Heute muss ich euch mal einen Schwank aus der Vergangenheit erzählen.
Früher hatten die Kraftfahrzeuge nämlich noch Leuchtmittel in den Lampen, die man selbst tauschen konnte. Da gab es verschiedene genormte Fassungen, und wenn man wusste, welche im eigenen Fahrzeug drin ist, dann konnte man sich ein “Birnle” kaufen und tauschen und dann wurde die Nacht wieder zum Tage.
Mit moderneren Fahrzeugen, im Zeitalter von Xenon und LED-Matrix bleibt einem oft nur der Besuch einer Werkstatt samt In-Empfangnahme einer durchaus beachtlichen Rechnung. Der Vorteil der neuen Lampen ist freilich, dass die wirklich hell machen.
Aber es gibt auch für ältere Fahrzeuge Mittel und Wege, um die Straßen hell leuchten zu lassen, das Zauberwort heißt “Night Breaker”:
Solche Leuchtmittel habe ich nun schon öfters verbaut; sie kosten deutlich mehr Geld als “normale” Glühbirnen, aber es ist so viel angenehmer, Nachts wirklich was sehen zu können, dass es mir den Preis wert ist.
Bislang bin ich auch davon ausgegangen, dass der Mehrpreis das große Manko der Night Breaker ist, aber nun weiß ich, dass es noch einen Haken gibt, und der wird sogar auf der Packung illustriert. Wenn man gaaaaanz genau hinschaut, sieht man es auch:
Die Dinger machen zwar die Nacht zum Tag, aber sie halten nicht so lang.
Aber ich will trotzdem einfach keine “normalen” Birnen mehr fahren … 😉
Ich bitte euch inständig: Macht nicht den gleichen Fehler wie ich!
Fallt nicht auf die Werbeversprechen herein!
Lasst Sätze wie “Seit Generationen hergestellt nach einem uralten Rezept” an euch abprallen!
Hört nicht auf Verlockungen wie “enthält erlesene Arbol- und Piquin-Paprikaschoten”!
Denn wenn ihr einmal damit anfangt, könnt ihr nicht mehr damit aufhören!
Ich als Lokalpatriot äußere mich ja gerne wohlwollend über meine Heimatgemeinde Kreßberg. Und da darf natürlich ein Kurzbericht zum gestrigen Sonnenuntergangsbaden im Freibad Bergertshofen nicht fehlen.
Nachdem das Freibad bereits am 22. Juni schon morgens um 6 Uhr zum Sonnenaufgangsbaden aufgemacht hat, dachte sich das Organisationsteam, dass man ja auch mal “die andere Seite” vom Tag zum Anlass nehmen könnte. Auftritt “Sonnenuntergangsbaden”. Von 21:30 bis 23 Uhr haben unsere tapferen Bademeister also gestern nochmal aufgemacht, ein paar bunte Lampen um das große Becken verteilt und ordentlich Mucke laufen lassen.
Und sie hatten eigentlich nur mit einem Viertel der Besucher gerechnet …
Statt 50 Schwimmern wie beim Sonnenaufgangsbaden waren es gestern Abend gut 200, die die Gelegenheit nutzten.
Eine super Aktion! 👍🏻
Leider konnte ich selbst aus Gründen nur einen Fuß ins Becken hängen … 🤷🏼♂️
Liebe Leserinnen und Leser,
heute habe ich einen Praxis-Tipp für euch:
Wenn ihr irgendwo drüber hüpft, gebt euch bitte größte Mühe, dass es alle Gliedmaßen gleichmäßig drüber schaffen.
Denn wenn man beispielsweise einen großen Zeh rotzelotte und mit voller Wucht andockt, dann tut das mächtig weh.
Und stört beim täglichen Leben ungemein.
… die Horden von Menschen, die am Grill ihre Wurst abholen und dann ihre Senftuben vor Genuss schütteln?
Ich kenn mich da ja nicht wirklich gut aus, aber ich würde behaupten, wenn man den Inhalt einer Tube schütteln kann (wenn also genügend Luft mit drin ist), dann ist eventuell was faul und man sollte vielleicht besser auf den (dann womöglich fragwürdigen) Genuss verzichten…
Seit 1995 waren wir zusammen.
