Montag, 11. August 2014

Ich Depp

Da schau ich gestern mit meinen Kids schön Löwenzahn im KiKa. Fritz Fuchs mit seinem Berner Sennenhund Keks. Wie immer schön auf Achse in Sachen Bildung.
Und dabei habe ich doch glatt den parallel in der ARD gesendeten Live-Kollaps von Stefan Mross verpasst!

Dem Vernehmen nach darf in der Sendung nun nichts mehr live gevespert werden …

Und sie bricht und bricht und bricht

Neulich habe ich mir einen Zimmermannsbleistiftspitzer geleistet. So einen.

Was hab ich mich gefreut! Nie mehr mit dem Bastelmesser irgendwelche krummen Dinger schnitzen! Saubere Linien an den Wänden und Balken! Super Sache das, eine tolle Erfindung!

Die Praxis sieht leider anders aus, zumindest in meinen Händen.
Denn das Ding funktioniert für die bei mir vorrätigen Zimmermannsbleistifte nämlich NICHT. Ja, es spitzt. Nein, Striche kann man hinterher keine malen. Denn die Mine bricht beim Spitzen kurz vor dem Erreichen des Ziels (wenn ordentlich Graphit aus dem Holz rausguckt) ab. Einen Zimmermannsbleistift habe ich gar von ungespitzter Originallänge bis auf 8cm heruntergespitzt, ohne auch nur einen Strich zu machen, weil ich dachte, die Mine sei im Holz gebrochen (wie das beispielsweise bei durch Kinderhänden gegangenen Holzsstiften gerne mal der Fall ist).

Mein persönliches Fazit ist also, künftig wieder das Bastelmesser zu nehmen. Weil für die Kombination aus meinen Zimmermannsbleistiften und meinen Pfoten ist der Anspitzer schlicht nicht brauchbar.

Für dickere Dinger mit rundem Querschnitt hingegen tut das Ding ganz gut.

Samstag, 9. August 2014

Wech is

Hey, ihr Google-Benutzer da draußen! Ihr könnt mir alle danken!

Denn ICH hab nämlich dafür gesorgt, dass es eine (halbe) Straße in Crailsheim nicht mehr gibt!

Bei Bing Maps ist die zweite Hälfte der Bildstraße noch drin (das was da so dünn zwischen der Hofäckerstraße und der L2218 rumlungert):

bingmaps.png

Bei OpenStreetmap ist die ja schon lange weg.

Größere Karte anzeigen

Und seit dieser Woche ist sie auf Google Maps wech:

googlemaps.png

Wie sowas geht?
Recht einfach. Jeder, der ein Android-Telefon hat, hat auch einen Google-Account zum Apps runterladen. Mit diesem Account kann man sich auf google.de/mapmaker anmelden und Änderungsvorschläge machen. Freilich sind die Änderungen nicht sofort aktiv, wie bei Openstreetmap, da sie bei Google noch überprüft werden.

