Samstag, 12. April 2014
Bin ich eigentlich der einzige, der manche der aktuellen Charts-Hits für tumbe Abkupfereien hält?
“Ed Sheeran: I see fire” zum Beispiel.
Roxette’s “Listen to your heart” war LAAAANG vorher da und hat in meinen Ohren einen absolut ähnlichen Swing.
Oder “Mando Diao: Black Saturday”.
Als ich das zum ersten Mal gehört habe, glaubte ich jeden Moment, dass da jetzt irgendwann mal “Time for a White Wedding” kommen muss — weil sich der Beat so verdammt nach dem Original von Billy Idol anhörte.
Und wer mir das nicht glaubt, sucht halt mal auf Jutuhb oder so nach den Songs und hört mal in sich rein.
Dienstag, 8. April 2014
Also wer heute kann, dem empfehle ich dringend, sein/ihr Radio anzuschmeißen und SWR3 zu horchen, notfalls auch übers Netz.
Weil da is heute 80er-Tag und Songs aus den 80ern mögen erwiesenermaßen ja auch spätere Generationen.
Nur so, als Tipp für euch!
Sonntag, 6. April 2014
[aus dem engl.]
Kleidungsstück mit langen Ärmeln, welches Kinder anziehen müssen, wenn ihre Eltern frieren.
Sonntag, 30. März 2014
Gestern früh hab ich meinen Foto eingepackt, als ich zum Bäcker gelaufen bin. Das gute Tamron draufgeschraubt und los ging’s.
Die Taubnesseln sahen aus wie mit Puderzucker überzogen:
Die Wiesen am Bach waren alle leicht gefroren:
Am Wasserfall am Biberdamm hat das hochspritzende Wasser die Weidenzweige mit Stalaktiten versehen:
Dort, wo der Nebel an die Grashalme gefroren ist, haben sich kleine Tropfen gebildet:
Hier mal einen Halm herausgenommen:
Und hier wiederum einen 1:1-Ausschnitt aus dem vorherigen Bild
Schön!
Samstag, 29. März 2014
Gewässer im Allgemeinen führen ja bei Kindern und Labrador-Golden-Retriever-Mischlingen üblicherweise zu hemmungs- und haltloser Begeisterung.
Der Hund hat dabei einen eindeutigen Vorteil, weil er zwar im ersten Moment aussieht wie frisch aus der Suhle, aber später dann entweder nochmal ausgiebig im Bach badet oder der Dreck einfach irgendwann abfällt, vorzugsweise vor Betreten des Hauses.
Der Junior hat diese Woche mal probiert, wie sich das eigentlich so anfühlt, und mit dem Ergebnis war er selbst wahrscheinlich hochzufrieden. Mit der Hose und den Socken kann man sich nun freilich prügeln, nachdem die Sonne den Matsch verfestigt hat:
Die Gummistiefel haben den Ausflug gar so arg genossen, dass sie erst gar nicht mehr mit heim wollten. Heute früh auf dem Weg zum Bäcker hab ich die Lumpen aber entdeckt:
Da muss ich nachher mal mit einem Spaten und der großen Pumpenzange ran …
Dienstag, 25. März 2014
In einem Bericht auf Heise-Autos (jaaa, das heißt wirklich so…) wird momentan ein neues Motorenkonzept von Mazda vorgestellt. Das liest sich gar nicht mal so ganz daneben: die künftigen Mazda-Benziner sollen künftig höher verdichten und die Diesels niedriger.
Das Zauberwort heißt hier “adiabatische Verbrennung” (für Gerne-Besserwisser: ein Wikipediaartikel dazu). Darunter verstehen die Mazdaianer vereinfacht gesagt die Selbstzündung des homogen mit Gemisch gefüllten Brennraums. Der Gag dabei ist, dass die Verbrennung eben nicht wie beim normalen Benziner von außen gesteuert durch eine Zündkerze ausgelöst wird. Eine solche befindet sich prinzipbedingt nur an einer Stelle, was dazu führt, dass das Gemisch an dieser Stelle durch den Zündfunken Feuer fängt und anschließend eine Flammenfront durch den Zylinder walzt und dadurch den Kolben gen unteren Totpunkt treibt. Die “Twin-Spark”-Motoren von beispielsweise Alfa Romeo verbessern dieses Verhalten auch nur marginal.
Wenn es jedoch gelingt, den Brennraum annähernd gleichmäßig mit einem annähernd idealen Brennstoff-Luftgemisch zu befüllen und dann genügend stark verdichtet, dann explodiert das Gemisch quasi im kompletten Brennraum gleichzeitig. Das hat durch die dann niedrigere Verbrennungstemperatur Vorteile beim Verbrauch, der Leistungsentfaltung und beim Schadstoffausstoß.
