Meines Erachtens hat die Band Clean Bandit keinerlei Chance, mit ihrem aktuellen Titel “Real Love” den Erfolg von letztem Jahr (das war der Song “Rather be”, Anm. d. Red.) zu wiederholen.
Das einzig coole an dem neuen Lied sind die 8-Bit-Sounds.
Aber die sind zugegebenermaßen wirklich gut, im oben verlinkten Youtube-Video das erste Mal bei 0:38.
Freitag, 9. Januar 2015
Keine Chance
Mittwoch, 7. Januar 2015
Mal auf die Suche machen
Immer wieder lustig: Suchmaschine anschmeißen, ein nicht allzu allgemeines Wort als Suchbegriff eingeben und einfach mal die Treffer durchzappen.
Heute: die Seite 6 von Google für den Suchbegriff “Kreßberg”, die mir weismachen will, dass es in Kreßberg Golfplätze gibt:
Da muss ich mich doch glatt mal auf die Suche machen, wo denn die versteckt sein sollen … denn außer dem reichlich zersausten Minigolfplatz in Tempelhof kenne ich da nichts …
Dienstag, 6. Januar 2015
Im falschen Film
Heute spätnachmittags haben wir uns noch mit den Kids ins Kino gewagt, “Bibi & Tina - Voll verhext”.
Das war für mich persönlich eindeutig der falsche Film, obwohl er trotz dem ganzen Gereite und Gehexe und Gesinge doch so ein paar coole Stellen enthalten hat. Zum Beispiel den Spruch “Dich haben sie wohl mit dem Hammer gekämmt”. Oder den Opel Diplomat der ermittelnden Kommissarin. Oder die Stelle, wo der Drahtzieher mit seinem Mustang wegfährt, aber der Pferdehänger mit Bibi drin stehen bleibt, weil Tarik den schlicht los gemacht hat. Oder die Outtakes im Abspann.
Ich kann den Schinken auf jeden Fall guten Gewissens keinem Vater in meinem Alter empfehlen …
Aber die Kids hatten ihren Spaß!
Eiskalt erwischt
Heute früh war es für Kreßberger Verhältnisse ar$chkalt. Der Unbestechliche™ behauptete, es hätte -9,5°C, und auch der analoge Thermometer vor dem Haus war selbst um 9 Uhr noch immer der Meinung, -7°C seien geboten.
Klarer Fall: das schreit nach einem kleinen Familienausflug am Brühlbach entlang!
Auf diesem Foto schauen wir Südwestwärts grob in Richtung Bergbronn. Das Wäldchen im Hintergrund rechts heißt laut einer Karte “Breitwasen”, die Bäume hinten links gehören zum alten Schulsportplatz.
Dort, wo der Bach über Hindernisse fließen muss (zum Beispiel, weil der Biber einen Damm gebaut hat), gibt es besonders interessante Eisformationen zu sehen:
Auf den Wiesen haben wir immer wieder weiße Mini-Tannen gesehen; Eiskristalle, die an Grashalmen entlang gewachsen sind:
Im Detail sieht das dann so aus (hier ein 1:1-Crop aus einem Foto)
DIe Hagebutten können sich bei solch strahlendem Winterwetter nicht mehr verstecken; ihr Rot leuchtet gegen den Himmel und gegen den Schnee.
Für die Kinder waren vor allem die großen gefrorenen Eisflächen auf den Wiesen ein echtes Fest. Gestern gab es deftiges Tauwetter, und das Schmelzwasser ist in der kalten Nacht zu großen “Eispfützen” gefroren.
War alles gut, bis dann der Junior meinte, er könne mit seinem Schneeanzug über den Bach springen … Bei gutem Wetter, trockener Böschung und leichter Bekleidung hat er damit tatsächlich kein Problem, aber heute ging’s schief. Und der gnädige Herr ist dann eben mit Mama in Strümpfen (!) heim gewackelt …
Sonntag, 4. Januar 2015
Makro-Nicht-Rätsel
Heute kommt mal was, was ihr unmöglich wissen könnt, denn so sieht man dieses … Dingens … normalerweise nicht:
Wenn ihr trotzdem neugierig seit, klickt auf den Weiterlesen-Link.
Freitag, 2. Januar 2015
Der erste Tritt des Jahres
Ich hoffe, ihr seid auch alle gut rübergerutscht ins Jahr 2015! Zumindest hier in Kreßberg war das kein Problem, denn es war unter Null Grad und dementsprechend glitschig.
Heute früh habe ich mir nun meinen ersten Tritt für 2015 eingeholt, und zwar von meiner lieben Frau.
Und das ging so: unsere mittlere Tochter hat beim Frühstücken gefragt, warum denn der blaue Hund auf dem Teller eigentlich fünf Füße hat:
In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich nur gesagt: “Wird halt ein Männchen sein” … und schwuppsdi, hatte ich meinen Tritt …
Frohes Neues allerseits!
Dienstag, 30. Dezember 2014
Spende statt Böller Ausgabe 2014
Auch in diesem Jahr mache ich mit meiner persönlichen Weltverbesserungsaktion “Spende statt Böller” weiter.
Du willst auch mitmachen?
Kein Problem!
