Wenn man nichts zu sagen hat …



… kann man ja mal über das Wetter philosophieren …

Vergangenes Jahr gab’s auf der Arbeit neue Telefone, so moderne Dinger mit PoE und VOIP und Internet drauf. Und mit einer Wetter-App auf dem Touchscreen.
Weil Wetter ist ja die Killer-App schlechthin auf jeglichen Geräten. Man schaut ja heutzutage nicht mehr aus dem Fenster, um herauszufinden, ob es grade regnet oder nicht. Sondern nur noch aufs Smartphone.

Um die Kollegen etwas zu schocken, habe ich probiert, herauszufinden, die Daten welches Kältepoles der von den Geräten angezapfte Wetterdienst anzeigen kann. Dabei hab ich das Städtchen Werchojansk in Kontinentalsibirien entdeckt. Und tatsächlich: Wenn bei uns draußen die Sonne schien und es vergleichsweise warm war, musste am Telefon nur “Verkhoyansk” (die englische Schreibweise) eingestellt sein, um deutlich zweistellige Minustemperaturen anzuzeigen - die Verwirrung war mitunter wirklich nett.

Auch auf dem Mac-Dashboard machte sich ein zweites Wetterwidget immer gut, denn dann konnte man immer mal nachschauen, wie gut wir es eigentlich (trotz Scheißwetter) haben, weil es in Werchojansk einfach nochmal 30 oder 40 Grad kälter war.
Ich verwende absichtlich Perfekt.
Weil Stand heute hat Werchojansk Waldtann überholt, seht selbst:
wettervergleich_20130601.png

Jetzt muss ich mir was anderes einfallen lassen für die Kollegen …

Samstag, 1. Juni 2013 by Wolfram
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