Dienstag, 4. November 2008
Am Wochenende habe ich mal wieder meine gute alte Fuji Finepix S602 ausgepackt und einfach mal drauf los geschossen. Eigentlich wollte ich mal auf ein paar Details unseres Fußbodens draufhalten; da kamen dann aber auf einmal so neugierige kleine Dinger und haben in die Linse reingegrinst…
Zur Rechten darf ich präsentieren: Paula
Links ist der überaus gefährliche und erbarmungslose Blick von Emma zu bestaunen.
Vorsicht: Das Bild lässt sich zwar mit Klick vergrößern, aber es wird keine Haftung übernommen, wenn das Fenster länger als 2 Sekunden geöffnet bleibt! Es ist mit bleibenden Schäden zu rechnen!
:-)
Wirklich lustig wird es, wenn man vor das Objektiv noch ein Prisma hält; in dem Fall ein so genanntes Tigerentenauge. (Eine Linse mit angeschliffenen Facetten). Auf diese Art sieht man in dem Bild links die Paula und rechts die Emma und zwischendrin Weißnicht. :-)
Sonntag, 2. November 2008
Wie die BBC auf dieser Seite berichtet, muss in Swansea ein Verkehrsschild neu angefertigt werden. Das Schild sollte eigentlich den Text “Keine Durchfahrt für LKW. Anwohner frei” auf Englisch und Walisisch zeigen. Also wurde der Englische Text an einen Übersetzer geschickt und die (eMail-)Antwort auf das Schild gedruckt.
Blöd nur, dass der Übersetzer gerade Urlaub hatte und niemand in der Schilderstelle Walisisch konnte; dadurch stand auf dem Walisischen Teil des Schildes eben sinngemäß “Ich bin momentan nicht im Büro; schicken Sie bitte trotzdem ihre Texte”…
Dumm gelaufen.. :-)
Samstag, 1. November 2008
Wer Ralf Schmitz kennt und mag und außerdem daheim eine oder mehrere Katzen hat, der sollte sich dieses Buch unbedingt antun. Es gibt in dem Buch durchaus auch Abschnitte, die etwas zäh sind, aber zum allergrößten Teil kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus - und aus dem Nachdenken auch nicht.
Mich persönlich hat es auf Seite 57 regelrecht zerblasen, als Ralf den Kater Bingo beschreibt, der bei seinem Freund wohnt und etwas schräge Essgewohnheiten hat….
ISBN: 978-3-596-17978-7
Montag, 13. Oktober 2008
Wenn man mit dem Auto durch Deutschland reist, kommt man auf den Autobahnraststätten inzwischen zwangsläufig mit den dauerwerbeberieselten SaniFair(R)-Toiletten in Berührung. Wobei ich (als Kerl halt) mich immer noch frage, ob es denn wirklich sparsamer ist, ein Urinal statt mit Wasser lieber mit Strom und Werbung zu versorgen (für die Mädels: Wenn Mann dort ins Becken pieselt, dann geht oben auf dem Becken oder auch wahlweise in der Wand eine Lampe hinter einer Werbebotschaft an).
Auch auf Flughäfen findet Mann fast immer nette kleine Einzelbecken, die mal automatisch spülen (zum Beispiel per Infrarot) und mal auch per Tastendruck zum Spülen genötigt werden.
Stets (ich hatte zumindest bisher noch nichts anderes gesehen) wird dabei ausschließlich das Becken des Pieselnden gespült.
Nicht so auf dem Flughafen von Toulouse-Blagnac (ja, genau dort, wo die riesigen A380 rumstehen!). Dort haben es Sanitärspezialisten (vermutlich ein Team, das eigens aus aller Welt eingeflogen wurde) tatsächlich geschafft, mit nur einer Handbewegung (ja, die reicht tatsächlich aus) eine ganze Reihe von Urinalen gleichzeitig zu fluten.
Das Foto zeigt den Zweierpack; ich habe aber auch 5er gesehen (die ich aus Pietätsgründen und aus Angst um meine Nase nicht geknippst habe)
Ist das nicht beachtlich?
Wir sparen hier jedes bisschen Wasser auf der Toilette, und in Toulouse läufts und läuft und läuft?
