Basteltipp



a) Eine Satellitenschüssel übrig?
b) Und einen alten Mikrowellenherd auch noch?
Und noch dazu an einer gut befahrenen Straße wohnen, auf der c) die Führerscheinneulinge ihre neusten Car-HiFi-Erwerbungen spazieren fahren und meinen, sie müssten das alle Anwohner wissen lassen?

Mit den ersten beiden Dingen lässt sich der letzte Punkt erledigen; sagt zumindest Carsten Meyer von der Redaktion der c’t (ja, genau die Zeitschrift, die jetzt 25 Jahre alt wurde).

Und zwar hat der Herr Meyer sich mal überlegt, wie man denn die Punkte a) und b) so kombinieren könnte, dass sie gegen c) helfen. Herausgekommen ist dabei der Thumpmobile-Zapper.

Casten Meyer weist direkt darauf hin, dass die von ihm vorgestellte Konstruktion nicht funktionsfähig ist und es extrem gefährlich ist, unwissenderweise mit Magnetrons herumzuspielen.

Nichtsdestotrotz kommt man beim Lesen von Carstens Vorschlag zum Thumpmobile-Zapper richtig ins träumen…

— Und sein unvergleichlich genialer Schreibstil tut sein übriges. Ich zitiere nur mal einen Satz; zwar komplett aus dem Zusammenhang gerissen, aber ein sehr gutes Beispiel:

“Der jugendliche Fahrer des peinlichen Gefährts steuert zielsicher die Parkpalette gegenüber an, wo er sich mit Gleichschwachgesinnten zum sommerabendlichen Knattervergleich zu treffen pflegt.”

Montag, 10. November 2008 by Wolfram
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