Das hier ist keine Langzeitbelichtung. Das ist ein Bildstapel aus wasweißichvierzehn Fotos oder so.
Wir sehen hier der Tochter Solarwackelblume, geschossen mit meinem 90er Tamron und zusammengefrickelt mit Affinity Photo.
...nur... warum eigentlich?
Sonntag Abend hat der Sportverein ein Osterfeuer organisiert. Ziemlich genau hier (Google-Maps-Link). Mit standesgemäßem Catering, bestehend aus Grillgut-Varietäten und Flüssignahrung.
Schee woars!
Wenn wir Waldtannern (oder Kreßberger) den Ort benennen müssen, reden wir entweder von Streitespan oder von der Golanhöhe oder schlicht von am Hartplatz, wobei die kurze Straße dorthin wohl kaum ein Navi kennen dürfte.
Wenn der Junior mal irgendwas™ in seine Blaster-Pistole (ganz genau ist das eine BoomCo Whipblast) reingestopft hat und die deshalb nicht mehr geht und der Kollege auch noch verstanden hat, wie ein Kreuzschlitzschraubendreher funktioniert, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er irgendwann mal mit den Brocken vor einem steht und äußerstscheißfreundlich bettelt, man möge das doch wieder zusammenschrauben.
Die Zahnräder waren schnell wieder beisammen, aber es ist ein Teil übrig geblieben; hier oben im Bild.
Ich hab den Blaster nach einigem Rätseln einfach so wieder zusammengeschraubt und das Teil weggelassen; er ließ sich dann auch laden und abdrücken - aber glücklich war der Junior nicht darüber, denn die Schaumgummipfeile haben sich nicht wirklich bewegt.
Also habe ich wieder aufgeschraubt und gerätselt, wie das Ding überhaupt funktioniert. Die Zahnräder und der Griff sind eine Übersetzung, mit der auch kleine Kinderhände die starke Feder im Lufttank (blau, rechts) betätigen und den Blaster damit “laden” können. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Hersteller eine Sicherheitsfunktion eingebaut hat. Nämlich kommt nur dann Luft vorne raus, wenn auch ein Pfeil drin steckt, und genau dafür ist der weiße Mechanismus links im Bild. Dabei handelt es sich um eine Wippe, die über einen Schieber den Durchgang für die Luft aus dem blauen Tank von rechts nach links freigibt. Wenn man sich den Lauf anschaut, dann hat der eine Aussparung und das mir zu dem Zeitpunkt noch rätselhafte Teil hat eine Nase, die da rein passt.
Das war dann auch schlussendlich des Rätsels Lösung. Denn wenn man den Blaster so zusammen baut:
Dann ist schützt der Schieber ordnungsgemäß den Luftauslass, wenn kein Pfeil geladen ist.
Wenn man dann einen Pfeil reinsteckt, dann drückt der gegen die Nase, diese verschiebt sich nach unten, betätigt den Hebel und sorgt dafür, dass der Schieber nach oben geht und den Luftstrom nicht mehr bremst:
Und dann hat auch der Junior wieder seine Freude an dem Teil!
Eine andere Möglichkeit wäre freilich gewesen, die Schutzvorrichtung komplett zu deaktivieren, aber wir wollen ja sicher sein beim Ballern, nüschwoar?!
Rockantenne per Bluetooth auf den Soundlink streamen: Ostern beschallen kann ich!
Meine Große hat mich neulich beim Anblick ihres friedlich schnurchelnden jüngsten Geschwisterchens gefragt, was Babys eigentlich träumen.
Wir haben uns dann erstmal gegenseitig ein paar unserer eigenen Träume erzählt. Im Dialog sind wir darauf gekommen, dass Menschen offenbar von Dingen träumen, die sie kennen; die sie selbst schonmal erfahren oder gesehen haben. Wer keinen Vogel hat fliegen sehen, träumt nicht davon, diesem nachzueifern. Wer Wasser nur als Pfütze kennt, träumt nicht davon, zu tauchen. Wer noch nie im Wald war, träumt auch nicht, sich darin zu verirren. Das bringt mich an dieser Stelle direkt zu der interessanten Frage, wie eigentlich blinde Menschen träumen, denn das Träumen von sehenden Menschen findet ja doch sehr bildlich statt. Träumen Blinde dann eher in Gefühlen, Geschmäckern und Geräuschen?
