Dienstag, 7. Februar 2012
…und allen, die sich, ärgern, weil sie momentan ihr Auto morgens freikratzen müssen, lege ich diese Galerie von der Welt Online (siehe Screenshot nebenan) ans Herz!
Abgesehen davon, dass es am Genfer See hoffnungslos ist, einen Eiskratzer auch nur in die Hand zu nehmen, habe ich die Tage erst ein paar Knaller gesehen, die das mit dem Freikratzen auch nicht so ganz kapiert haben:
Das Auto von Kandidat A hat offenbar kältehalber den Dienst verweigert, weshalb er vermutlich Kandidat B gebeten hat, sein Auto abzuschleppen. Kandidat B hatte es mit dem Abschleppen wahrscheinlich recht eilig und deshalb auch nur ein Guckloch freigekratzt. Ich habe die beiden morgens um halb acht bei uns im Kaff an der Kreuzung gesehen, beide faktisch blind. Da hat es mich auch nicht mehr gewundert, dass keiner der beiden das Licht an hatte, und ich war Gottfroh, als ich vorbei war. Etwas mulmig war mir dennoch, als ich im Rückspiegel gesehen habe, wie sie — natürlich ohne zu blinken — Richtung Crailsheim abgebogen sind.
Montag, 6. Februar 2012
Gestern haben wir spontan einen kleinen Ausflug ins Ellwanger Wellenbad gemacht.
Kommen wir an, steht ein großer Sprinter vor der Tür. Komisch.
An der Kasse dann “zweimal groß, einmal klein, bitte!”. (Anm. d. Red.: Kinder unter 6 Jahren müssen in Ellwangen keinen Eintritt zahlen).
Sagt die Dame “Zweifuffzich, bitte.”
Sag ich: “Wie nochmal, Zwölffuffzich?” und reich ihr einen Zwanziger.
Sie sagt: “Nein, Zweifuffzich.” Und kommentiert die Rückgabe von ungewohnt viel Geld und meinen fragenden Blick mit “Jubiläum. Geniessen Sie es!”
In der Umkleide war dann seltsamerweise laute Musik zu vernehmen und jemand, der irgendwas von RTL und Pro7 und so in ein Mikrofon genuschelt hat.
Und als wir uns dann unseren Platz gesucht hatten, kam dann endlich die (für uns) erlösende Durchsage: “Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag, Wellenbad Ellwangen!”.
Was ich auch noch nicht wusste: Es gibt tatsächlich Eventagenturen, die sich auf Feten in (Hallen-) Bädern spezialisiert haben. In diesem Fall waren das die h2o fun events aus Neckarwestheim, die das ziemlich gut (wenn auch ein bissel zu laut) gemacht haben. Die haben auch einige Videos auf der Homepage, wie sowas aussieht.
Mit Wellen war dann wegen der Veranstaltung (und wegen dem schwimmenden Hindernisparcours) freilich nix, was mir persönlich auch egal war, denn das große Becken ist mir einfach zu kalt. Da haue ich mich lieber stundenlang ins Dampfbad…
Aber den Kids hat es sehr gut gefallen; alle halbe Stunde ein anderer Wettbewerb “Mädels gegen Jungs”, mal Schlauchbanane fahren, mal Wettwassertreten, dann wurde das Wasser gelb eingefärbt (sieht bei so einem großen Becken irre aus), der Moderator rief “das geht in 6 bis 8 Wochen auch wieder aus den Haaren raus…”
Sowas aber auch, da hat das Wellenbad einmal in dreißig Jahren Jubiläum, und die Strempfers tappen mittenrein…
;-)
Update: Hier gibt es einen Bericht in der Schwäbischen Post.
