Eine offene Frage



Letzten Samstag waren wir in Wolpertshausen einkaufen im Regionalmarkt Hohenlohe. Dort kaufen wir sehr gern ein, auch wenn’s dem Geldbeutel immer so ein bisschen weh tut, weil wir immer so viele Sachen einpacken.

Aber es gibt dort auch so unglaublich viele gute Dinge, vor allem in Bio-Qualität, aus der Region und sehr viele Sachen, die man bei den großen Ketten einfach nicht findet. Und extrem gutes Fleisch von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

Mein Junior hat sich mit schlafwandlerischer Sicherheit zum Müsliregal vorgearbeitet und dort eine Sesamstraße-Müslimischung mit Elmo vorne drauf für sich entdeckt. Um größere Diskussionen zu vermeiden und weil er schon den ganzen Tag recht brav war, haben wir zugestimmt und so einen Beutel eingepackt.

Montag früh dann fand die erste (durchaus erfolgreiche) Verkostung statt, bei der mir aufgefallen ist, dass das auf der Müslipackung aufgedruckte “Best-before”-Datum schon ein kleinwenig drüber war.
Damit der Regionalmarkt keine Probleme bekommt, dachte ich, ich schreib denen mal eine Mail, dass sie das Elmo-Müsli aus dem Regal nehmen sollten.
Antwort auf die Mail bekam ich dann von der Geschäftsführerin, der Frau Noller. Ich soll doch bitte beim nächsten Einkauf den angebrochenen Beutel mitbringen und bekomme ihn ersetzt.

Ich habe ihr geantwortet, dass ich das selbstverständlich nicht machen werde, weil das Müsli ist ja noch okay. Zumal Wolpertshausen auch noch ein gutes Stück Wegs von Waldtann weg ist, und ich eigentlich nie planen kann, wann ich dort einkaufe.

Und was macht die gute Frau?

Sie schickt ein Paket weg!

paket_besh.jpg
Ein großes Paket!

Und was war drin?
Das da:
paket_besh_inhalt.jpg
Ganz offensichtlich sind die Schweinchen für mich und meine liebe Frau und die Wurstbüchsen für die Kids.

Jetzt frage ich mich natürlich: Woher wissen die, dass ich verheiratet bin und drei Kinder habe?!?
;-)

Mittwoch, 9. Januar 2013 by Wolfram
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Der kleine Unterschied



Oder wie man die Eltern sprachlos kriegt.
Die Protagonisten: Mama (>) und die Große (<).

> “Geh jetzt endlich ins Bad und putz deine Zähne, sonst schalten wir die Glotze sofort aus!”

< "Aber das ist Erpressung!!!!!"

> “Nein, mein Kind, das ist Erziehung!”

< “Und wo ist da jetzt der Unterschied?”

(Und an dieser Stelle fehlten uns dann die Worte … Gegen Siebenjährige kommt man zuweilen einfach nicht mehr an … )

Montag, 7. Januar 2013 by Wolfram
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Yogawau des Tages



yogawau.jpg

Nein, das ist kein Schnappschuss.
Der lag da länger.
Viele Minuten lang.
Genau so.
Also zumindest bis zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Kind die Tür (rechts im Bild) aufmachen wollte …

Ich bin mir nun sicher, dass Yoga von Hunden erfunden wurde.

—-

Und überhaupt geht mir heute irgendwie ein Gedanke nicht aus dem Kopf: Was genau war nochmal der Unterschied zwischen den Sternsingern und Halloween?
;-)

Sonntag, 6. Januar 2013 by Wolfram
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Nichtmakrorätsel



Zugegeben, das hier ist ein bissel fies … aber rätselt mal schön …
nichtmakroraetsel_20130106.jpg

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by Wolfram
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Die kleinen Erkenntnisse der Woche



Heute gibt’s mal eine kurze Zusammenfassung von ein paar Sachen, die mir diese Woche aufgefallen sind.