Zum selber Weiterdenken,
Der Wolfram
Montag, 6. Oktober 2008
Traditionell jedes Jahr im Oktober findet bei der Freiwilligen Feuerwehr Kreßberg der Hydranten-TÜV statt. Heuer (2008) war das am Samstag, den 4. Oktober.
Der Hydranten-TÜV sieht für Außenstehende aus, wie irgendeine Art seltsames Ritual:
Im Privatleben eigentlich halbwegs ordentlich gekleidete Menschen ziehen sich eine Uniform in irgendwelchen Leuchtfarben an (meist schrilles Orange oder dunkelblau mit ätzgelben Streifen). Sie laufen dann in Dreiergruppen umher, wobei einer ein gut zwei Meter langes Eisentrumm trägt, einer einen Eimer mit absolut undefinierbarem Inhalt und der Dritte etwas, das grob Handschellen ähnelt.
Auf einmal schreit jemand “Da is einer!”, die wackeren Mannen halten an und dann:
- Das lange Eisentrumm wird auf einen Schachtdeckel draufgeschlagen, sodass Zuschauer den Eindruck erhalten, jemand hätte den Kirchturm in den Boden versenkt.
- Die “Handschellen” scheinen magnetisch zu sein, denn mit ihnen hebt der nächste Feuerwehrmann den Deckel aus dem Boden (Levitation? :-))
- Der dritte kniet sich hin und “macht irgendwas”
- Der erste wiederum lässt mithilfe des Eisentrumms ein paar Sekunden lang Wasser aus dem Boden sprudeln, wie auch immer.
- Dann schwebt der Schachtdeckel wieder auf das Loch im Boden.
- Die Feuerwehrmänner gehen zum nächstgelegenen Haus und werden dort wie alte Freunde empfangen
Obskur? Definitiv.
Der Hintergrund ist weit banaler.
Nicht überallhin kann die Feuerwehr genug Wasser mitnehmen. Deshalb ist sie auf eine gute Löschwasserversorgung angewiesen. Dafür gibt es die Hydranten.
Da diese Wasserstellen sich unterhalb des Straßenniveaus befinden, kann es im Winter problematisch werden, die Deckel zu öffnen.
Leichter tut Feuerwehrmann sich im Notfall, wenn er jeweils jährlich vor dem Winter die Schachtdeckel einmal hebt, um die Funktion des Hydranten zu überprüfen, den Deckel reinigt und etwas Hydranten-Fett am Schachtrand appliziert.
Die Tradition verlangt es dabei von den Anwohnern, diesen Dienst mit einem kleinen “Aufwärmerle” zu belohnen; immerhin ist ja Herbst, und die Feuerwehrmänner frieren beim Hydranten-TÜV mitunter ganz schön.
Und so kommt es, dass sich die Menschen wenigstens einmal im Jahr mächtig über die Feuerwehrleute wundern.
Donnerstag, 25. September 2008
Welche Eltern gibt es, die nicht mit ihren Kindern auch das Sandmännchen anschauen müssen? Ich glaube, recht wenige.
Was bei näherer Betrachtung auffällt, ist, dass der Sandmann immer ein seltsames Kennzeichen auf seinen Gefährten drauf hat; da steht immer “PU-567” oder so. Auf Lok und auf Auto gleichermaßen.
Jetzt, was heißt denn das?
Bei den aktuellen Kennzeichen in Deutschland gibt es kein PU. (siehe Wikipedia).
Die Lösung ist weit einfacher, wie man auf der offiziellen Sandmann-Homepage erfahren kann: PU steht schlicht für “Puppenstudio”, und die Leute, die das Sandmännchen produziert haben, haben einfach fortlaufende Nummern vergeben…
Dieser Beitrag zur Info für alle, die sich das auch schon gefragt haben.
Als ich mich das erste mal meinen Rechner ins Internet eingewählt habe (damals noch standesgemäß mit einem 14.4er Modem! :-) und herausgefunden hatte, für was Suchmaschinen eigentlich gut sind, habe ich natürlich auch mal nach Strempfers gesucht. Und bin dabei auf Verwandschaft gestoßen, wo ich sie nicht vermutet hätte….
Unter anderem habe ich Dr. Jörg Strempfer gefunden, der am DESY in Hamburg schafft und wirkt.
