Commuter Cars Tango: ein Elektroauto mit Pfiff



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Ich fahre jeden Werktag morgens ins Geschäft und abends wieder heim. Am Wochenende gehe ich nach Crailsheim oder nach Dinkelsbühl zum Einkaufen.
Fahrten über 20km sind für meinen Corsa deshalb die absolute Ausnahme.
Für so ein Nutzungsprofil würde es definitiv auch ein Elektroauto tun.
Sehr gut gefallen würde mir da ein Tango von Commuter Cars, wenn ich denn das nötige Kleingeld dazu hätte (der kostet nämlich über 100 000 US$).
Denn der Tango räumt mit so einigen Vorurteilen kräftig auf, von wegen Elektroautos sind schwer (okay, das ist der Tango tatsächlich) und schwerfällig (das ist er definitiv nicht) und sehen aus wie irgendwelche elektrifizierte Serienmodelle (tut der Tango auch nicht).
Ein paar Zahlen von der Commuter-Cars-Homepage:

  • Die beiden Elektromotoren des Tango bringen zusammen über 1350Nm Drehmoment. Ein aktueller Golf-VI-2.0 TDI mit 81kW hat grade mal 250Nm - und der ist ja auch nicht gerade lahm.
  • von 0 auf 96km/h (0 auf 60 Meilen pro Stunde) braucht der Tango knapp 4 Sekunden. Der Vergleichs-Golf liegt bei fast 11 Sekunden.
  • Die Viertelmeile gelingt dem Tango in 12 Sekunden. Ich hab nur die Daten für einen 4er Golf 1.9 TDI gefunden; der braucht dafür 5 Sekunden länger.
  • Das Auto ist 12cm schmaler (!!) als eine Honda Goldwing
  • George Clooney hat sich den ersten Tango gekauft.

Hier gibt es ein Youtube-Video von AutoMotorSport-TV, in welchem der Tango vorgestellt wird.

Wenn nun noch jemand die Sache mit dem Laden ökologisch sinnvoll in den Griff bekommt, werden Elektroautos wirklich interessant. “Kannst du mich mal überbrücken” geht mit so einem Tango nämlich nicht, und für den Strom zum Laden Öl oder Kohle zu verbrennen, verlegt die Umweltverschmutzung nur an eine andere Stelle.

Samstag, 22. November 2008 by Wolfram
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