Sonntag, 5. Februar 2012
Heute früh sah das mit dem Sonnenaufgang so aus:
Was man dem Bild nicht ansieht: der Unbestechliche™ gelangt vermutlich so langsam an seine Leistungsgrenzen. -27.8 (in Worten: Minus Siebenundzwanzig Komma Acht) habe ich zuvor noch nie auf dem Display gesehen…
Witzig in dem Zusammenhang: als ich gestern nacht noch einmal draufgeschaut habe, war er gerade bei -22.2 Grad — und bis ich die Kamera geholt hatte, war er schon bei -22.3 Grad. Aber beides war in derselben Minute: um 22:22 Uhr…
:-)
< “Mama, ich Pad!” (Mit diesen Worten verlangt der gnä’ Herr üblicherweise nach dem iPad, Anm. d. Red.)
> “Sag mir mal, wozu!”
< “Wozu”
Da kann man doch einfach nicht mehr anders, oder?!?
;-)
Samstag, 4. Februar 2012
Und falls ihr morgen (Sonntag, Anm. d. Red.) nachmittag ab 14:00 Uhr noch nichts vorhabt, schaut doch einfach mal in Selgenstadt vorbei!
Freitag, 3. Februar 2012
Neulich habe ich ein Päckchen Kaffee geschenkt bekommen (danke nochmal, Ka-Lu!). Und da war ein Beipackzettel dabei, der das überaus leckere Material (das leider viel zu schnell durch die Jura durchgegangen ist) überaus angemessen beschrieben hat.
Und da war auch folgendes arabisches Sprichwort dabei, welches mir (wie der Kaffee auch schon) sehr gut gefallen hat:
Der Kaffee muss
heiss sein wie die
Küsse eines Mädchens
am ersten Tag, süß
wie die Nächte in
ihren Armen und
schwarz wie die
Flüche der Mutter,
wenn sie es erfährt.
;-)
Sonntag, 29. Januar 2012
Ich habe heute anlässlich eines nahenden Kindergeburtstages eine Diskokugel installiert. Natürlich will solch eine technische Einrichtung ordentlich getestet werden, und bei den Kids machte sich direkt Begeisterung breit.
Auch bei den Katzen kommt das Lichtgeflimmer gut an: unser Exkater ist schon zweimal gegen die glatte Wand gehüpft…
:-)
Dass die Amis ein “Weltraumwettervorhersagezentrum” haben, wisst ihr ja alle.
Nicht?
WIRKLICH?
Doch, haben die, nämlich hier, unter dem Englischen Namen “Space Weather Prediction Center”.
Und die haben ja vergangene Woche vor erhöhter Sonnenaktivität gewarnt, von wegen das GPS und/oder der Strom und/oder das Handynetz könnten ausfallen. So ging das zumindest durch die Presse.
Was die aber nicht so arg betont haben, ist, dass es in Zeiten erhöhter Sonnenaktivität immer auch zu großartigen Nordlichtern kommt.
Bei Wired kann man sich ein paar wunderbare Exemplare anschauen; schon das erste Foto von einem Adlerförmigen Nordlicht (siehe mein Screenshot) ist absolut irre.
Samstag, 28. Januar 2012
Unser iPad behauptet, dass 2,7GB Musik drauf sind und 1,3GB Video.
iTunes sagt aber über dasselbe iPad, dass 1,9GB Musik drauf sind und 2,1GB Video.
Natürlich habe ich zuvor synchronisiert, sodass sich die beiden Angaben zumindest grob ähneln sollten.
Mist. Denn jetzt weiß ich nur, dass mindestens einer der beiden mich anlügt…
Freitag, 27. Januar 2012
Auf 11k2 habe ich eine Heatmap gefunden, die anzeigt, an welchen Orten die meisten Fotos gemacht werden.
Die sieht so aus:
Heatmap bedeutet in dem Zusammenhang, dass die Stellen, wo viele Fotos gemacht wurden, “heißer” aussehen. Demnach ist also Europa quasi komplett fotografisch dokumentiert, wohingegen es in großen Teilen von Afrika, Australien und dem Norden der Erdkugel zappenduster aussieht.
Wer das Original besichtigen will: Sightmap.com heißt die Seite.
Dort kann man auch noch zusätzliche Details einblenden wie die Orte, an denen am Meisten fotografiert wird (Spoiler: die Top 5 sind Paris, Barcelona, Rom, Istanbul und New York, soviel kann ich ja schon vorab verraten)