Die taz und mein Gewissen



Es ist ja immer eine gute Idee, sich zu informieren. Dazu gehören einsteils die Standard-Nachrichten wie zum Beispiel die Tages-Show im Ersten und die He-Ute im Zweiten und die Logo-Nachrichten im KiKa. Die erzählen aber auch nicht alles (müssen sie auch nicht und den Anspruch erheben sie auch nicht), sondern halt eben nur das, was ihre jeweilige Redaktion für wichtig (be-)findet.
Natürlich ist es heutzutage auch möglich, seinen Nachrichten-Durst komplett aus “alternativen” Quellen zu stillen. (*) Dabei sollte man jedoch ein gewisses Maß an Realitätsnähe bewahren; ich erspare mir an dieser Stelle eine Auflistung der altehrwürdigen Schwurbel-Theorie-Verbreiter.

Aber just aus diesem Grund (um nicht nur dpa-Meldungen zu lesen) bin ich neulich bei der taz auf der Webseite unterwegs gewesen und habe dort ein absolut unschlagbares Angebot erwischt: 10 Wochen taz, Samstags in Print, unter der Woche als ePaper, für insgesamt 10 Euro.

Nun habe ich Halbzeit und fast schon ein schlechtes Gewissen, denn eigentlich waren die 10 Euro glatt geschenkt …

Fakt ist (sic!): das Abo wird von mir auf jeden Fall zum regulären Preis verlängert, denn die taz ist eine gute Ergänzung zu den großen Medien.

Update: das 10-Euro-Lock-Angebot gibt es noch!

(*) Die selbsternannten Nicht-Längs-Denker führen das Prinzip ja ad absurdum und glauben ausschließlich nur noch den Worten ihrer Mitverschwörer. Damit erledigt sich das Thema mit dem Denken dann ganz von allein … Muss man ja nicht mehr, man bekommt ja seine Meinung schon fertig vorgekaut.

Donnerstag, 24. September 2020 by Wolfram
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