John Strempfer aus New Hampshire in den USA findet man auf sehr vielen “vintage racing” Seiten - er hat einige Oldtimer-Motorräder und fährt sehr erfolgreich Rennen damit.
In Obersontheim (WorkShoes e.K. ) und Schwäbisch Hall (Orthopädie Strempfer) gibt es auch Strempfers.
Noch nicht allzulange gibt es offenbar die Seite verwandt.de; die bauen eine recht ulkige Übersicht, wo es in Deutschland Strempfers gibt.
Eine Karte für beliebige Nachnamen lässt sich auf verwandt.de erzeugen, wenn man denn den sehr sehr unauffälligen Link zu “Karte zum Namen” ganz unten links auf der Seite entdeckt.
Natürlich sind lange nicht alle Strempfers auch online, und nicht jeder Strempfer taucht in irgendwelchen Verzeichnissen auf, sodass es auf diese Art definitiv keinen kompletten Überblick geben kann. Das Örtliche listet bei Eingabe von “Strempfer” ohne Angabe eines Ortes immerhin 23 Einträge auf (Stand 2008-09-25).
Eine ganze Horde Strempfers gibt es laut der beängstigend gut informierten US-Seite http://www.intelius.com auch in den USA. Seltsam nur, dass eine Suche in den kompletten Staaten eine Anzahl von 21 findet; eine Suche in zum Beispiel Alabama auch 21, und eine Suche nur zum Beispiel in New Hampshire findet 6…. Vermutlich ein Feature, das ich nicht kapiere…
Fazit: Insgesamt finde ich das Kontrastprogramm “Ahnenforschung im Cyberspace” recht lustig.
Dienstag, 16. September 2008
Heute mal drei Youtube-Links:
Montag, 15. September 2008
Nachdem nun schon die zugehörige Webseite des CERN gehackt wurde (Quelle hier), habe ich auch noch das hier im Netz gefunden. Nichts für Leute mit schwachen Nerven, übrigens…
Samstag, 9. August 2008
Grundsätzlich ist ja Einkaufen für Mann eher Stress. Mann kauft generell eher ein, wohingegen Frau eher shoppt.
Shoppen — so meine ich herausgefunden zu haben — bedeutet, das komplette Angebot mehrerer Ladengeschäfte zu sichten und alles, was ansatzweise zu gebrauchen ist, gegen schnödes Geld einzutauschen. Ein Einkaufszettel verbietet sich beim Shoppen quasi schon von selbst.
Ein Einkauf durch Mann sieht eher so aus, dass stur alles auf dem Zettel stehende so schnell wie möglich in den Wagen gepackt wird. Im Falle von Elektrogroßmärkten informiert sich Mann vorab, was es denn genau im Angebot gibt. Der eigentliche Einkauf wäre eine Sache von 5 Minuten, wenn da nicht immer diese Schlange an der Kasse wäre - länger braucht Mann normalerweise nicht, um (Hier Artikelname einsetzen) zu suchen, einen (Hier Artikelname einsetzen) vom Stapel abzugreifen und anschließend damit in Richtung Ausgang zu verschwinden.
Aber das wollte ich ja eigentlich gar nicht erzählen…
Nun gibt es so lustige Sachen wie den Lidl Hack, aber nicht jeder ist ja so ein pöser Haxor wie Hoohead.
Ich für mich gönne mir in jüngster Zeit öfters mal folgenden Spaß:
In diversen Läden haben die Mitarbeiter die Anweisung, den Kunden - so dieser mit EC- oder Kreditkarte bezahlt - nach dem Einkauf mit seinem Namen anzusprechen.
Sowas finde ich ja komplett daneben, wenn jemand, den ich überhaupt nicht kenne, probiert, von der EC-Karte meinen Namen runterzubuchstabieren um mich damit anzusprechen.
ABER: Meist haben die Leute auch ein Namensschild anstecken (zumindest im Supermarkt ist das beinahe die Regel). Und da freue ich mich immer wieder, wenn die Dame zu mir sagt “Danke, Herr Strempfer” und ich dann mit “Bitteschön, Frau Maier” antworten kann. Die rechnen damit nämlich überhauptgarnicht und bekommen eine richtig schöne gesunde Gesichtsfarbe… :-)