Samstag, 30. Mai 2026

Augen auf beim Maps-Gebrauch

Zuweilen kommt es ja vor, dass man - sei es als Passagier oder als Taxiservice - einen Flughafen ansteuern muss. Nun gibt es im Frankenlande den Nürnberger Flughafen, der übrigens den offiziellen Namen “Albrecht Dürer Airport Nürnberg” trägt.
Wenn man nun ein Fahrzeug mit Android Auto zu einer solchen Flughafen-Fahrt benutzt und mal gucken will, wie gut damit die Navigation funktioniert, dann schnappt man sich das Suchfeld und tippt beispielsweise “Flughafen Nürnberg” ein. Aus der Trefferliste nimmt man dann den ersten Eintrag, denn der erste Vorschlag ist ja üblicherweise der passende:

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Und in der Tat, die Zielansicht sieht durchaus sehr vielversprechend aus, denn auf der Kartenansicht ist klar und deutlich ein Flughafen abgebildet und mit einer roten gestrichelten Linie umrandet:

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Ziel passt, da wollen wir hin! Wenn man sich dann eine Route berechnen lässt und brav den Anweisungen folgt, dann landet man jedoch keinesfalls da, wo man eigentlich hin wollte (an der Zufahrt zu Abflug / Ankunft), sondern wortwörtlich mitten im Wald.

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Der Golfclub ist durchaus schön gelegen, aber Fluggäste kann man da beim Besten Willen nicht abholen.

Die anschließende, leicht panische Fahrt zum “Airport Nürnberg” oder zur “Flughafenstraße, Nürnberg” braucht übrigens - je nach Verkehrslage - etwa 20 Minuten.

Lange Rede, kurzer Sinn: schaut bei der Routenplanung mit Google Maps nicht nur, ob die Route insgesamt in die richtige Richtung geht, sondern auch, sie auch zum gewünschten Ziel führt.

Anm. d. Red.: Die Screenshots sind nicht aus dem Auto sondern vom Rechner - da funktioniert die Selbstverarsche aber genauso. Und die Episode weckte durchaus unschöne Erinnerungen an frühere Erlebnisse mit der Maps-Navigation.

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