Ein junger Mann spaziert über den Marktplatz eines kleinen Dorfes und beschließt, sich eine Ruhepause zu gönnen. Er setzt sich auf eine Bank und kommt mit einem älteren Herrn, der bereits dort saß, ins Gespräch. Als sie sich über die Situation im Lande, über die Regierung und überhaupt Politiker unterhalten, raunzt der Alte:
“Wissen Sie, Politiker sind wie Schildkröten auf einem Holzpfosten.”
Der Junge sieht ihn verwirrt an: “Diesen Vergleich verstehe ich nicht. Was meinen Sie damit?”
Da holt der Ältere weiter aus und erklärt: “Wenn Sie über die Felder wandern und dort auf einmal eine Schildkröte sehen, die auf einem Pfosten balanciert; was fällt Ihnen da ein?” – Und als er den verständnislosen Ausdruck auf dem Gesicht des Jüngeren sieht, fährt er fort:
“Erstens: Sie verstehen nicht, wie sie dort hingekommen ist.
Zweitens: Sie können kaum glauben, dass sie dort sitzt.
Drittens: Sie wissen, dass sie dort nicht alleine hinauf gelangt ist.
Viertens: Sie sind absolut sicher, dass sie dort nichts verloren hat.
Fünftens: Sie erkennen, dass die Schildkröte nichts Vernünftiges zustande bringen wird, solange sie da oben sitzt. Das einzig Vernünftige wird also sein, ihr beim Herunterkommen zu helfen.”
Nebenbei bemerkt: momentan ist in Crailsheim Volksfest, und dieses Jahr war die Frau Inge Gräßle da. Mal sehen, was aus der noch wird und ob sich die Theorie vom letzten Jahr irgendwie bestätigt.
Ich glaube, hier hatte der Biber seine Zähne im Spiel, denn ich kann mich gut daran erinnern, dass ich früher (als Kind™) unter dieser Brücke im Brückenweg (sic!) immer durchgelaufen bin.
Nee, sorry, das ist kein Foto. Dieses Bild ist gemalt. Und zwar nicht mit irgendwelchem Künstlermaterial oder Aquarell oder so, sondern mit Ballpoint-Pens; solche wie die hier. Von seinen 8 Farben hat der Künstler für dieses Bild nur sechs Stück (plus Schwarz) benutzt.
Im echten Leben ist er Rechtsanwalt und malt eigentlich nur aus Langeweile.
Da ist meine liebe Frau im Urlaub auf eine ganz plumpe Fälschung reingefallen. Gottseidank hatte ich auch das Original parat, um ihr zeigen zu können, wie das richtig sein muss:
Für alle, die das nicht gleich auf den ersten Blick erkennen: Linkerhand die Fälschung (den Markennamen hab ich absichtlich weggeschnitten) und rechts das Original.
Gestern habe ich am Strand ein paar Fetzen von einem Buch gefunden. Natürlich interessierte mich brennend, was denn da für ein Buch wortwörtlich zerrissen wurde.
Dank des Internets und einiger sehr prägnanter noch lesbaren Worte (“Beißelmann”, “Prof. Dr. Morus”) weiß ich nun, was das war: Heinz G. Konsaliks “Männerstation”.
Der Eigentümer muss also Literaturkritiker gewesen sein …
Wenn ihr mal nach Kraksdorf kommt: da gibt’s am Strand einen Prepaid-Parkplatz! Man wirft bei der Einfahrt je nach Tageszeit einen oder zwei €uros ein, dann geht die Schranke auf. Zum Rausfahren gibt’s dann eine Induktionsschleife.
Es gibt hier oben an der Ostsee tatsächlich Stellen, wo der Strand genauso natürlich aussieht wie auf den kitschigen Werbefotos, die alle kennen. Und ein paar davon haben wir auch schon entdeckt. Wie zum Beispiel hier, nördlich von Grömitz:
Übrigens kann ich mir in unserer Dockingstation aka Ferienwohnung auch endlich mal ein Bild davon machen, wie der Teil Deutschlands leiden muss, dem die Telekomiker nur das kastrierte DSL-Light verkaufen - üble Sache, das!
… ist in Kreßberg grad Wüstenau-City gesperrt. Das heißt, alle, die normalerweise Mariäkappel - Wüstenau - Waldtann fahren, müssen die die nächsten paar Wochen die Umleitung über Leukershausen - Gumpenweiler - Bergertshofen - Unterstelzhausen - Marktlustenau fahren.
Und das alles nur, damit die Scheiße in geordneten Bahnen läuft … ;-)