Laut dem Artikel führt das bei entsprechender Weiterentwicklung sogar dazu, dass die Zylinder nicht mehr gekühlt sondern im Gegenteil sogar isoliert werden müssen.
Man darf gespannt sein, was daraus noch wird; Honda hat ja die Weiterentwicklung des ähnlich arbeitenden jedoch zweitaktenden Motors der EXP-2 leider komplett eingestellt.
Derweil fahren die Norweger dank kräftiger staatlicher Förderung bei Neufahrzeugen inzwischen nahezu komplett auf Elektrofahrzeuge ab. Im Stadtverkehr und auf Kurzstrecken mögen solche Gefährte ja durchaus ihre Vorteile haben (den Renault Tweezy finde ich da sehr genial). Aber gerade in der Stadt wird es schwierig werden, die ohnehin schon nur spärlich vorhandenen Parkplätze mit Ladestationen auszustatten.
Zugegeben, so einen Tesla Model S würde ich auch fahren wollen, allein der aktuelle Preis lässt mich zaudern …
Mal sehen, wie sich Deutschland in 10 Jahren bewegt. Mein persönlicher Tipp ist, dass es zwar mehr Elektroautos geben wird (sagenwirmal 10 bis 20%), aber der Großteil des Verkehrs immer noch irgendwas fossiles verbrennen wird.
Montag, 24. März 2014
Immer wieder liest oder hört man in den Medien vom “Fußballfeld” als Flächenmaß.
Irgendetwas ist “so groß wie 4 Fußballfelder”.
Oder, grade heute, von dem Erdrutsch in den USA, der eine Fläche von “mehr als 360 Fußballfeldern” betraf.
Nun kann sich ja der Normalverbraucher unter einem Fußballfeld nur eher grob etwas vorstellen, und tatsächlich ist ein Fußballfeld ein ziemlich schwammiges Maß.
Die Breite eines Fußballfelds darf zwischen 45 und 90 Metern betragen, die Länge zwischen 90 und 120 Metern. Wohlgemerkt ist das der Bereich, den die Außenlinie kennzeichnet, da ist noch keine Bande dabei.
Wenn ich damit mal den Erdrutsch durchrechne, dann komme ich auf einen Flächenwert von mindestens 145,8 Hektar und höchstens 388,8 Hektar. Das ist kurz mal eben mehr als das doppelte, je nachdem, welches Maß man annimmt.
Für mich als Ingenieur ist das, wie wenn jemand die Leistung einer Maschine in “VW Golfs” angibt; die kann immerhin auch zwischen dem 63kW-Basismodel oder dem R mit 221kW liegen — und ist somit hinreichend ähnlich genau wie ein Fußballfeldflächenvergleich.
Aber eine “Dampflok mit der Leistung von 10 VW-Golfs” würde wohl niemand auch nur als Größenordnungsangabe akzeptieren.
Mein Expertenrat also: traue keiner Meldung, in der ein Flächenvergleich mit Fußballfeldern angestrengt wird. Das ist entweder nur irgendwo abgeschrieben oder soll so viel wie “ist groß” heißen.
Samstag, 22. März 2014
Die Stadt Crailsheim beweist auf ihren Klowagen dann doch deutlich Humor:
Mittwoch, 19. März 2014
Neulich Abends wollte ich mal was mit meiner Großen anstellen.
Also hab ich die Kamera und das Stativ ausgepackt.
Kit-Objektiv drauf, Wackeldackel und Scharfmacher aus, am Foto auf “M” gestellt.
Blende irgendwo oberhalb von 10 und Belichtungszeit zwischen 5 und 8 Sekunden. ISO durfte auf “Auto” bleiben.
Mit diesem Aufbau hab ich einen Bereich vor unserem Kachelofen ins Visier genommen und halbwegs scharf gestellt.
Dann hab ich das Licht ausgeschaltet und der großen einen Kuli mit eingebauter LED in die Hand gedrückt und gesagt “Mach mal!”
So kam es zu unserem ersten Versuch im Fach “Light Painting”. ;-)
Nun müssen wir nur noch ein KLITZEKLEINESBISSCHEN weiter üben, und dann können wir bald (Mitte nächster Woche?! * lol *) solche Filme hier machen:
(Youtube-Direktlink: Light Goes On, und in diesem Video zeigt der Macher Darren Pearson von Dariustwin, wie man einen Engel vor einer Stadt malt.)