Heute Mittag sind wir aus unerfindlichen Gründen auf das Thema “Kühe schubsen” gestoßen.
Da Youtube nichts der ultimativen Erkenntnis dienliches dazu liefern konnte, haben wir uns schon gedacht, dass das eine Legende sein dürfte. Und tatsächlich:
und sogar die Wikipedia hat einen (und bei der Wikipedia wurde immerhin der Artikel “Freitagstexter” aus “Relevanzgründen” gelöscht; aber diese Geschichte erzähle ich euch ein andermal…)
Klassischer Fall von “BUSTED”, wie die Mythbusters dazu sagen würden…
Apple hat das Tintensparen am iPad ganz einfach gemacht.
Weil wenn man nämlich vom iPad aus ein Foto drucken will (zum Beispiel von einem eMail-Anhang oder ein Handyupload aus dem Gesichterbuch), dessen Auflösung nicht gut genug ist (zum Beispiel 640×480 Pixel), dann läuft das Papier einfach durch den Drucker durch und fertig.
Tinte und Papier gespart!
Wobei das günstige Fotopapier (100 Blatt Seidenmatt 180g für 3,95€) in diesem Fall sowieso so mies ist, dass das eh Tintenverschwendung gewesen wäre, trotz der geringen Auflösung.
Mit dem “großen” Rechner und richtigem Papier geht die Qualität erstaunlicherweise.
Der Wärmehaushalt des ansonsten neckischen Gerätes ist leider nicht so 100% durchdacht. Meist verabschiedet sich die Spannungsversorgung nach ein paar Jahren.
Am Anfang steht zur Reparatur beziehungsweise Wiederbelebung das Aufbrechen des Airport Express. Der ist “Designed by Apple in California” und somit eigentlich nicht zum Öffnen vorgesehen. Deshalb braucht man entweder ein Bastelmesser und sehr viel Geduld oder einen Dremel. Aufgepasst an der Stelle neben der LED, da hier die Kabel vom eigentlichen WLAN-Teil zum Netzteil gehen. Hier darf nicht zu tief geflext werden!
Tipp: man kann auch nur ein kleines Loch ins Gehäuse machen, so wie das der hier gemacht hat. Dann kann man sich das mit dem Aufbrechen sparen und das Gehäuse bleibt weitestgehend intakt.
Als Ersatz für die alte Spannungsversorgung kommen verschiedenste Möglichkeiten in Betracht. Zuerst mal die Kabelbelegung:
Schwarz ist Masse
Rot ist +5V
Orange ist +3.3V
Es lässt sich also jede Spannungsversorgung verwenden, die 3.3V und 5V zur Verfügung stellt. Manche nehmen ein Steckernetzteil (eine so genannte “Wandwarze”) mit 5V und machen sich die 3.3V mit einem Festspannungs- oder Schaltregler.
Es gibt auch Leute, die den Airport Express mit einem 9V-Block erfolgreich betrieben haben; das geht aber immer nur 20 Minuten, bis der Saft weg ist…
Das größte Problem ist, halbwegs an die Original-Spezifikationen heranzukommen: das bei mir verbaute Samsung-Netzteil lieferte laut Etikett bis zu 1.21A auf der 3.3V-Schiene und 0.7A auf der 5V-Schiene. Tatsächlich lässt sich der Airport Express auch mit weniger Ampere betreiben; 1A für die 3.3V sollten eigentlich reichen; das sind ja alleine schon über 30 Watt, und Apple spricht auf der Homepage von “100-240V Wechselstrom bei Eingangsspannung von 0.2A” (bei 100V also 20W) :-)
Prinzipiell geht auch ein altes PC-Netzteil.
Ich selbst habe für famose 1,95€ beim Pollin ein Schaltnetzteil “PE-4250-1” erstanden; das liefert sogar 2.2A auf 3.3V und 1.25A auf 5V. Mit etwas Glück funktioniert auch dieses 0,95€ teure kleinere Netzteil; da ich mir aber mit den nur 0.7A auf 3.3V nicht sicher war, habe ich den Extra-Euro für das PE-4250-1 investiert…
:-)
Nun tüdelt man die beiden Dinger zusammen; dabei unbedingt auf die Beschriftung am Netzteil achten. bei meinem waren die 5V nämlich orange und die 3.3V rot — grad andersrum wie beim Airport Express.
Vom alten Netzteil habe ich mir den Platinenstecker ausgelötet und die gleichfarbigen Adern miteinander verbunden; dasselbe am Schaltnetzteil.
Et voilà: Er lebt wieder…
(Wobei der “offene” Betrieb wie hier im Bild explizit nicht empfohlen wird; weil wegen zu viel offener Hochspannungen.)
Liebe Waldtanner,
wenn Ihr heute nachmittag ab 15:00 Uhr unruhig werdet und komische Geräusche hört und seltsame Gestalten mit Eimern und langen Stangen in auffälligen Kleidern umherwandeln seht, dann kann das daran liegen, dass grade die Feuerwehr — wie jedes Jahr wieder — die Hydranten überprüft.
Update 2011-10-22:
Dank dem Nömix, weiß ich nun auch, dass es sich hierbei um ein Federgeistchen handeln müsste. So wie der hier da sitzt, ruht er sich aus, und dann klappen die ihre filigranen Flügel zusammen. In der Wikipedia gibt es Bilder von Federgeistchen mit aufgeklappten Flügeln.
Himbeergsälz und Cornichons.
Oskar sagt, das kann man essen. Nacheinander oder zueinander.
Wobei man “Gsälz” auch “Xelz” oder “Gselts” schreiben kann und darf, aber nienicht mit “Gselchts” verwechseln sollte. Wobei der Herr Gourmand auch das isst…
Zuerstmal möchte ich euch allen ein herzliches Dankeschön für die rege Teilnahme aussprechen.
Schön war’s wieder!
Und ich glaube ja fest daran, dass Ihr euch irgendwie hintenrum abgesprochen habt, um mir eine Entscheidung so schwierig wie möglich zu machen… Denn es war einfach alles dabei: Ob Angoraphobie oder Muppet Show, kaltblütige Morde oder grade noch so Jugendfreies.
:-)
Mir selbst kommt ja inzwischen beim Betrachten des Fotos diese Szene aus “Findet Nemo” in den Sinn - und dementsprechend ein Text wie “Nee, oder?!” oder “Da kam jetzt aber Land mit” oder so…
Und mit Sekt nassmachen darf all die anderen — TATA — Shhhhh wegen
Kaninchen beim Fotoshooting:
“Kuno, sag mal hast du die Blutspritzer an der Wand endlich enfernt?”
“Nee, das ist nicht nötig, wir sehen so harmlos aus, uns glaubt sowieso niemand, dass wir vor dem letzten Mahl noch zu dritt waren.”
Denn das war der einzige Kommentar, der die nicht ganz saubere Wand mitnutzte…
Und deshalb geht es am Freitag zum zweiten Mal in diesem Oktober bei den Leisen Tönen weiter.