Ein Baby ähnelt in gewisser Weise einem blinden Menschen. Es kennt von der großen Welt noch nicht so viel. Es kennt in erster Linie Gefühle. Es kennt das Dunkel in Mamas Bauch und das Hell der Sonne. Es kennt Warm und Kalt, es kennt Ruhe und Krach. Es kennt Hunger und Bauchweh. Aber es kennt keine Wasserfälle, es kennt keine Flugzeuge und es hat auch noch keine Ahnung, welche Probleme und Problemchen sonst noch auf es zukommen werden.
Wir haben uns deshalb darauf geeinigt, dass Babys in erster Linie von Mamas Busen träumen dürften.
;-)
Ein kleiner Schluck heißt auf Englisch “sip“. Und mit mehreren davon können Macianer Menschen per e-Mail glücklich machen.
Glaubt ihr nicht?
Ich erklär’s euch …
Also, mal angenommen, ihr habt bei irgendeiner Gelegenheit ein paar Fotos gemacht. Und diese Fotos wollt ihr jetzt irgendwelchen Leuten zur Verfügung stellen. Dann könntet ihr ja hergehen und die Fotos auf CD brennen. Wenn ihr aber ein paar Fotos mehr gemacht habt, dann reicht eine CD nicht weit. Denn auf eine CD passen nur knapp 700MB drauf, und selbst die 10-Megapixel-Fotos von meiner guten alten EOS 1000D haben im Modus “JPEG Fein“ schon gut 3,5MB pro Stück.
Gut, dann muss man halt auf DVD oder auf USB-Stick ausweichen, aber auch das hat mitunter so seine Tücken.
Am Einfachsten (und dazu noch betriebssystemunabhängig) ist es, die Fotos irgendwohin hochzuladen und den Link zu verschicken. Je nach Uplink kann das aber auch eine ganze Weile dauern. Mit meinem aktuellen DSL16000 kann ich unter optimalen Bedingungen etwa 125kB/s hochladen. Ein Gigabyte dauert also über zwei Stunden.
Nun braucht man für “zappt-euch-mal-durch“-Bilder keine zig Megapixel Auflösung; die meisten Leute sind auch heute noch mit Monitorauflösungen unterhalb von FullHD unterwegs sein. Das sind ja grademal zwei Megapixel und weit weg von den über 20 Megapixeln, die momentan bei den Kameras so das Maß der Dinge sind. Wenn man also die Fotos vor dem Hochladen in der Auflösung reduzieren würde, dann könnte man sich einiges an Zeit, Datenvolumen und Nerven sparen. Die etwas besseren Bildbearbeitungsprogramme haben dafür einen Stapel- oder Batchmodus, den man aber erstmal bedienen lernen muss.
Und genau an der Stelle kommen die Schlückchen ins Spiel. Es gibt nämlich auf dem Mac ein Kommandozeilenwerkzeug mit dem Namen “sips“, das solche Geschichten zu einem Klacks macht! Natürlich steht „sips“ hier nicht für “Schlückchen” sondern für “scriptable image processing system“, und es kann so einiges.
Seht mal beispielsweise diesen Screenshot:
Ich habe hier der Reihe nach folgendes gemacht:
Der Parameter mit dem großen “Z“ dient zur Angabe der maximalen Bildgröße. Das Bild wird dann von „sips“ proportional so skaliert, dass sowohl Breite als auch Höhe nicht größer als die angegebene Pixelgröße sind.
In der Praxis wird man nicht alle Dateinamen eingeben sondern ganze Bilderserien eindampfen wollen. Ich mach das dann immer so:
Für das exemplarische Schrumpfen von siebenunddreißig 10-Megapixel-Bildern brauchte mein Macbook Air grade eben etwa 10 Sekunden; dabei werden aus ursprünglich 109 MB noch 13MB.
Und dann klappt’s auch mit Dropbox & Co.
Wenn ihr mal irgendwas bauen wollt: nehmt Quittenbrot.
Das hält sich ewig.
Es schimmelt nicht, es bleibt stabil genau dort liegen, wo man es hingestellt hat und man kann es in backsteingroße universal verwendbare Stücke schneiden.