Die größte Zeit jedes einzelnen Tages haben wir in nächster Nähe zueinander verbracht.
Wir sind gemeinsam durch Polizeikontrollen und Mietwagenbuchungen gegangen.
Du hast Menschen mit meinem Passfoto von damals™ zum Lachen gebracht.
Ein schnöder Stempel beendet nun die schöne Zeit. 😳
Gestern, am 21. Dezember, war übrigens die Wintersonnwende. Das bedeutet, wir hatten den kürzesten Tag und die längste Nacht.
Ab jetzt werden die Tage wieder länger.
Wenn man sich mal für alle Breitengrade und alle Tage im Jahr die Tageslichtdauer in eine Grafik reinmalt, dann sieht das so aus:
Ich hab mal für Kreßberg den 49. Breitengrad als waagerechte Linie mit reingemalt. Wir sehen hier, dass die Linie etwa bei Tag 45 die Linie zwischen dem hellblauen 8-Stunden-Bereich und dem komisch-grünen 10-Stunden-Bereich schneidet. Das bedeutet, dass es noch bis Mitte Februar dauern wird, bis bei uns die Tage wieder länger als 10 Stunden werden. Aber - um zum Titel des Beitrags zurück zu kommen - Aufwärts geht’s jetzt schon wieder.
Heut hat mich mein Manner-Ventskalender doch glatt ein wenig erschreckt:
Was macht denn diese teuflische Gestalt da?
Klaut die etwa Manner-Waffeln?
Oder führt die den Bischof in Versuchung?
Nichts davon.
Wenn man in diesem Internetz gräbt, findet man heraus, dass es sich bei der Abbildung um “Nikolo & Krampus” handelt. Hier findet man die Waffeln auf der Homepage von Manner. Der Krampus, muss man dazu wissen, ist eine Schreckgestalt, die vor allem im Alpenraum bekannt ist. Sie begleitet den heiligen Nikolaus, belohnt die braven Kinder und bestraft die nicht so braven. Bei uns gibt es in ähnlicher Position den Knecht Ruprecht.
Und diese Packung ist wahrscheinlich genau deshalb heute in meinem Adventkalender (ohne S) drin, weil heute, am 5. Dezember, der Krampustag ist.
… dass ich meine Ausbildung zum Industriemechaniker begonnen habe …
Dreißig Jahre …
Erinnert hat mich daran übrigens der Freund der Tochter, der nun in derselben Firma eine Ausbildung macht. Er wiederum hat den Auftrag dazu von seinem Chef-Chef-Chef bekommen - der damals gleichfalls seine Ausbildung begonnen hat und mit dem ich so einige Erinnerungen teile: Kreßberger sein. Essacher Luft trinken. Puch fahren. Jugendvertreteramt ausüben.
Nachdem ich schon länger Berichte aus der Backnanger Bucht über die Waschbärpopulation gehört hatte und mir auch schon jemand davon berichtet hat, dass “man” in Rudolfsberg wohl Waschbären gesehen hätte, war es an sich nur eine Frage der Zeit, dass ich selbst auch mal ein Exemplar dieser invasiven Art zu Gesicht bekomme.
Vorgestern früh habe ich tatsächlich einen gesehen, denn es lag ein überfahrener Waschbär an einer Straße östlich von hier.
😢
Damit steht fest: auch in Kreßberg muss man sich nun damit arrangieren, mit Waschbären zusammenzuleben. Dazu gehören beispielsweise gelbe Säcke. Die kann man nicht mehr einfach so ungeschützt draußen lagern. Auch kann es passieren, dass man beispielsweise in wenig benutzten Zwischendecken oder unter dem Garagendach Waschbären aufschreckt.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich darüber im Klaren ist, das es sich bei Waschbären trotz ihres zugegebenermaßen sehr niedlichen Aussehens um Wildtiere handelt. Man sollte entsprechend nicht probieren, sie zu streicheln und sie auch nicht füttern!