Zerstörte Theorien



Gestern waren wir endlich mal wieder im Wildpark Bad Mergentheim.
Dort gefällt es uns typischerweise gut, und seit wir das letzte Mal dort waren, hat sich auch wieder einiges verändert.
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Eine unübersehbare Veränderung ist die immer noch recht neue (2014 eröffnete) Koboldburg am Spielplatz am Eingangsbereich. Ein Zeitfresser par excellence.
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Vor allem wenn man mehrere Kinder dabei hat. Denn die fetzen los, und dann sieht man die Gruppe für einige Zeit nicht mehr. Wenn man im Verlauf des Tages viel Glück hat, sieht man mal einzelne Kids vorbei huschen.
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Eine gut gepflegte Theorie von mir war ja, dass es im Tierpark auch absichtlich leere Gehege gibt, vor denen die Besucher dann stehen und dumm schauen “wo ist denn der Luchs?!”. Jeweils zur Fütterungszeit lässt dann je einer der stets paarweise auftauchenden Tierpfleger dann kurz mal ein paar Viecher springen, die kriegen vom anderen Tierpfleger kurz ihr Futter und dann werden die wieder weggesperrt.

Tja, diese sorgsam überlegte Theorie wurde mir gestern vom pösen pösen Luchs gründlich versaut, denn der ist vor unseren Augen (und schon eine Stunde vor der Fütterung) kurz mal eben den Baum hochgekraxelt.
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Auch die Wildkatze (hier beim Jagen von Eintagsküken abgebildet) ist normalerweise so ein Fall, und bei denen haben wir uns auch die Fütterung angeschaut, weil die Kids recht lange im Streichelzoo waren.
Die Otter haben sich trotz komplett frisch gemachtem Gehege nicht blicken lassen und stützen so meine bröckelige Theorie.
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Sehr süß hat gestern der Marderhund geschaut:
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So sieht das aus, wenn ein Wolf wegen irgendwas zurecht gewiesen wird:
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In Bad Mergentheim gibt es auch Schafe mit vier Hörnern:
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Und Vorwerkhähne (ja, die heißen tatsächlich so!), und das einzige, was sie mit den Staubsaugern gemeinsam haben, ist eventuell noch die Geschwindigkeit, in der sie lose Körner verschwinden lassen …
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Die Waschbären sind immer darauf bedacht, einen guten Eindruck zu machen
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Wohingegen die Polarfüchse recht verratzt ausgesehen haben. Die wechseln nämlich nur einmal im Jahr ihr Fell. Hier ein mit Eintagsküken abgefülltes Exemplar.
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Zum Abschluss meines Kurzberichts noch ein Foto von dem aus einem (!) Holzstamm geschnitzten Wolfsrudel an der Einfahrt zum Tierpark:
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Montag, 22. Juni 2015 by Wolfram
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