Das Quittenbrot ist ein “Abfallprodukt” von meiner Quittengeleeproduktion. Dazu nimmt man die Pampa, die beim Gelee machen übrig bleibt (minus Kerngehäuse), haut nochmal dasselbe Gewicht an Zucker rein und streicht das Zeugs auf einem Blech aus. Das lässt man über mehrere Tage bei Raumtemperatur oder mehrere Stunden bei ca. 100°C im Backofen trocknen.
Wenn das Quittenbrot fest genug ist, kann man es im gewünschten Format zuschneiden, in Behälter abfüllen und darauf hoffen, dass man vielleicht ab und an ein bisschen davon unter die Leute bringt.
Ich hab da ja so ein Knippsgerät, und mit dem mache mitunter auch ein paar Fotos für die Schule. Neulich nun wollte ich einem Lehrer einige Fotos geben, die ich bei einem Klassenausflug gemacht hatte. Das ganze Gigabyte irgendwo in die Dropbox oder ins Google-Drive zu schmeißen wäre mit meinem dünnen Upstream eine Aktion über mehrere Tage gewesen, deshalb hab ich ihm die Fotos auf eine DVD gebrannt. Die DVD mochte aber des Lehrers Computer leider nicht lesen (obwohl sie anderswo einwandfrei ging). Also habe ich kurzerhand einen USB-Stick platt gemacht und mit dem Festplattendienstprogramm im „MS-DOS-Dateisystem (FAT)“ formatiert. Genau so:
(den im Hintergrund liegenden Teil des Fensters müsst ihr ignorieren, das waren die Reste eines Versuchs)
Nach dem Formatieren hat mir das Festplattendienstprogramm den Stick dann so angezeigt:
Dann hab ich die Fotos draufkopiert und das Ding freudestrahlend dem Lehrer in die Hand gedrückt.
Dessen Windows (vermutlich 7, Anm. d. Red.) hat den Stick auch brav erkannt und die übliche Meldungsblase von wegen „Gerätetreibersoftware wird installiert“ ausgespuckt. Dann hat es gesagt „Gerät kann nun verwendet werden“.
Und dann meinte es, man müsse den Stick erstmal formatieren, bevor man etwas damit anfangen kann …
Mist.
Mein Fehler lag darin, dass ich im Festplattendienstprogramm beim Plattmachen des Sticks als „Schema“ den Eintrag „GUID-Partitionstabelle“ ausgewählt hatte. Das führt dazu, dass OS X (aus welchen Gründen auch immer) zwei Partitionen auf den Stick macht; eine kleine vorweg und die eigentliche Datenpartition (übrigens wie gewünscht im FAT-Dateisystem) als zweite. Jedes Unixoide Betriebssystem kommt mit so einer Partitionierung auch problemlos klar, aber ein Windows von Welt weigert sich, externe Datenträger auch nur anzufassen, wenn es mit der Partitionstabelle nichts anfangen kann oder nicht gleich die erste Partition „etwas vernünftiges“ ist.
Wenn man nämlich einen USB-Stick unter OS X so formatieren will, dass man was für Windows-User draufspielen kann, dann muss man das im Festplattendienstprogramm so machen:
Dann formatiert OS X den Stick mit nur einer Partition, nämlich so:
und dann klappt’s auch mit den Windows-Nachbarn.
Schon seltsam, dass man für solche Zwecke auf ein Dateisystem zurückgreifen muss, dass inzwischen schon 20 Jahre (!) auf dem Buckel hat.
Echte Männer (man denke exemplarisch mal an Chuck Norris) haben ja die letzten vier Stellen von Pi als PIN von der EC-Karte. Wenn man sie fragt, wie viele Liegestütze sie schaffen, sagen sie “Na, alle!”. Sie übernehmen die Bauleitung für BER und geben einen Eröffnungstermin bekannt — dem sie dann um mehrere Wochen zuvorkommen. Die in der Kindheit gebauten Sandburgen von solchen Leuten werden heute vom Rest der Welt ehrfurchtsvoll “Pyramiden” genannt. Echte Männer haben schon zweimal bis Unendlich gezählt. Sie kriegen im Baumarkt die 20% auch auf die Tiernahrung.
Und (jetzt kommt’s!): sie spülen die Spätzlepresse mit warmem Wasser.