Sonntag, 3. August 2014

Adieu, Michel

Wir waren zwar nie richtig dicke, trotzdem haben wir so einiges miteinander erlebt.
Kennen gelernt haben wir uns in der Jungenschaft.
Später bist du mit deiner Fuffi jeden Tag mindestens vier mal bei mir daheim vorbei gefahren; der eine Weg ging in die Arbeit, der zweite zu deiner damaligen Freundin, Mutter deines ersten Sohnes, geheirateteten und wieder geschiedenen Frau.
Du hast mir geholfen, mein erstes Auto (mit Motorschaden) wieder zum Laufen zu bekommen; in der Automarke waren wir uns stets eins. Wir haben zusammen bis in die Puppen Kaffee im Truckstop getrunken. Wir haben mit deinem damaligen Wagen nachts auf der Autobahn viel dicker motorisierte Autos versägt und hatten auf dem Autobahnkreuz schon auf dem Beschleunigungsstreifen über 200 auf dem Tacho.
Als Beifahrer deinen heckgetriebenen Winterautos habe ich erfahren (müssen), was ein ausbrechendes Heck ist. Die Grillabende an der Siloh-Ranch waren legendär.
Du hast mir die Brocken für meinen ersten eigenen neuwertigen PC bestellt und sie mich selbst zusammen stecken lassen; einen Pentium II mit 266 MHz. Wir haben beim Netzwerk-Zocken anderen Leuten die Spiele CD auf die Festplatte kopiert, dass diese nicht mehr mitspielen konnten.
Dann kam der Krebs.
Chancenlos sei es, hast du mir erklärt, hast aber trotzdem nach jedem Strohhalm gegriffen. Und gekämpft. Und zumindest teilweise gesiegt.
Unsere Leben haben verschiedene, sich stellenweise überkreuzende Wege eingeschlagen.
Nach meiner Ausbildung haben wir uns auf der Arbeit wieder getroffen. Einige Jahre lang hast du meine Rechner betreut. Wir haben meine Arbeitsgeräte nie nach der Leistung sondern nach der Lieferbarkeit ohne Betriebssystem ausgesucht. Auch heute noch ist mein Büro Windows-freie Zone.
Du hast mich dazu überredet, mir einen Rechner aus Cupertino zuzulegen; da bin ich heute noch froh darüber.
Wir haben uns das gleiche Auto gekauft; ich in Blau, du in Schwarz.
Deine Pläne, einen Mammutbaumwald zu pflanzen, wurden heftigst belächelt, sind aber heute teilweise aufgegangen und gut mannshoch.
In der Arbeit haben dir viele nicht abgenommen, dass du trotz allen vorangegangenen Therapien immer noch ernsthaft krank bist. Dass du deshalb in Frührente gegangen bist, konnte dort niemand so richtig verstehen.
Als du mich vor ein paar Wochen besucht hast, haben wir uns gut unterhalten. Du hast mir erklärt, dass es dir jetzt wieder ganz gut geht, nachdem es mit einem Leben Ende letzten Jahres auf der Kippe gestanden sei. Mit deinem anderen düsteren Gedankengut kam ich aber nicht gut zurecht.

Dass du so plötzlich gehen musstest, trifft mich ziemlich. Weil du bist kein „alter Mann“ gewesen sondern nur ein paar Jahre älter als ich.

Adieu, Michel.

Freitag, 1. August 2014

Schneckensammlung

Uuuuund gleich noch ein Handyfoto, von neulich, als wir den alten Zaun rausgerissen und nen Staketenzaun hinter dem Haus aufgestellt haben:

schneckensammlung_20140625.jpg

Aber wir haben trotz vielem Suchen keinen Schneckenkönig gefunden!

Getreideross

Neulich war ich mit dem Wau ne Runde am Latschen, da wollte ich das wunderbar in der Abendsonne leuchtende Gerstenfeld knippsen. Aber da war so ein seltsamer grüner Fleck mit drauf.
Als ich neugierig näher dran ging, habe ich dieses noch nicht ausgewachsene Heupferd entdeckt:

heupferd_20140717.jpg

Leider hatte ich meinen “großen” Foto nicht dabei, sodass ihr mit diesem Handyfoto auskommen müsst.

Dienstag, 29. Juli 2014

Nächstes Mal dann

Wenn ich das nächste Mal Gewitterwolken vor’s Objektiv bekomme, mach ich Belichtungsreihen. Die Kontraste sind dermaßen stark, dass selbst ich als Fotobearbeitungsdilettant damit was HDR-mäßiges hinbekommen müsste.

20140728_gewitterwolken.jpg

Wir schauen hier von Waldtann aus nordwärts Richtung Ruhwald.

Montag, 28. Juli 2014

Meins kommt besser

Am Wochenende war in Crailsheim Kultur angesagt. Einmal im Jahr gibt’s da das ganze Wochenende Kultur und Fest (und goldene Nase für den Cateringservice), heuer schon zum neunzehnten Mal. An verschiedenen Stationen in der Stadt werden ganz unterschiedliche Dinge geboten, für näheres siehe kulturwochenende-crailsheim.de.
Ein unbestrittenes Highlight waren die Lufttänzer aus Berlin, die wieder eine atemberaubende Show gebracht haben. Besonders die Nachtvorstellung war sehr eindrucksvoll.
Ich habe einige Leute gesehen, die mir fast schon leid getan haben, weil die sich nicht die Show angeschaut haben, sondern nur das Display von ihrem Handy. Ich gebe zu, ich habe auch so ein paar Fotos gemacht, aber den Großteil der Aufführung habe ich einfach nur genossen.
Beim Durchzappen gestern habe ich dieses Foto hier gesehen, auf dem man unter anderem meinen Vordermann sieht, der auch grad ein Foto macht. Ich finde, meins kommt besser, oder?
;-)

lufttanz_kulturwochenende_2014.jpg

Samstag, 26. Juli 2014

Geglückter Wiederbelebungsversuch

Wenn euch auch mal der Junior in einem Zornanfall eine CD aus dem Autoradio rauslässt und so daran herumgewaltet, dass das Polycarbonat den Klügeren macht (also nachgibt), dann stehen die Chancen recht gut, dass im Anschluss während der Fahrt nur noch Radio drin ist.

