine Suppe sondern eben einen Baatz.

20171028_baatz.jpg

Je nach Gusto kann man nun direkt servieren oder die Schüssel nochmal im Kühlschrank deponieren.

Ein paar meiner Kinder essen diesen Baatz sehr gerne, und auch der Hund mag das Zeugs.

(Ein weiteres Rezept aus der beliebten Reihe “Strempfer’sche Küche”, genau wie schon der Nussapfelberg)

Samstag, 28. Oktober 2017 by Wolfram
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Babysprech, Ausgabe Oktober 17



Aktuelle Momentaufnahme aus dem Vokabular unseres jüngsten Kindes:

  • Gagaii => Eier (Gaggali auf Hohenlohisch)
  • Maiima => Malen (mit dem Stift, auf Tisch, Polster, usw.)
  • Lotti => Laster (LKW, im Bilderbuch)
  • Gagaus => nix mehr da, leer (auf Hohenlohisch ebenso)
  • Lumlum => Luftballon
  • Luppo => Anhängerkupplung (Herleitung komplett unklar)
  • Freibad => Badewanne, See, Freibad (alles was mit offenem Gewässer zu tun hat)
  • Eis => heiß (Essen zum Beispiel)
Dienstag, 17. Oktober 2017 by Wolfram
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