Das geht ganz einfach über den Spenden-Link auf unicef.de, per Bankeinzug, Kreditkarte oder auch PayPal.
Mein persönlicher Tipp: Mindestens das Doppelte von dem spenden, was man für Böller ausgegeben hätte.
Siehe dazu auch meinen Beitrag von 2013 oder den von 2012.
Montag, 29. Dezember 2014
Tarnwau
Liebe Besucher, liebe Tierfreunde, hier habe ich ein besonderes Jahresausklangsfotoleckerli für Sie!
Sehen Sie nur hier die Elchmimikry eines Labrador-Golden-Retriever-Mix-Ex-Welpen!
Beachten Sie unbedingt auch die relaxte Schwanzführung sowie die kombinierte Elchbein-Hundepfote-Kopfablage. Das natürliche Habitat speziell dieses Exemplars ist leider stark durch spielende und/oder fernsehende Kinder bedroht.
1200 Kilometer
Wenn man sich hier in Kreßberg ins Auto setzt und einfach mal 11 Stunden lang ziemlich genau gen Westen fährt, dann gibt es so eine gewisse Chance, dass man dann im Finstère landet. “Finistère” scheint mir aus dem Römisch-Lateinischen zu kommen, von wegen “Finis Terrae” oder so ähnlich. Zu Deutsch wäre das das “Ende der Welt”. Auf der Weltkarte sieht das auch tatsächlich so ähnlich aus, weil noch weiter westlich bis Amerika erstmal nur Atlantik kommt und sonst nichts. Wahrscheinlich stammt unser “finster” beziehungsweise unsere “Finsternis” auch aus diesem Wortkonstrukt ab. Die im Finistère lebenden Bretonen sind mit dieser Interpretation übrigens überhaupt nicht einverstanden; ganz im Gegenteil sind sie der Meinung, die Region sei der Anfang der Welt.
Aber ich schweife ab. Zurück zum Thema, nämlich zu der oben schon angefangenen, nahezu endlosen Autofahrt.
Wenn man also besagte 11 Stunden lang fahren würde, würde man - hauptsächlich wegen der Geschwindigkeitsbeschränkungen in Frankreich - etwa 1200 Kilometer zurück legen. Und ziemlich genau 1200 Kilometer westlich von Kreßberg befindet sich eine Kleinstadt mit dem Namen Bannalec.
Über die Kleinstadt Bannalec weiß ich so gut wie nichts. Aber ich weiß, dass sich ein Deutscher Autor den Namen der Ortschaft als Pseudonym ausgeliehen und inzwischen schon drei Krimis als “Jean-Luc Bannalec” herausgegeben hat.
Alle drei Bücher spielen in der Bretagne. Protagonist ist der rührig-menschliche Koffein-Suchti Kommissar Gerorges Dupin, welcher ohne seine umtriebige Assistentin Nolwenn und seine Inspektoren Riwal und Kadeg vermutlich keine Chance hätte, irgendetwas aufzuklären. Dabei scheint die Verbindung durchaus symbiotisch zu sein, denn der aus Paris zwangsversetzte Dupin denkt eben doch in ungewohnten Bahnen.
Der Autor weckt im Leser mit wunderbar detaillierten Ortsbeschreibungen große Lust auf eine Frankreichreise. Auch die Spannung kommt dabei keinesfalls zu kurz.
Wenn ihr also gerne Krimis lest, im Buchladen euch noch unbekannte Bücher von einem “Bannalec” liegen seht und deren Titel mit “Bretonisch” anfangen: die könnt ihr bedenkenlos mitnehmen und lesen. Die chronologisch korrekte Reihenfolge wäre “Bretonische Verhältnisse”, “Bretonische Brandung” und “Bretonisches Gold”.
Wirtschaftswunder
Gestern Abend, nach dem Schlittenfahren, waren wir noch in der Dorfwirtschaft unseres Vertrauens, weil irgendwie fast alle einen kaum zu bändigenden Schnitzelhunger hatten.
Zur Getränkebestellung befragt meinte mein Herr Junior, er hätte gern ein großes Cola. Nachdem dieser Wunsch zum Einen am Stammtisch für breites Grinsen gesorgt hatte und zum Anderen elterlicherseits vollständig abgelehnt wurde (schließlich hatte sich die Sonne schon hinter dem Horizont verzogen), einigten wir uns stattdessen auf Zitronenlimonade (beziehungsweise das konsumterroristische Pendant).
Seine beiden Schnitzel und die Pommes hat der Herr Junior dann auch tatsächlich annähernd vollständig verputzt; allein von seinem Getränk war noch die Hälfte übrig. Darauf angesprochen (”Trink doch bitte mal dein Schprait leer, wir wollen gehen”), bekamen wir zunächst zu hören, er habe keinen Durst mehr.
Warum er denn dann ein großes Glas hätte haben wollte?
Nein, das stimme so nicht; er hätte ein großes Cola haben wollen, und ein solches hätte er auch getrunken. Aber die große Zitronenlimo hätten schließlich wir ihm bestellt …
Und so wurde aus einem theoretischen großen getrunkenen Cola eine praktisch halbgetrunkene Zitronenlimonade.
;-)









