Tipp für Bauigel



Wenn ihr mal irgendwas bauen wollt: nehmt Quittenbrot.
Das hält sich ewig.

Es schimmelt nicht, es bleibt stabil genau dort liegen, wo man es hingestellt hat und man kann es in backsteingroße universal verwendbare Stücke schneiden.

quittenbrot.jpg
Das Quittenbrot ist ein “Abfallprodukt” von meiner Quittengeleeproduktion. Dazu nimmt man die Pampa, die beim Gelee machen übrig bleibt (minus Kerngehäuse), haut nochmal dasselbe Gewicht an Zucker rein und streicht das Zeugs auf einem Blech aus. Das lässt man über mehrere Tage bei Raumtemperatur oder mehrere Stunden bei ca. 100°C im Backofen trocknen.
Wenn das Quittenbrot fest genug ist, kann man es im gewünschten Format zuschneiden, in Behälter abfüllen und darauf hoffen, dass man vielleicht ab und an ein bisschen davon unter die Leute bringt.

Sonntag, 20. März 2016 by Wolfram
2 Kommentare (6138 views)
  1. Spätlese trocken

    Sonntag, März 20, 2016 - 15:49:50

    Klein gewürfelt zum Müsli - eine Delikatesse!
    Leider haben wir keinen Quittenbaum.
    (Man kann übrigens die ‘Pampa’ auch ohne den massiven Zuckerzusatz sehr gut für die Weihnachtsbäckerei bei der Herstellung von Dominosteinen verwenden. (Macht der Hausherr sehr gerne, wenn er mal Quitten habhaft werden konnte.)
    Also guten Appetit - und auf keinen Fall wegschmeißen.
    LG Frau Spätlese

  2. Wolfram

    Sonntag, März 20, 2016 - 17:07:36

    Ah, ins Müsli!
    Sehr geile Idee … danke!