  • So ein knapp halbjähriger Labrador-Retriever-Mischling auf dem Schoß gibt deutlich wärmer als eine Katze, und er stachelt nicht so. Allerdings muffelt er mehr (zumindest wenn er feucht ist) und er ist deutlich schwerer.
  • Kinder werden auf einem Spaziergang mit Hund bei Pisswetter deutlich dreckiger, als man zuvor befürchtet hat. Vor allem dreckiger als der Hund.
  • Warum eigentlich ist 30 Monate alter Parmesankäse auf einmal nur noch drei Monate haltbar, sobald man ihn kaufen kann?
  • Das Spaghetti-Wurst-Rezept von neulich funktioniert immer wieder aufs Neue.
  • Eine Schleppleine ist dafür gemacht, dass sie am relativ frei rumspringenden Hund dran bleibt.
  • Katzen (und Kater) wissen bei dem aktuellen Wetter nicht, auf welcher Seite der Haustüre sie länger als 5 Sekunden bleiben wollen.
  • Frau Spätlese hat ein Päckchen bekommen.
Samstag, 5. Januar 2013 by Wolfram
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Starkes Kind



Gestern auf einem kleinen Spaziergang im Kreßberger Süden:
starkes_kind.jpg

Meine Große kann schon 6 Tonnen heben!!!

Mittwoch, 2. Januar 2013 by Wolfram
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FFW Kreßberg: Magazin Süd



Übrigens wurde auf das Magazin Süd noch rechtzeitig letztes Jahr ein Deckel draufgemacht:
feuerwehr_magazin_sued_20121225.jpg
Deshalb steht auch kein Kran mehr auf der Baustelle, nur noch Gerüst. Das Bild zeigt die Ansicht von Osten her. Der ganz niedrige Teil links vorn im Bild wird die Werkstatt & Co. beherbergen, der mittelhohe Teil rechts im Bild ist die Fahrzeughalle mit den fünf Boxen und im Hintergrund ist das zweistöckige Nebengebäude sichtbar. Darin werden sich auch die Ankleiden und der Funkraum und die Gemeinschaftsräume und und und befinden.

by Wolfram
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Haarspray



Hier mal ein kleiner Haushaltstipp für euch!
Falls irgendjemand von euch da draußen mal eventuell vielleicht das Problem hat, dass der dreieinhalbjährige Spross das noch nichteinmal ein halbes Jahr alte Echtledersofa (glatt) der Großeltern mit einem Kugelschreiber bearbeitet hat:
Geht einkaufen.
Haarspray.
Viel Haarspray.

Das war nämlich unter allen Mitteln und Mittelchen, die ich probiert habe, das einzige, das tatsächlich (Reinigungs-)Wirkung zeigte. An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an das Chefkoch-Forum.

Die Vorgehensweise ist schlicht folgendermaßen:
Man besorge sich zusätzlich zu dem Haarspray ein trockenes, sauberes Tuch (ein altes Geschirrtuch ist super), einen Eimer mit lauwarmem Wasser und einen Lappen.

Mit dem Haarspray leuchtet man nun großzügig und aus nächster Nähe die Strichführung des miesen kleinen Sausacks nach. Passt die Materialkombination “Leder - Kuli - Haarspray”, dann sieht man ziemlich schnell (innerhalb von wenigen Sekunden), dass die Striche anfangen zu verschwimmen. Der Effekt ist durchaus ähnlich zu dem Sichtverlust wegen der Tränen in den Augen, als Oma einem die freudige Nachricht verkündete.

Nun wischt man — noch bevor das Haarspray trocknet — mit dem Tuch in kleinen kreisförmigen Bewegungen nach. Die Männer unter euch kennen die Bewegung von einer manuellen Autopolitur. Die Intensität der Kuli-Tinte hat nun im Idealfall schon sichtbar nachgelassen, und das ist der Punkt, an dem der Lappen zusammen mit dem lauwarmen Wasser zum Einsatz kommt. Den nämlich (den Lappen! Nicht den Junior, auch wenn’s noch so sehr juckt) verwendet man, um die klebrige Haarsprayschicht wieder vom Ledersofa runterzuputzen.
Nun kann man mit dem Tuch trockenreiben und sieht direkt, ob man nochmal drüber muss (ich habe mich mehr als fünfmal dafür entschieden; also nicht aufgeben, dranbleiben!).

Die Menge des benötigten Materials richtet sich nach der von der antialtruistischen, missratenen Dumpfbacke bearbeiteten Fläche. Für kreisförmige Skizzen mit etwa einem halben Meter Durchmesser auf je einer Sitzfläche, einer Rückenlehne und einer etwa Frisbee-großen Zusatzdeko auf der Kopfstütze habe ich eine kleine und eine große Dose Haarspray sowie etwas über eine Stunde gebraucht.
Neben dem Materialeinsatz ist vor allem der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen.

Disclaimer: Ich liebe meine Kinder. Meistens.

by Wolfram
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