Funktioniert immer wieder gut



… und sieht fast so aus wie auf dem Aufmacherfoto …
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Wahrscheinlich seid ihr auch heiß auf’s Rezept, also verrate ich euch, wie wir das gemacht haben.
Am Anfang stehen die Zutaten; außer Gewürzen wie Salz und Pfeffer und Thymian brauchen wir:

  • 1 Hokkaido - Kürbis
  • etwa 200g altes Brot (wir haben Toast, Weißbrot und Brezeln verwendet)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Becher Sahne (200g)
  • etwas Gemüsebrühe (die gleiche Menge wie Sahne)
  • Käse. 200g mindestens. Wir haben eine Mischung aus Bergkäse und Emmentaler verwendet.

Der Hokkaido wird gewaschen. Anschließend wird ihm das Schädeldach abgenommen. Mit einem Löffel werden nun die Innereien herausgeholt. Die werden für dieses Rezept nicht weiter benötigt und können auf den Kompost. Das Brot wird in kleine Bocken zerteilt (gewürfelt zum Beispiel; es sollten halt mundgerechte Häppchen dabei herauskommen). Diese werden nun in einer Pfanne angeröstet. Das Originalrezept meint zwar, man soll nichts weiter dazu tun, aber ich habe wie für leckere Croutons etwas gutes Olivenöl drübergeträufelt und eine Prise Salz dazu, und das hat trotzdem funktioniert. Nebenher kommt nun ein Topf auf den Herd, in dem die Gemüsebrühe und die Sahne zum Kochen gebracht werden. Der entweder sehr fein geschnittene oder durch die Presse gedrückte Knoblauch kommt auch dazu. Mit Pfeffer und Thymian würzen, gegebenenfalls noch etwas Salz dazu. Davon (vom Salz) sollte aber nicht viel nötig sein, denn die Gemüsebrühe bringt ja schon einiges an Geschmack mit. Einige Minuten köcheln lassen, damit die Pampe etwas dicker wird. Und den Käse muss man auch noch grob raspeln.

Nun kommt der Zusammenbau: der hohle Kürbis kommt entweder in eine Auflaufform rein oder direkt aufs Backblech. Immer schön abwechselnd eine Lage von den Brotstücken und eine Lage Käse in den Kürbis reinfüllen, bis oben hin. Wenn der Kürbis voll ist, leert man über die Füllung (beziehungsweise in die Füllung rein) noch vorsichtig die Sahne-Pampe. Diese füllt die verbliebenen Hohlräume, bringt die Käseraspel zum Schmelzen und macht so noch etwas Platz für eine abschließende Lage Brotwürfel.
Kürbis-Deckel drauf und bei 180 Grad Ober-Unterhitze für eine Dreiviertel Stunde in den Ofen.
Dann wird der Deckel abgenommen und nochmal für 10 Minuten gebacken; ich habe hierzu auf Umluft gestellt.

Zum Servieren kann man über den Kürbis noch Blüten drüberstreuen und Brot oder Brezeln dazu reichen. Von der oben beschriebenen Portion werden zwei bis drei Menschen satt.

Und wer lieber das Originalrezept haben möchte, findet es hier im Internetz.

Ich wünsche euch allen einen leckeren vierten Advent!

Sonntag, 20. Dezember 2020 by Wolfram
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