Zumindest war das bei unserem CD30 MP3 so.
Also musste ich mal schauen, was da genau kaputt ist.
Am Anfang steht der Ausbau. Der ist bei Opels eigentlich durchweg gleich. Das Gerät hat in den Ecken Löcher, und diese verwendet man, um die Sperrriegel zu entsichern, die das Radio links und rechts im Käfig halten. Ich habe dafür einen dickeren Schweißdraht verwendet, Stricknadeln dürften auch gehen. Oder man kauft sich “richtiges” Werkzeug. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Draht nicht zu dünn ist; er sollte recht stramm passen, sonst kriegt man das Radio nicht so leicht raus. Ich habe in folgendem Bild mal markiert, wie man mit dem Draht den Sperrriegel betätigt.

cd30_01_ausbau.jpg

Mit dem Draht habe ich ringsrum alle Sperrriegel entsichert, dann lässt sich das Radio mit vorsichtigem Hebeln aus dem Schacht ziehen.

Nach dem Abstecken der Kabel kann man das Radio dann mit auf einen ruhigeren Arbeitsplatz nehmen. Im Auto schrauben ist ja immer ein wenig trickreich, vor allem, wenn die kleinen Schrauben runterfallen und unter den Sitz kullern. Wir beginnen die Operation damit, dass wir auf der Oberseite die vier Schrauben lösen, die den Deckel halten:

cd30_02_deckel_auf.jpg

Nun kann man einen etwas größeren Schlitzschraubendreher seitlich zwischen Gehäuse und Deckel ansetzen und durch vorsichtiges Drehen den Deckel aus den Rasten hebeln.

Als nächstes muss das Laufwerk raus, entweder um Fremdkörper entfernen oder um es tauschen zu können. Also nochmal vier Schrauben raus, nämlich die eingekreisten im folgenden Bild:

cd30_03_laufwerk_loesen.jpg

Jetzt lässt sich das Laufwerk aus dem Radio herausheben, wobei auf das Flachbandkabel zu achten ist. So ein Autoradio ist wahrlich kein Mobiltelefon oder Laptop, sodass man hier nicht wirklich viel kaputt machen kann. Aber mit roher Gewalt schafft man ja alles, siehe den Grund für diesen Beitrag.

cd30_04_laufwerk_raus.jpg

Ich habe die Ursache für unser Problem recht schnell gefunden, und zwar war im hinteren Bereich des Laufwerks noch ein Stück von der vergewaltigten CD. Wenn man nun eine andere CD ins Laufwerk geschoben hat, griff zwar die Antriebsnabe ein, aber da die Stelle mit dem Bruchstück schlicht doppelt so dick war wie normal, hatte der Motor keinerlei Chance. Gottseidank haben die Entwickler blockierende Motoren berücksichtigt, sodass nach dem Entfernen des Bösewichtes und dem Wieder-Zusammenbau (an dieser Stelle sei an den obligatorischen Klassiker erinnert: “der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge”) alles lief und mir nichts abgeraucht ist.

cd30_05_boesewicht.jpg

Viel Erfolg beim Nachmachen!

Montag, 21. Juli 2014

Des Schwagers Ameisenzucht’ Läuse

Gestern bei meinem Schwager wollte ich ein paar Ameisen auf der Weide knipsen und hab einfach mal drauf los geschossen.
Da stelle bei der Durchsicht der Fotos doch glatt fest, dass nicht nur der Schwager auf der Weide eine Ameisenzucht hat, sondern die Ameisen auf der Weide auch eine Läusezucht.

20140720_ameisen.jpg

Also habe ich mich einfach ganz symbiotisch dazugesetzt und habe ein isotonisches Wulle leergezüchtet…

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